Iv; -^^^ ß itl^j^S^^\ S ^-a^rg ^f, ^f^\' •V^. K^< .s'cure cinereis. 5 pedihus parce et hreviter pllosis, metcdarso antico parum hiaxissato, hypopygio simplice, parvo, fere clauso, ßo opeiio. 9 femoribus poste^'ioribus utrinque, tibiis posticis infus pennatis. 5 Fühler und Rüssel schwarz, letzterer etwa von doppelter Koptlänge, erstere dünn, so lang als der Kopf, die Basalglieder sehr kurz beborstet, das Endglied nackt, dünn kegelföi-mig mit langem feinem Griffel von mehr als halber Länge des Gliedes. Tastei' klein, schwarz. Augen roth. zusammenstoßend. Hinter- haupt oben schwarz-, unten fahlgelb behaart. Der ganze Thorax nebst Hüften dunkel braungrau bestäubt, Rücken mit drei — von vorn besehen — ziemlich undeutlichen, von der Seite be- trachtet deutlichen schwarzbraunen Striemen, die mittlere breit und undeutlich zweitheilig. Die gewöhnlichen, ziemlicli kurzen Haare, die langen Handborsten und die vier ])is sechs Schildchen- borsten schwarz ; Haarschirm, Wimpern der braunen Schüppchen, die ziemlich lange und auffallende Behaarung der Hüften und der Hinterleibseiten fahlgell). Die Borsten des Hinterleibes und die viel kürzere Behaarung des Rückens, der zwei letzten Ringe und des Hypopygium fast ganz schwarz. Schwinger schwarzbraun mit gelbem Stiele. Hinterleib oben sammtschwarz, schwach fettartig glänzend, unten grau. Hypopygium sehr klein, knospenförmig, fast geschlossen; doch kann man eine kurze, schmale, spitzliche, unten i'innenförmig ausgehöhlte und daselbst glänzende Bauchlamelle, zwei spateiförmige, breite Seitenlamellen und bisweilen die zwischen denselben aufragende braune Spitze des Fadens unterscheiden; obere Lamellen winzig. 67 Flügel intensiv dunkelgTau, nur gegen die Basis etwas braungelb ; alle Adern (mit Ausnahme der Axillarader) vollständig, schwarz, das Randmal langgestreckt, schwarzbraun. Die glänzend schwarzen Beine sind ziemlich lang, aber kräftig, die Schenkel etwas breit- gedrückt, häufig gefurcht, die Vorderferse etwas dicker als die Schiene, aber nur kui'z und dicht behaart. Die Haare der Vorderbeine sind kurz, die fünf bis sechs Borsten an der Außenseite der Schienen nur wenig länger. An den Mittel- und Hinterbeinen sind die Haare und Borsten bedeutend länger, aber doch nicht auffallend; nur die Mittel- und Hinterschienen tragen außen etwa fünf bis sieben bedeutend längere Borsten. Die Hinterferse trägt ebenfalls beiderseits vier bis sechs, aber kürzere Borsten, Alle Haare und Borsten schwarz, nur die äußerst kurze Bürste der Innenseite der Vorderschenkel blass. Das 9 unterscheidet sich vom 5 nur w^enig. Die schwarze Behaarung und Beborstung an Thorax und Beinen ist beinahe dieselbe und kaum kürzer; die fahlgelbe Behaarung hingegen ist sehr kurz und unscheinbar. Die Mittelschenkel sind auf der ganzen Oberseite und auf der Endhälfte der Unterseite, ebenso die Hinterschienen innen auf der Basalhälfte kurz, aber deutlich gefiedert. Die Hinterschenkel aber sind auf der ganzen Ober- seite und der Endhälfte der Unterseite lang gefiedert. Am Rückenschilde ist die auch beim 5 schwache Mittelstrieme ganz verschwunden, der Hinterleib ist gleich dem Thorax braungrau; nur die kurze, spitze Legeröhre und die unterhalb derselben dreieckig vorgezogene Afterscheide sind glänzend schwarz. An Kopf und Flügeln kein Unterschied, Die nächsten Verwandten dieser Art lassen sich schwer augeben; denn nach der Größe, Tracht und der zweitheiligen Rückenstrieme stünde sie besser bei der IV., nach den Beinen des 9 ^ber gehört sie jedenfalls zur V. Gruppe und ist der gleichgroßen serotina Loew am ähnlichsten. Diese bisher nur aus Schlesien und Posen bekannte Art erscheint aber erst im September und die Beschreibung Loew's zeigt mehrere Unter- schiede. 1. Ist der Thorax 5 9: von vorn und seitwärts be- trachtet, ganz ungestriemt und schwarzgrau (beim 9 gi'au), theil- weise bleichfahlgelb behaart, 2. Sind die Flügel 5 9 braungrau mit bloß braunen Adein und braunem Randmal. 3. Ist der 5* 68 Hinterleib 5 bnuinschwarz, 9 graiischwai-z. 4. Tragen die Schienen $ nur wenige Boi-sten, die hinteren Sehenkel 9 sind nach der Diagnose „beideraeits kurz gewimpert", nach der Beschreibung aber „ziemlich kurz gefiedert, oben kürzer als unten." — Lineata Meig. ist durch glasartige Flügel und die Schenkel des 9 verschieden; obscura ]\Ig. 9^ Zett. 5 9^ die sich von lineata Mg. nur durch längeren Rüssel und die ganz gefiederten Mittelschenkel 9 zu unterscheiden scheint, hat ebenfalls fast glashelle Flügel und dunkelgrauen Hinterleib; nigricoma und moerens unterscheiden sich schon durch die ganz schwarze Behaarung. In einem Hohlwege des Lichtmessberges bei Admont 7. August 1891 ein 5i i^ii Veitlgraben ein 5i ^^f Sumpf- wiesen um Hohentauern 3. August 1891 zwei 5^ ^iii 9- A. a. 2' Loew. (Vierte Längsader vollständig, die sechste abgekürzt.) Pusio Egg. Schin. pag. IOC) und Sammlung ! ini-sio Loew loc. cit. pag. 53 9 und simplicipes Loew pag. 54 (5! Auf })lühen(len Rainen der Eichelau beide Ge- schlechter, ebenso in Hohlwegen des Keniaten waldes und Schafferweges, in Waldgras bei Mühlau und Gstatterl)oden ein 9- Juli. Um Melk im Juni und Juli häufig. Nota. Simplicipes Lw. ist offenbar das 5 zu imsio. Mir geht es gerade so wie Loew ; ich besitze von si^nplicijjes nur 5, von pusio nur gleichzeitig und an gleichen Orten gesammelte 9 ; was ist da natürlicher, als dass ich sie für die beiden Ge- schlechter einer Art halte? Die Färbung der Flügel variirt; ein 9 h'it f^s* glashelle, andere ganz grau getrübte Flügel. Das Geäder ist auffallend variabel. Bei einem 9 geht die feine vierte Längsader ganz bis zum Rande, bei einem anderen ist sie auf beiden Flügeln knapp vor dem Rande verkürzt; bei einem dritten ist sie auf einem Flügel vollständig, auf dem andei'en ziemlich weit vor dem Rande verkürzt; bei dem vierten ist sie auf beiden Flügeln weit vor dem Rande ver- kürzt; bisweilen ist die sechste Längsader fast vollständig. Man darf also bei diesen feiuaderigen Arten nicht nach dem Geäder allein urtheilen. Ganz ähnlich steht es auch mit p i 1 i m a n a L o e w. Ein 5 hat die vierte Längsader auf beiden Flügeln stark verkürzt; das zweite hat sie auf beiden Flügeln 69 vollständig; das 9 h^t die vierte verkürzt, die sechste aber fast vollständig. Das 9? ^^8 Loew fraglich zu püimana stellt, ist wegen der sehr kurz behaarten Beine gewiss eine ;^sio mit verkürzter vierter Längsader, denn pilhnana und piisio lassen sich nicht bloß als 5 durch die ganz auffallend ver- schiedene Behaarung der Beine leicht unterscheiden, sondern auch als 9- Pusio 9 hat nur ganz kurz und gleichmäßig gewimperte Schenkel, Schienen und Fersen ohne jede auf- fallend längere Borste. piJimana 9 aber hat, wie sich voraus- setzen ließ, in der Behaarung der Beine Ähnlichkeit mit dem 5- Die Schenkel, Schienen und Fersen sind wenigstens doppelt so lang als bei xmsio^ mit unregelmäßig längeren und kürzeren Haaren besetzt; außerdem mit einzelnen langen Borsten, be- sonders auf den Hinterfersen. Auch sind alle Flügeladern mit Ausnahme der Randader blass, nur die dritte Längsader deutlich, die übrigen höchst unscheinbar; die Flügel weißlich glashell. Die Analader läuft beinahe bis zum Rande; das Schildchen ist vierborstig, bei 5 und bei imsio bloß zweiborstig. In Größe, Färbung etc. stimmt es vollständig mit dem $. A. a. 3' Loew. (Vierte und sechste Längsader verkürzt.) * abbreviata Loew 1869 pag. 84. In einer Bachschlucht bei Seitenstetten 9. Juni ein 9- Wahrscheinlich auch im Gebiete; ich führe sie wegen ihrer nahen Verwandt- schaft mit der vorangehenden auf und weil Loew nur das 5 kennt. 9 2*5 mm. Der pusio 9 äußerst ähnhch, aber verschieden durch ein deutliches, bräunliches, langgestrecktes Randmal, durch die ganz gerade (bei pusio etwas gebogene) Gabelzinke der dritten Längsader, die deutlich verkürzte vierte und sechste Längsader, die ziemlich starken und dunklen Aderpartien, welche Loew bei imsio als sehr fein bezeichnet, die gleich- mäßig braungrau getrübten Flügel. Der Thoraxrücken ist nicht ganz glänzend schwarz, sondern deutlich stellenweise braun- grau bestäubt mit Spuren von schwarzen Striemen. Die Hinter- schenkel sind nicht sehr kurz gewimpert, sondern auf der ganzen Oberseite und auf der Spitzenhälfte der Unterseite durch ziemlich lange und etwas breitgedrückte Haare fast gefiedert, ebenso fast die ganze Oberseite und das untere 70 Rpitzendrittel der Mittelschenkel; die Mittel- und Hinterschienen nur an der Außenseite sehr kurz gewimpert, aber durchaus nicht gefiedert, letztere mit drei bis vier etwas längeren Börstchen. Der fast ganz kahle Hinterleib zeigt nur an der Basis, am Bauche und gegen die Spitze hin äußerst kurze, spärliche dunkle Flaumhärchen. Rüssel von doppelter Kopf- länge. Da die Beschreibung der vitripennis Meig. zwar in Bezug auf Thorax, Flügel und Rüssellänge genau passt, in den Schienen aber gar nicht stimmt, so kann mein 9 nicht vitripennis, noch weniger turhiäa Meig. sein, sondern ist höchst wahrscheinlich das noch unbekannte 9 zu ahhreviata. * pilimana Loew 1869 pag. 86. Auf Sumpfwiesen um Hohentauern ein 5 und um Admont ein Pärchen, auf Krunim- holzwiesen der Scheibleggerhochalpe ein 9- J^ü- Um Melk im Juni vier ^. A. b. Loew. (Hinterleib mit weißlicher Behaarung. 1. Die vierte und sechste Längsader vollständig.) * prodromus Loew 1867 pag. 54. Var. Im Sunk auf Wald- pflanzen gestreift 30. Juli ein 9- Nota. Glänzend schwarz. Die Flügel am Vorderrande und an der Basis intensiv braun. Die Beine ziemlich kurz und ])reitgedrückt; die Hinterschenkel oben mein- gefiedert als ge- wimpert; '6 mm. Die Auffindung weiterer Exemplare und des 5 muss zeigen, ob hier nur eine subalpine Form der prodromus oder eine eigene Art vorliegt. 5 f'^'i^^ i^h nur um Seitenstetten. chioptera Fall. Zett. 376, Schin. pag. 106 und Sammig.! Loew 1867 pag. 54! Auf Gesträuch des Schaflferweges und im Frauenfelde bei Admont einige Exemplare gestreift, in Gräben der Tauernstraße bei Trieben am '28. Mai zwei 5- B^i Seiten- stetten schon im Aprü. Wechsel und Mürziiofen (leg. Pokoi-ny). * rapida Meig. VH 86, dasi/prucfa Loew 1867 pag. 55. Um Melk und Seitenstetten im April und Mai sechs 9; im Ge- biete l)isher nur um Stein])rück Mitte Juli ein Pärchen. Nota, rapida ist gewiss = dasyproda., wie sich aus der \^ergleichung beider Beschreibungen unzw'eifelhaft ergibt, da ^beide 9 schwärzlich graue Thoraxfarbe, einfache Beine etc. besitzen; nur die etwas geringere Größe Meig. {V") und die „kaum etwas bräunlichen" Flügel Mg. konnten Loew irregeführt 71 haben. Bei meinen $ sind die Flügel grau, aber mit einem deutlichen Stich ins bräunliche; doch sind sie nie so intensiv braun, wie bei chioptera, ferner ist der Thoraxrücken rein grau (nicht schwarzgrau) und die Hinterschenkel sind kaum ge- wimpert, bei chioptera aber lang gewimpert, ja beinahe gefiedert. * alpicola n. sp. $ 4, $ 3 ?nni, long. al. 6 mm. Tota cinerea, optica, pilosa; haustellum fere longitudirie pectoris, alae hyalinae stigmate brimneo. 5 ihorace et pedibus longe pilosis, metatarso postico sub- incrassato, hypopygio angusto, longo, longepiloso, ßo aperto. 9- tlwrace pedibusque brevissime pilosis, femoribus interm. passim, posticis utrinque subpennatis, tibiis posticis extus ciliatis. 5. Der ganze Körper matt, hell aschgrau, nur Fühler und Beine schwarz, letztere glänzend. Fühler von Kopflänge, Ober- lippe von doppelter, Rüssel von dreifacher Kopflänge mit ziemlich kurzen Sauglappen. Augen zusammenstoßend. Hinter- kopf dicht- und lang- schwarzhaarig. Rückenschild lang- und ziemlich reichlich gereiht schwarzhaarig, Schildchen mit vier langen, schwarzen Borsten. Haarschirm am Grunde schwarz, an der Spitze weiß. Schüppchen braun, weißgelb gewimpert, Schwinger dunkelbraun mit braungelbem Stiele; der hell asch- graue Hinterleib dicht mit langen weißen Haaren bekleidet. Afterklappe sehr klein, glänzend schwarz. Seitenlamellen lang- gestreckt, sclunal, nach rückwärts etwas verbreitert, grau, nur am Endrande glänzend schwarz; der Oberrand kurz schwarz- haai'ig, der ganze Unterrand mit langen gelbweißen Borsten- haaren besetzt. Der glänzend braune Faden ist fast ganz frei, stark-, aber nur einfach gekrümmt und tritt zwischen den Enden der Seitenlamelleu nur wenig nach oben vor. Die obere Lamelle sehr klein, halbkreisförmig. Flügel lang, glashell, mit ziemlich dunklen Adern, nur die der Diskoidalzelle und die zwei letzten sind blass; die Rand- und dritte Längsader sind schwarz. Ader- verlauf gan^; normal. An den Beinen sind nur die Vorder- schenkel und die Innenseite der Vorderschienen kurz behaart; die übrigen sind langbehaart und mit noch längeren borsten- ai'tigen Haaren reichlich besetzt. Die Innenseite der Vorder- schienen und die Außenseite der Mittelschienen zeigen eine sehr dichte und kurze, weiße, bürstenartige Bekleidung. Beine 72 schlank, dünn, lang; nur die Hinterferse ist etwas plattgedrückt und etwas dicker, als das Schienenende. 9. Flügel fast milchweiß mit blassen Adern und blasserem Kandmal, nur die Randader schwarz. Schildchen nur zwei- borstig. Behaarung des Thorax auffallend kurz, ebenso die weißliche des Hinterleibes. Kopf und Thoraxrücken zwar grau, aber etwas dunkler als beim 5, Hinterleib fast schwarz. Die Beine ziemlich kurz und dick, die A^orderbeine und Mittel- schienen sehr kurz wimperig behaart, die Mittelschenkel am Oberrande und am Enddrittel des Unterrandes, die Hinter- schenkel längs der ganzen Ober- und Unterkante durch ziemlich kurze, breitgedrückte Haare fast gefiedert. Hinterschienen beider- seits von ebenso kurzen, aber nicht breitgedrückten Haaren gewimpert; rückwärts stehen in gleich weiten Abständen (Basis, Mitte und Spitze) drei etwas längere Borstenhaare. Diese Art steht w'ohl am nächsten der dasyjjroda und hystrix Loew. Erstere ist kleiner, grauschwarz, hat auffallend kui'ze Thoraxhaare und kleines Hypopygium, das 5 äußerst kurz behaarte Beine; hystrix aus Sizilien unterscheidet sich durch die sehr dichte, w^eiße Bestäubung 5, gi''iue Flügel, ein- fache Beine 9- ^^^ Beschreil)ung der ohsrnm Macq. Zett. .'}()2() weicht ebenfalls ab; er nennt die Art schwärzlich, den Thoi'ax zweistreifig, die Flügel schmutzigglashell, den Hinterleib grau- haarig, den After 5 9 schwarz; das 9 besitzt beiderseits kurz getiederte Hinterschenkel und innen kurz gewimperte Hinter- schienen; anfractuosa Mik endlich (Hernstein pag. 518 und Wien. ent. Z. 1884. 4) unterscheidet sich durch schüttere grau- liche Bestäu])ung, ganz schwarzen Haai'schirm, ])lumpe Hinter- beine, deutlich verdickte Hinterschienen, sehr bleiches (leäder, \iel schw ächere Behaarung der Beine , kürzere Thorax- l)ehaaiung. kurze Flügel (4 mni.) etc. fi/ufa Loew ist noch mehr verschieden. Auf Sumpfwiesen um Hohentauern sechs 5^ ^in 9^ ^^ Wirthsgraben ])ei Hohentauei-n ein 5. ^"^^ Fichten zwischen Hohentauern und dem Scheiplsee 5 in Menge schwärmend, •JCi. und -27. Mai; am 11). Juli auf Krummiiolzwiesen des Kalbling ein 9. B. Schwinger licht. (Diese Gruppe hat Loew 73 nirgends monographisch bearbeitet.) a. Die vierte Läng sa der verkürzt. hyalipennis Fall. Zett. 385, Meig. III 24, Schiner 106 9, non 5 (^a Schin. die Vorderferse als nicht verdickt an- gibt), ■proxima Meig. VII 1885. 3-5— 4 mm. Stimmt genau mit der Beschreibung Zett., der aber jedenfalls noch nicht ganz ausgereifte Exemplare vor sich hatte. Bei meinen 9 sind die Beine schwarz, nur die breitgedrückten Hinter- beine bei durchfallendem Lichte braun bis rothbraun. Die Hinterschenkel sind oben ganz, unten nur an der Spitzenhälfte lang und dicht gefiedert; die übrigen Beine sind ganz einfach. Die Adern dunkel, die vierte verkürzt, sechste vollständig; Randmal deutlich, schwarzbraun ; Thorax und Hinterleib gelblich behaart; auch die längeren Borsten des Thoraxrandes und die vier des Schildchens gelb. Das 5 besitzt dieselben Flügel, die gleiche (aber bedeutend längere und fast wolhge) gelbliche Behaarung des Thorax, Hinterleibes und der Beine; nur die lange und ziemlich reich- liche Beborstung der Beine ist dunkel. Die Färbung der aus- gereiften Beine ist ebenfalls schwärzlich, nur wenig braun durchscheinend. Die Vorderferse ist deutlich, die Hinterferse und Spitze der Hinterschiene nur sehr schwach verdickt; die Vordertarsen sind sonst nicht auffallend gebildet oder behaart. Das kleine, knospenförmige Hypopygium ist meist geschlossen, unten von der grauen Bauchlamelle ganz umschlossen, oben von einer vorgezogenen Rückenpartie größtentheils bedeckt, also nur seitwärts sichtbar; an der Rückseite desselben fallen einige kleine hervorragende Dornen und Haarpinseln auf. Bei melir zurückgeschlagener Bauchlamelle wird auch der feine, einfach gekrümmte, gelbbraune Faden sichtbar. Auf Waldpflanzen und in Hohlwegen des Schafferweges und Veitlgrabens bei Admont beide Geschlechter ziemlich häufig gestreift; auch an Gräben des Lichtmessberges, der Mühlau, Kaiserau und auf Alpenwiesen des Bösenstein je ein Exemplar; Juli, August. In Nieder-Österreich nicht beobachtet. * dasychira Mik. Dipt. Unt. 1878 pag. 24 und Tfl.! Auf Blumen bei Gstatterboden im „Winkel" 20. JuK ein 9^ iiuf Ge- 74 Strauch am Scliafferwege. in Bachscliluchten l)ei Hall und Müiilau sechs v • August. Nota. Der hycdipen7Üs ganz außerordentlich ähnlich; das 9 unterscheidet sich aber leicht durch die nicht getiederten, nur ziemlich lang und dicht wimperartig gelblich behaarten Hinterschenkel, das mir unbekannte 5 nach Mik durch die auffallende Bildung der Vordertarsen. albinervis Meig. HI 26. Schin. 106 und Sammig! hyali- pmniii Schin. 106 5^ non Fall., alhipmnis Zett. HI 386 (aber nicht Meig., denn die spanische Art ist wegen ihrer bedeutenden Größe und des glänzend schwarzen Thorax 5 jedenfalls ver- schieden). Stimmt genau mit der Beschreibung des 5 Meig. Von den zwei früheren Arten weit verschieden durch die äußerst kui'ze, schwarze Behaarung und Beboi'stung des Thorax, durch nur zwei schwarze Schildchenborsten, durch die sehr stark abgekürzte sechste Längsader, die milchweißen Flügel ohne dunkles Randmal mit sehr blassen Adern, durch die geringere Größe (2"5— 3 mm.), ganz anders gebautes, einer dicken Kneipp- zange ähnliches Hypopygium. Die \^erdickung der Vorder- und Hintei-fersen ist schwach und fehlt bei schwarzbeinigen, aus- gereiften 5 beinahe vollständig. Das 9 nnterscheidet sich ebenfalls leicht von den vorigen durch die Flügel- und Thoraxmerkmale des 5^ durch die deut- liche Befiederung der Rückseite und Basis der Vorderseite der Hinterschienen; auch die Oberseite der Mittelschenkel, der Mittel- und Vorderschienen und ihi-er Fersen zeigt eine zwar kurze, aber deutlich fiederartige Bewimperung. Die Flügel sind gegen die Basis braungelb getilibt, die sechste Längsader ist entweder verkürzt oder doch gegen den Rand sehi* schwach. Beine 5 9 i^ \vaq\\ dei- Reife rothbi-aun bis schwarz. Um Melk und Seitenstetten im Juni häufig; im Gebiete bisher nur in den Mui-auen bei l\adkei'sl)ui'g. Ende duli ein 5- B. b. (Die viei-te Längsader nicht verkürzt.) pen- nipes L. Meig. HI 21, Zett. 380, Schin. H)7 und Sammig! lo}i(/irosfris Meig. VI 338 (offenbar mn- eine Foi'm 5 "lif braunen Schwingern, wie sie häufig vorkommt; auch die des 9 sind bisweilen wenigstens braungell). Die noch als Unterschied an- gegebene Länge des Rüssels vai'iii't; ich besitze ein 9, dessen 75 Oberlippe nur die doppelte Kopflänge besitzt, während die in der Älitte derselben sieh spreizenden Saiiglappen ungefähr = drei Viertel der Oberlippe sind). Thorax nie ganz schwarz, sondern, besonders beim 9? imnier etwas grau bestäubt. Wegen der Sehwingerfarbe bildet diese Art ein Übergangsglied zwischen der Gruppe A. und B. In Nied.-Österreich etc. (Mai, Juni) sehr gemein, gewiss auch im Gebiete; ich sammelte noch im August auf Sumpf- wiesen der Kaiserau ein 9 (die erwähnte Form mit kurzem Rüssel) und auf Erlen im Triebenthaie ein 9 (eine Varietät mit ziemlich grauem Thoraxrücken und fast sichtbaren Striemen). * pseudomalleola n. sp. Affin is pennipecU et malleolae Becker. Differt a pennip. coxis et abdomine pallide et longe pilosis, corpore opaco, obscure cinereo, squamis rufis, alhido cüiatis, lialterihiis fiavis; a mall., ad adhuc simüior, corpore minore, opaco, thorace 7ion striato, pedum armatura; ca. 4:'5 mm. Von pennipes, mit der sie in der Größe genau stimmt und als deren alpine Vertreterin sie gelten kann, unterscheidet sich die Art leicht. Bei pennipes sind die Hüften dunkel behaart, die Behaarung der Vorderhüften ist nur kurz, Haarschirm und die kurzen Hinterleibshaare sind dunkelbraun bis schwarz; das Hinterhaupt ist unten bräunlich behaart; die Schüppchen sind braun mit schwärzlichen Wimpern, die Schwinger dunkelroth bis braungelb, beim $ sogar oft braun. Bei pseudomalleola sind die Hüften weißgell) behaart, die Haare der Vorderhüften ziemlich dicht und lang, der Haarschirm, die ziemlich langen Haare an den Seiten und die kürzeren an den übrigen Theilen des Hinterleibes ebenfalls weißgelb. Das Hinterhaupt ist unten gell)lichweiß behaart. Die Schüppchen sind rothgelb, gelb gewimpert, die Schwinger licht rothgelb bis weißgelb. An der Behaarung der Beine sind ebenfalls Unterschiede anzuführen; besonders ist die Innenseite der Mittelschienen bei pscHdonialleola 5 viel länger und dichter kammartig beborstet; ferner ist pennipes am Hinterleibe ganz und am Thoraxrücken größten- theils glänzend schwarz, nur stellenweise etwas grau bestäubt; wiihvünd 2Jseudomallcola ganz matten, dunkelgrauen Thorax und Hinterleib besitzt. Der Thoraxrücken ist gewöhnlich ohne Spur von Striemen, nur bei einem 9 ^^^ ß'' etwas lichter grau, von 76 vorn gesehen, ungestriemt, von der Reite gesehen, deutlich drei- strieinig. Der Rüssel ist etwas kürzer, als bei pcnnipt's; die Flügel $ beinahe glashell. Auch von maUcola aus St. Moritz (Schweiz), für die ich sie anfangs hielt, ist sie nach Vergleichung mit den von H. Becker gütigst übersendeten Original-Exemplaren sicher ver- schieden. MaUeoJa ist bedeutend größer (5"5 wm.), besitzt einen sehr stark glänzenden Hinterleib, einen wenigstens deutlich glänzenden, dunkel gestriemten Thoraxrücken, ilunkell)raune Schüppchen. Die Behaarung derselben, der Hüften, des Kopfes, Haarschirmes und Hinterleibes ist allerdings fast identisch, aber intensiver gelb. Die Mittelschienen 5 besitzen innen nur kurze Borsten, außen in der Basalhälfte vier mäßig lange Borsten, während pseudomalleola zwei auffallend lange und eine ebenso lange Spitzenborste besitzt. Die Hinterschienen von maUcola sind rückwärts lang beborstet, vorn nur ziemlich kurz und dicht fein gewimpert, während bei mcdleola beide Seiten beborstet sind und die Borsten der Vorderseite fast ebenso dicht und lang sind. Auch die O lassen sich leicht unterscheiden; denn mcäleola 9 besitzt deutlich getiederte Außenseite der Mittel- und Hinterhüften, pseudomaJleoJa aber nur spai'same feine gelbliche Haai-e und einige längere gelbliche, in gewisser Richtung scliwarze Borstenhaare gleich dem 5- Im flt?r langen zierlichen Betiederung der Mittel- und Hinterbeine, sowie der kürzeren Befiederung der Voi'derschienen und ^'orderfersen stimmen alle th'ei Arten fast genau überein. Im Gesäuse am Ennsufer über Sand schwebend ein 5^ auf \'oral})en der Kaisei-au ein 9, Krummholzwiesen des Natter- riegel und der Scheiblcggei-hochali)c je ein 5^ «^^^ Bachrändern des Wii-thsgral)en bei Hohentauern ein 9- Anfang Juli bis Ende August. decora Meig. 111 -J-J. Schin. 107 und Sammig.! Im \'eitl- graben des Lichtmessberges bei Admont zweimal je ein v gestreift, am Kematenbache ein 9, an der San bei Steinbrück ein 5- J^^l^ August. Das 5 besitze ich auch von der Saualpe in Kärnten. Nota. Beim 9 sind nicht l)loß alle Schenkel und Schienen, sondern auch die vier Vorderhüften gefiedert. An den ^^order- schenkeln fehlen die Fiederchen nicht, wie Schiner angibt, an 77 der Innen-, sondern an der Rückenseite; an den Vorderschienen aber fehlen sie auf der Innenseite. Bei der sehr ähnlichen rufiventris Meig., von der ventralis Zett. 381 wohl nur eine Form mit längerem Rüssel ist, sind die Mittel- und Hinter- hüften befiedert, die Vorderhüften aber besitzen bloß eine Wimperreihe; ferner haben die Vorderschenkel auf der Rück- seite nur eine starke und auf der Innenseite eine feine Wimper- reihe, die Flügel sind dunkler, mit schwärzlichem Randmale. (Drei Weibchen aus Österreich und Galizien !) Die der rufiventris höchst ähnliche plumipes Zett. (Melk etc. nicht selten, wahr- scheinlich auch im Gebiete) besitzt die Vorderschenkel der- selben, aber ganz ungefiederte Hüften, schwarzen Bauch, be- deutend kürzere, schmälere Fiederchen und unterscheidet sich außerdem leicht (auch von decora) durch den nicht weißlich, sondern schwarz behaarten Hinterleib. * lamellicornis Becker, Berl. 1887 pag. 124. Diese Art ist eine der gemeinsten in der subalpinen und alpinen Region: Auf Bacliwiesen der Scheibleggerhochalpe ein 9 (eine Varietät mit sehr deutlich gefiederten Mittelschienen, schwarz- braunem Grunde und Vorderrande der Flügel) und ein nor- males 5 ; im Triebenthaie, Wirthsgraben und auf Sumpfwiesen um Hohentauern vereinzelt, auf Grünerlen um den Scheiplsee und höher hinauf auf Alpen wiesen des Bösenstein sehr gemein ; ebenso an Bachrändern der Strechen und auf üppigen Hoch- alpenweiden des Hochschwung; häufig auch auf Alpenweiden um den Schwarzensee in der Sölk und um den Almsee bei Turrach. Mitte Juli bis Ende August. Nota. H. Becker sammelte nur ein noch nicht ganz aus- gereiftes Pärchen; da er dasselbe nicht mehr auffinden konnte, musste ich leider auf die Vergleichung der Original-Exem- plare verzichten. Die Beschreibung des 5 stimmt vollkommen mit vielen meiner Exemplare. Von vernalis unterscheiden sie sich immer leicht durch die ziemlich langen, hackenförmigen Dornen, die oben vor der Spitze der Seitenlamellen zu ent- springen scheinen, aber eigentlich nur die gekrümmten Enden der bis zum Grunde getheilten oberen Lamelle sind; ferner durch den bedeutend längeren, mehrfach gewundenen Faden, durch die deutlich grau getrübten Flügel mit dunklem Geäder 78 und Kandnial. durch die meist l)edeutendere Größe (.S'") — i-iimm.), die etwari längere und dichtere bleiche Behaarung des Hinter- leibes, den ungestriemten, meist heller grauen Thorax und grauen Hinterleib. Die lange Rehaamng des Hjjpoputjium ist dui-cliaus bleich. Das dritte Fülllerglied ist an der Basis breiter, als das zweite, bei vernalis aber nicht. Die für lameUicornis angegebenen glänzend schwarzen, dicken, knotenförmigen An- schwellungen zu beiden Seiten des letzten Ringes finden sich auch bei rcr)iali.>\ aber die zwischen denselben liegende Fläche ist bei vernalis flach eingedrückt und glänzend schwarz, bei lameUicornis nicht eingedrückt und grau bestäubt. vernaHs 5- Das Hypopygiinn ist ganz ähnlich gel)aut, aber die hackenförmigen Dornen fehlen, da die zweitheilige o])ere Lamelle entweder kürzer ist, als die Seitenlamellen oder nur als kleine Spitzen vorragt. Der bedeutend kürzere und dickere Faden ist nur einmal gebogen, selten etwas gewunden; die lange Behaarung des Hypopyg'mm ist ganz oder größten- theils schwarz. Die Flügel sind ganz weißlich giashell mit sehr blassen Adern; nur die Randader und die drei folgenden Längs- adern sind mehr braun; das Randmal ist ganz ])lass und felilt öfters beinahe ganz. Größe nur 2"8 — 4 www; Thoraxrücken dunkler grauschwarz, aber ebenfalls meist ungestriemt. Hinter- leib fast schwarz, nur wenig grau bereift. In Bau und Be- borstung der Beine sehe ich keinen erheblichen Unterschied. Die leichte A^rdickung der Hinterschienen und Hinterfersen ist bei beiden nur an unreifen Exemplaren deutlich, bei schwarz- beinigen, ausgereiften fehlt sie oft vollständig. Die 9 sind am leichtesten durch die Flügel zu unter- scheiden. Bei laineJUcornis sind sie stark gebräunt, bisweilen schwarzbraun; Adern und Randmal sind dunkel. Bei vernalis ist die Trübung schwach, alle Adern oder doch die hinteren gelbbraun. Ferner ist bei lameUicornis dei' Thorax ungestriemt, etwas glänzend, bei vernalis aber ganz mattgrau, meist mit zwei braunen, vorn verkürzten Striemen. Der Hinterleib von vernalis ist viel kürzer-, ja äußerst kurz behaart. Die Fiederchen der Beine scheinen mir bei lameUicornis, besonders an den Hinterschienen, länger und breiter; die der ]\Iittelschienen sind aber so kurz und schmal, dass man meist mir von einer Bewimperung reden kann. 79 Lamell/cornis variirt: Thorax hellgrau bis schwarzgrau. Beme braun bis ganz schwarz. Randmal und Adern bei unreifen, ])raunbeinigen bleich (aber immer stärker, als bei vernaUs !), bei ausgereiften dunkel ; ferner, wie angegeben, in Größe und Ver- dickung der Hinterbeine. vernalis Meig. III 27, Zett. 384, Schin. 107 und Sammig! leucoptera Meig. III 27 (mit weißhaarigem Hinterleib, weißen Flügeladern und pechbraunen Beinen — ist wohl nur eine unausgefärbte vernaUs); hyaUnata Meig. VI 338 (nach der ungenügenden Beschreibung wolil nur eine Form der vernalis mit heller grauem Rückenschilde, wie ich auch solche besitze). An Bachrändern der Tiefregiou im Frühjahre wahrscheinlich häufig; um Seitenstetten w^enigstens gemein. * pennaria Fall. Meig. III 23, Zett. 383, Schin. 106. Ebenfalls im Frühjahre in der Tiefregion gewiss nicht selten; um Seitenstetten wenigstens im Mai häufig. Nota. Äußerst nahe verwandt mit lamellicornis und vernalis, von welcher Zett. sie nur durch rothgelbe Beine unterscheiden kann. Doch gibt es noch andere constante Unterschiede: Die Flügel 5 sind meist nicht weißlich glashell, sondern graulich glashell und die gelbbraunen Adern ftist gleich stark und deutlich. Das Hypopygium glänzt nicht, sondern ist matt, grau bestäubt mit durchaus bleichen Haaren; Hacken oder Spitzen fehlen zwar ebenfalls, aber vor der oberen Basis desselben sieht man keine Spur von Eindrücken oder aufgerichteten glänzend schwarzen Höckern, sondern der letzte Ring ist flach, beiderseits dreieckig nach hinten vorgezogen; diese Dreiecke ebenso grau bestäubt, wie der Ring. Der Thorax ist heller grau und einfarbig. Größe meist 4 mm. Das 9 kann ich von vernalis nur durch die gelbbraunen Beine, den ungestriemten Thorax, das dunkler gelbbraune Geäder unterscheiden. Variirt auch mit größtentheils pechbraunen Beinen. * assimilis n. sp. '6 mm. SimiUima lameUicorni ; 5- diffcrt alis hyalinis, ahdomine atro, nitido, coxis et femoribus rufotestaceis, segmenti Ultimi dorso profunde impresso, tuberculis parvis, hypo- pygio angustiore, longiore. 9- differt femoribus rufotestaceis. 5. Der lamellicarnis ganz außerordentlich ähnlich, so dass 80 ich sonst keinen sicheren Unterschied anzugeben wüsste. Aber die Schenkel sind deutlich rothgelb, die Schienen und Tarsen schwarzbraun. Die Mittelschienen, die bei lameUlconiis außen mehrere (wenigstens drei) mäßig lange Borsten besitzen, zeigen nur zwei, aber ganz auffallend lange (eine am Ende des oberen Drittels und eine an der Spitze). Der letzte King ist in der Mitte der ganzen Länge nach tief eingedrückt; die erhabenen Seitenränder zeigen nur ganz kleine Höcker. Lange zerstreute Borstenhaare auf der Unterseite der Mittel- und Hinterschenkel, der Rückseite der Hinterschienen und Hiuterfersen ; deutlich verdicktes Ende der Hinterschienen und Hinterfersen; fahl- gelbe, reichliche Behaarung der Hüften, des Hinterleibes und H^'popygiuni; Faden und klauenförmige Anhänge — alles wie bei lamellicomis : aber das Hypopygium schmäler und wie der ganze Hinterleib schwachglänzend, tiefschwarz, Größe kaum 3w?m; Flügel fast genau, wie bei vernalis, von der sie sich besonders durch die Bildung und Behaarung des H3^popygium, den letzten King, die Färbung der Beine unterscheidet. Ein ebenfalls Smm grol.ses ^, das ich hieher ziehe, lässt sich von vcrnaJis nur durch die gi'ößtentheüs gelbl)raunen Schenkel, die intensiv gelbl)raunen Flügel und dunklere Adern unterscheiden. An Felswänden des Sunk am Kottenmann. Tauern 30. Juli ein 5? ^uf Krummholz- wiesen des Natterriegel 22. August ein 9- * ciliatopennata n. sp. 3"5 — 4*5mw. Simillima vemali. Atra, nitida thorace obsaire griseo, immaculato, venire pleimmque pallido; tota obscure pilosa; venae obscurae. 5- cdae griseae, pedes pilosi; hypopygium parvunif Jüans, ßo inoperto. 9- alae infuscatae; femora posteriora ciliatopennata. $. Schwarz und fast durchaus schwarz behaart; nur die Haare der Unterseite des Hinterkopfes, der Hüften und des Bauches in gewisser Richtung bräunlich. Kopf kugelig mit großen, rothen, zusammenstoßenden Augen. Der schwai-ze Rüssel etwa von doppelter, die schwarzen Fühler kaum von einfacher Kopflänge. Thoraxseiten bräunlichgrau-, Rücken braun- grau bestäubt, ganz ungestriemt. Die gereihten Borsten und die zwei seitlichen Schildchenborsten kurz, die Randborsten und zwei mittleren Schildchenborsten lang. Schüppchen dunkel- 81 ])raiin, ihre Winii)ern und der Haarscliii'm schwarz. Schwinger rothgelb. Hinterleib cylindrisch, schwarz, fettglänzend, am Bauche oft gelbbraun. Hypop3'giuin klein, klaffend ; aufgeschlagen ist es vom Hinterleibe kaum zu unterscheiden; ist es hinab- gebogen, so sieht man eine schmale Bauchlamelle, die kleinen, länglichen Seitenlamellen, die bis zum Grunde getheilte o])ere Lamelle; die beiden Theile derselben sind anfangs ziemlich breit, am Ende plötzlich verschmälert ; der verschmälerte Theil })iegt sich über die Seitenlamellen hinal) und steht unten etwas vor. Zwischen ihnen und der Bauchlamelle sieht man den ziemlich dicken, gelben, gekrümmten, in der Mitte etwas ein- gebogenen Faden, der gewöhnlich nicht oder wenig über die Lamellen hinaufragt; Hypopygium und die ziemlich reichlichen Haare desselben schwarz. Beine glänzend schwarz, ganz ähnlich behaart und beborstet wie bei nernalis und JameUiconiis ; Hinter- beine länger und kräftiger, aber nicht viel dicker, als die übrigen; Hinterschienen und -Fersen stark, aber nicht eigentlich verdickt. Flügel stark grau getrübt, alle Adern unverkürzt und schwarzbraun. Randmal gewöhnlich dunkel. 9- Gleicht ganz dem 5; Jiui' sind die Augen durch die graue Stirn ziemlich breit getrennt; der Hinterleib ist zugespitzt, der Bauch meist ganz schwarz; die Flügel sind stärker getrübt, deutlich gelbbraun bis rauchbraun, ja sogar schwarzgrau; das Randmal fast schwarz. Die Beine sind viel kürzer behaart, nur unscheinbar beborstet. Die hinteren Schenkel deutlich, aber unscheinbar befiedert. Die Mittelschenkel zeigen beiderseits kurze, etwas plattgedrückte Wimperhaare, die Hinterschenkel ähnliche, aber etwas längere. Variirt: a. Ein 5 von feuchten Felswänden des Sunk hat die ganze Basis des Hinterleibes und die Schenkel gelbroth, die Bauchhaare auffallend bleich und den Faden weit über die Lamellen emporgezogen ; da es sonst mit den übrigen 5 übereinstimmt, kann ich es nur für eine bleiche Schattenform halten. Varietät b. : Ein deutlich unreifes 9 hat ganz gelblu-aune Beine und schwächer tingirte Flügel. Die gelbbraune Färbung des Bauches ist öfters durch eine bleigraue ersetzt oder schwindet ganz, besonders beim 9- Von den früher besprochenen Arten leicht durch die ganz dunkle, nirgends deutlich gelbe Behaarung des Körpers, das 6 82 Hypopy^ium '> die schwache, beschränkte Befiederung 9 2:11 iinteir^clieiden. iiifhlula Zett. hat einen «länzend schwarzen Thorax und die Befiederung der rcrmilis. ist also verschieden. ftctigera Loew, die ich zahlreich aus Ungai'n durch Prof. Thal- hammer erhielt, untei'scheidet sich ehenlalls leicht durch glas- helle Flügel, theilweise gelbe Behaarung, die eigenthümliche Beborstung des Hinterleibes; pUom Loew kann wegen der schwarzbraunen Flügel und der einfachen Beine 9 ebenfalls nicht identisch sein. El)ensowenig stimmt Jhicafa Meig. TU 2!) wegen der deutlichen Thoraxstriemen und schwarzen Schwinger und modesta Meig. wegen der dunkel))raunen Beine, kolbigen Hinterfei-sen, geringeren Größe. Im Stiftsgai'ten. in Hohlwegen, an schattigen Bachrändern des Kematenwaldes, Schafferweges, \'eitlgral)en bei Admont ziemlich häufig; im Gesäuse am Ennsufer zwischen Felsen und über Sand; auf Dolden. Sumpfwiesen. F'ichten und YAen der Kaiserau, um Hohentauei'u und im Triebenthaie vereinzelt: häutig auch auf Kalkbergen um Steinbrück und Cilli. Var. a. An Felswänden im Sunk :}. August ein c- '^^lü- August: um Seitenstetten schon im Mai und Juni. * nitidissima n. sp. 3 — Amm. Afra. nitidissima thm-ace rix cinerascente sfriis 4 atns: Jirdfcr/hus paUidis: tofa ohrinv pilosa; cdae vetia sexta ahbreviata. ^. pedihii) sefosis, metatarso postico mibmc7'assato ; hypopyg'mm üciüeaium fUo cmaso, inoperto; alae fere ladeae venis ßaris. 9. pedihis sinipltcUnift hreriffir ^j/Vo.v/.s-; nJae cinereae. $. Fast durchaus glänzend schwarz; nur die ziemlich matten Brustseiten sind dunkelgrau, der glänzende Thorax- rücken ist noch dunkler grau, fast schwarz mit vier fast gleich breiten, tiefschwarzen, glänzenden, aber schwer sichtbaren Striemen; die mittleren hinten, die seitlichen vorn verkürzt. Behaarung durchaus dunkel, und zwar die weichen, ziemlich kurzen Haai-e der Hüften. Beine und des Hinterleibes braun, die übrigen schwarz. Kopf kugelig mit zusammensto^^en(ien Augen; Rüssel von doppelter, Fühler von einfacher Kopflänge; das dritte Glied vei'längei't birnförmig mit etwa halb so langem Griffel. Die gewöhnlichen gereihten Thoraxhaare mäßig lang; das Schildchen vierborstig. Der ganz auffallend glänzende S3 Hinterlei}) walzenförmig; mit kurzem, mäßig gi'oßem Hypopygiiim. Die Baiichlamelle ziemlich schmal, schwarz; die unteren Seiten- lamellen kurz, breit spateiförmig; die oberen ebenfalls deutlich sichtbar, glänzend braun, halbkreisförmig, am Ende mit zwei Stachelspitzen; die unteren länger und sich kreuzend. Die kleine obere Lamelle tief bogenförmig ausgeschnitten; jede Seite endet ebenfalls in eine kurze, scharfe Spitze. Der dicke, einfach ge- krümmte, gelbbraune Faden ist unten und oben deutlich sichtbar. Beine schlank, glänzend schwarz, einfach; nur das Ende der Hinterschienen und die Hinterfersen etwas verdickt. Außer der kurzen, weichen Behaarung finden sich, wie bei vernaUs etc., auch ziemlich reichliche Borsten, zumal an der Außenseite der Schienen und Unterseite der Mittelschenkel. Die fast kamm- artig gereihten langen Borstenhaare der Innenseite der Mittel- schienen fallen besonders auf. Flügel fast milchweiß; alle Adern gelb, nur die Randader und die Endhälfte der dritten Längsader ziemlich dunkel; die vierte vollständig, die sechste stark verkürzt. 9 gleicht dem 5 ganz außerordentlich. Die Augen sind durch die schwarze, ziemlich glänzende Stirn getrennt; die Haare des Thorax und der Beine auffallend kurz; die Be- borstung zwar analog, aber ebenfalls sehr kurz ; statt der auffallenden Borsteni-eihe tragen die Mittelschienen innen eine Reihe kurzer, dicker Borsten. Von Befiederung und Bewimperung ist nichts zu sehen. Die Flügel sind grau, gegen die Basis mehr gelblich; alle Adern bedeutend dunkler, nur gegen die Basis deutlich gelb. Die Analader ist zwar verkürzt, doch setzt sich ein dunkler Schatten bis zum Rande fort. Diese Art gehört jedenfalls noch in die Verwandtschaft der clUatopennata, weicht aber von allen bekannten Arten der V. Gruppe durch die glänzend schwarze Färbung, das Hypo- pygium 5, die ungewimperten Beine 9^ die starke Vei'kürzung der Analader ab. nujitia Mg. 5 stimmt so ziemlich bis auf die schwarzgraue Farbe und die pechbraunen Beine, das 9 aber durchaus nicht, modeda Mg. weicht durch dieselben Merkmale und grauliche Flügel ab; nituhüa Zett. muss wegen der ge- fiederten Beine 9, der zusammengedrückten Hinterschieuen 5 etc. ebenfalls verschieden sein. Am besten stimmt noch gravis Meig., 6* 84 ist a))er \vep;eii des p;reisbeliaiu-ten Hintei'lei})e8, dei- })i'äunlieli schwarzen Fühler, der bedeutendei'eii (irol.W und des Fundortes (Portuo;ar) sicher nicht identisch. Im Stiftsgarten von Admont, duli. ein C ; um Melk und Seitenstetten mehrere 59- \'l. (irui)|)e: Pachymeria Stepii. Nota. Alle Arten (lieser Gmppe zeichnen sich durch ziemlich stark bis sehr stark verdickte Hinterschenkel aus. Sonst abei- unterscheiden sich manche in nichts von Arten anderer (Gruppen, daher Loew wiederholt die Aufstellung der (iattung Faclnjmeria als einen Missgriff bezeichnete. Sie weichen untereinander so sehr ab, dass Loew diese Grupjie wieder in drei spaltete (die der nifida Mg., der femomfa Mg. und der alhiants Mg.); grisea Fll. weicht aber wieder von allen drei Gruppen bedeutend alj. wäi-e also der Typus einer vierten. Da in Steiermai'k ))is]ier nur wenige Arten gefunden wurden, fasse ich sie als eine Gruppe zu- sammen. Bistortae Meig. III 29, Schin. 104 und Sammig.! fruncafa Loew Berl. 18(18, non Meig. Auf Blumen der Berg- und Alpenwiesen (8 — 7000') sehr häutig: An Bacliriindern der Scheibleggerhochalpe höchst gemein (X'arietät a und b). el)enso auf Krummiiolzwiesen des Kalbling, um den Scheipisee. am Bösenstein und Griesstein fast bis zur Spitze (\'arietiit a und b); auf Alpen um den Schwarzeusee in der Sölk. am Ahnsee und Hothkofel bei Turrach. Juli, August. Nota. Variirt nur wenig. Als die häufigei'e Normalform a nehme ich an : c^. Schenkel schwarz, die Mittelschienen an der Wurzel außen schmal i'othgelb, die Hinterschienen außen bis iil)er die Mitte rothgell). V- Mittelschienen außen bis über die Mitte, Hinterschienen allseits mit Ausnahme der l)reit schwarzen Spitze rothgelb. Seltener ist \'arietät b. 5: Mittelschienen ganz schwarz, die rotligelbe Strieme der Hinter- schienen kurz. -- Loew führt diese Art als tnnintfit Meig. an und stellt dazu Bisforfac als fragliches Synonym; nun passt aber die Beschreibung der Bi!?/.9///»n Mc((., vicinns Mik. Im Sunk am Hott. Tauern auf Blättern und untei- schattigen Felswänden vei-einzelt, an Bachi'ändern dei- Scheibleggerhochalpe ein q, um Steinbiiick zwei 5- Mai bis Juli. Um Seitenstetten und Melk sammelte ich diese und die folgende Art in Menge. * an malus Meig. Loew 1. cit. pag. 43, crassipes Macq. Schiner 71) und Sammig.!, fuscipes Ztt. 256 9. Bei Admont am Kematenl)ache. im Stiftsgarten, in Sumpfwiesen der Krumau nicht selten, ein q auch auf der Scheibleggerhochalpe. Juli. August, um Seitenstetten schcm im Mai und Juni. Nota. Das V ist auf dem Thoraxriicken fast ebenso schwarz wie das 5, mit einem kaum merklichen Stich in"s Graue, öfters mit zwei schmalen grauen Striemen; die Schwinger und einfachen Beine sind schwarzbraun, nur bei unreifen braun bis gelbbraun, auch der Schwingerknopf häutig braun mit schwärzlichei' Spitze. Vrhif'nuis r unterscheidet sich von (niom. r5 leicht durch die einfachen Hinteil)eine, den tiefer sammtschwarzen Thoraxrücken, die deutlich gebräunten P'lügel, die dichtere und l)edeutend längei-e schwarze Behaarung des Thor, und Hinterleibes. Aber auch das V unterscheidet sich leicht von anum. 9 durch die dicht schiefergraue Bestäubung des Thoraxiückens: nur die Dorsocentralborsten stehen bis- weilen auf einer deutlichen schmalen, schwarzen Strieme : selten ist auch der Raum zwischen i,\^\\ Akiostichalböi-stchen dunkler. Die Schwinger des 9 sind bald l)i-aun. bald gell)braun 93 mit dunkler Spitze, bald auch ganz gelbbraun; daher ist nach meiner Überzeugung vichius Mik. Wien. Ent. 1887 pag. 99 (bloß auf 9 gegründet) sicher nur eine dunklere Form dieser variablen Art, während fuscipes Zett., über die der Autor selbst nicht klar ist, da er sie bald zu velnt. stellt, bald als eigene Art aufführt, die Beine bald dunkelbraun, bald schwarz nennt, nichts enthält, was nicht auf das 9 ^'on ano^n. passen möchte. Loew hält sie zwar für verschieden, kannte aber von beiden nur wenige 9; pusilla Macq., Zett. 9 jedoch stimmt wegen der bleichen Schwinger besser mit velnt., wohin sie auch Schiner stellt. * praecox Lw. -47. An lehmigen Ennsufern bei Admont Ende August ein 9- Trichiiia Meig. *clavipes Meig. VI 336, Loew 1. cit. pag. 35, Micro- yhoruscl. Zett. 254, Schiner 79. Auf Sumpfwiesen der Krumau, im Stiftsgarten, an Waldbächen bei Admont, in Hohlwegen des Schaffervveges und im Gesäuse im Juli nicht selten. In Nied. -Österreich nicht häufig. Nota. Die in Schiner jetzt folgende Holoclera 'pulchra habe ich schon als Synonym zu Rhamphomyia uiuhripennis be- sprochen. Oedalea Meig. Eine Monographie dieser Gattung schrieb Loew in Neue Beitr. 1859 pag. 44—49. *tristis Scholtz Bresl. 1851, Loew 1. cit. pag. 48, Schiner 80 (deest in Coli.). Im Gesäuse auf Buchenblättern von mir und H. Becker zwei 5, am Kematenbache, in Hohl- wegen und an feuchten Waldstellen des Schafferweges mehrere $ 9 gestreift. Das 9 stimmt fast ganz mit dem ^, nur sind die Flügel bedeutend lichter, bei einem Exemplar sogar nur an der Spitzenhälfte deutlich gebräunt, am Grunde fast glashell. Juni bis August. * Holmgreni Zett. 4267, Loew 1. cit. 49. Am Lichtmess- berge auf Gesträuch ein 9, am Kematenbache drei 9- August. Nota. Von flavipes Zett. = tibiaUs Macq., die ich um Melk und Seitenstetten sammelte, die daher wohl auch in Steiermark vorkommt, verschieden durch längeren Fühler- griffel, ganz schwarze Tarsen, fast ganz schwarzbraune Schienen, 94 stark gel)rjiunte Flügel, ganz schwarze Oberseite des Hinter- leibes, (lieht gelblich behaarten Thoi-axrücken, längei-e Lege- röliie. Bei meinem fiarij^es 5 sind die vier ersten Hinterleibs- ringe ganz durchscheinend gell)braun. bei den O wenigstens die zwei ersten theilweise gelbbraun. Die Schwinger sind bei meinen Kxemplaren nicht bräunlich, sondern, wie Loew an- gibt, gelb. * stigmatella Zett. 246 5, Loew 1. cit. 4!), Schiner 81. Am Schafferwege auf Gesträuch und am Kematenl)ache vier 0. »Juli, August. Um Seitenstetten ,^, und O. \'on der ebenda gesammelten hybotina Fll. durch das einfache, nicht zwei- theilige Randmal leicht zu unterscheiden. Oc.vdroniia Meig. glabricula Meig. Schiner Kl und Sammig.! Die zahl- i-eichen Abänderungen dieser gemeinen Art theile ich nach der Thoraxfärbung in drei Gruppen: a) glabricula Mg. Thorax größtentheils, auch am Rücken, roth. b) scutellata Mg. Thorax schwarz, aber Brustseiten und wenigstens die Hinterseite des Schildehens roth. c) melanopleura Mg. Thorax ganz schwarz. Alle drei kommen in beiden Geschlechtern vor. — In Bachschluchten, Hohlwegen, auf Gesträuch. Wald- pflanzen (bes. Adlerfan-en), in Wiesen sehr häutig, z. B. im \'eitlgraben, Kematenwalde und am Schafferwege alle drei Formen, in dei- Kaiserau, im Gesäuse (v. b. und c). unterhalb der Scheibleggei'hochalpe (v. b.), im Wirthsgraben bei Hohen- tauern (alle drei), Radkersbui'g (a). Wechsel und Mürzhofen (leg. Pokorny). Juni bis August. Leptopt'za Macq. flavipes Meig. Schin. .S2. Am Kematenbache bei Admont Mitte Juli zwei 9- * sphenoptera Lw. Mg. X 210, 9- (Aus Baiern und Kärnten, Pokoi-ny z. b. (r. als lonchopfcra aus Tii'ol.) Im Stiftsgaiten und Mühlauerwalde bei Admont zwei C . Juli, August. * ruficollis Meig. H 3ö.}, Schiner Sanimlg.! (Drei Exempl.) Im Veitlgraben bei Admont ein 9- Auch um Melk. 95 Hemerodromia Meig. Nach Loew's Monographie in Wien. ent. Z. 186-1 pag. 2S7 und Mik ebenda 1882 pag. 39. (1. Gruppe: Hemerodromia i. sp.) melanocephala Hai., fiardla Zett. 265, Schiner 83, precatoria var. a melanoc. Loew (die Varietäten b und c sind, wie Mik nachwies, eigene Arten). Variirt: a flavella Zett. (Thorax ganz einfarbig gelbroth). b. trapezina (Zett. 264 und Schiner 83 als Art, Loew 1. cit. als Form von a: Thorax mehr bräunlich bis braun mit zwei dunkleren Längsstriemen, das Randmal aber ebenso blass und langgezogen, wie bei v. a, während moiiosfigma Zett. und precat. sich leicht durch ein dunkles, rundliches Randmal unterscheiden). Var. a in Hohl- wegen und an Waldbächen nicht häufig, z. B. im Keniaten walde bei Admont zwei 5, ein 9i '^ni Damischbachthurm ein 9: im Wirthsgraben bei Hohentauern fünf 5- Var. b nur in der Vor- alpen- bis Alpenregion : Wirthsgraben ein 5^ um den Scheipl- see des Bösenstein zwischen Grünerlen ein 5^ an Bächen des Hochschwung vier $, ein 9, aiif Mentha silv. am FjTgasbache ein 9- Juli, August. precatoria Fall. Zett. 266, Schiner 83, Mik 1. cit., precat. var. c Loew 1. cit. In der Kaiserau bei Admont (ca. 4000') auf Olyceria ßiif. ein 9, im Mühlauerwalde ein 9; August. Um Seitenstetten nicht selten. (2. Gruppe: Lepidomyia Big. pr. p. Nur Analzelle, aber keine Diskoidal- zelle vorhanden.) * nigriventris Loew 1. cit. pag. 242. „Bei Mürz- zuschlag zwei 5" Loew 1. cit. (3. Gruppe: Microdroniia Big. Weder Anal-, noch üiskoidalzelle vorhanden.) *albicornis Meig. HI 64, Schiner 83 (fehlt in der Samnilg. Schin., denn das Egger'sche Exemplar ist precai.). Gercke's Beschrei])ung in Wien. ent. Z. 1886 pag. 166 stimmt genau mit meinem Exemplare; der Thoraxrücken ist schwarz- grau mit dunkelrothgelber Schulter und dunkelrothgelber, nicht — wie Schiner angibt — braungrauer Mittelstrieme. — Auf Sumpfwiesen der Krumau am 18. Juli ein 9; um Seitenstetten drei 5^ acht 9- Audi r a 1 r i a F a 1 1 . und u n i 1 1 n e a t a Z e 1 1. , in Kärnten 96 von Tief, um Spitenstetten und Melk von mir liliiifi^i' fj:es;immelt. sind gewiss nicht selten; bisher sammelte ich nur von imit. um Hadkersburg Finde .Juli ein 5- Clielipoda Macq. 1819 (Phyllodroniia Zett. pr. p. und Schiner, Lepidoniyia Big. pr. p.). * melanocephala Fbr. Zett. 209. rihottisim Pz. Variirt a: Rückenschild ganz ungestriemt, Hypopygium gelb. b. Zett. Rlickenschild mit schwarzer, nach rückwärts verschmälerter oder ganz verkürzter Mittelstrieme, das Hypopygium sclnvai-z. Sonst finde ich keinen Unterschied; bei l)eiden ist das Hyi)o- pygium seitlich stai-k zusammengedrückt, pflugschaarähnlich, beide besitzen an der Außenseite der Vorderschenkel eine schwarze Längsstrieme etc. Vielleicht ist var. b die zweite Generation oder eine Alpenform; var. a fand ich um Seiten- stetten im Mai und Juni ziemlich häutig; im Ge))iete traf ich nur var. b: Auf Sumpfpflanzen des Hofmoores und der Krumau bei Admont ein 5, . Juli ein 5. an einem Waldbache der Ke- niaten bei A(hnout lö. August ein 9- Clinocera Meig. Über diese und die von ihr abgetrennten Gattungen be- nutzte ich außer Loew's Monograpliie in Wien. ent. Z. 1858 pag. 238 und ;3S0 l)esonders die wichtigen, durch Abbildungen unterstützten Arbeiten Pr. Mik's in zool. bot. Ges. 1869 pag. 24-27. 1880 p. 347—353, 1881 pag. 320—327. * appendiculata Zett. 367, Pokonw z. b. Ges. 1887 pag. 394 aus Tirol. In der Wald- und Alpenregion des Aufstieges zur Scheib- leggerhochalpe an Bachrändern äußerst gemein (40 9 35 5 außer zahlreichen weggeworfenen); seltener im Gesäuse. an moosigen Felsen des Mühlauerwasserfalles, an Wehren des ^'eitlgraben. am P'luder der Kaiserau. Juli. August. Nota. Variirt von beinahe ganz glashellen, kaum ge- fleckten Hügeln bis zu stark l)räunlichen Flügeln mit sehr deutlich braun gesäumten Queradern; die 8pitzenquerader ist immer bajonnettartig mit zwei rechten Winkeln und deut- licher Anhangsader; nur sehr selten fehlt letztere ganz, bis- weilen hat die Diskoidalzelle noch eine l)is zwei kleine, qua- dratische Anhangszellen. * Storchii Mik 1880 pag. 348. An moosigen Felsendes Mühlauei'wasserfalles und an Wehren des \'eitlgraben ziemlich häutig, an Bachrändern der Scheil)leggei'hochalpe. des CJesäuses und Damischbachthurm vereinzelt; auch an missen Felswänden des Sunk am Rott. Tauern ein Pärchen. -luli. August. Nota. 3 — 3"5 mm. Stimmt genau mit der Diagnose. Die S])itzenquerader bald mit, bald ohne Anhangsader, bisweilen etwas kürzer, als der Kopf. Der glänzend schwarze Thorax- rücken ist hedeutend längei' gelhhehaart und man kann deutlicli zwei Keihen von Akrost.-Borsten und beiderseits zwei unregel- inäLsige Keihen von Dorsoc.-Boi'sten unterscheiden : die längeren Randhorsten des Thorax nnd Schildchens wie bei lUKjuic Die hintere Basalzelle ist entweder senkrecht oder nur wenig schief begrenzt und da die Querader etwas vor der Spitze der vorderen Basalzelle beginnt, so ist die hintere Basalzelle etwas kürzer, als die vordere; l)ei nug. ist sie schief begrenzt und dalier so lang, als die vordere; das 5 hat bloß das letzte Tarsenglied und die Spitze des voi-letzten schwarz))i'aun; beim ^ sind die Tarsen ziemlich deutlich ])raun geringelt und die drei letzten Glieder größtentheils braun. Auch ist com. etwas größer ($ 2, 9 2b bis 3 wm, ung. 9 2 wwi, 5 noch kleiner), die Stirn ist deutlich grau bestäubt, der schwärzliche Scheitel fast unbestäubt. Das Hypopygium ist sehr klein, geschlossen, glänzend schwarz; die obere Endlamelle sehr breit, schwarz, hera])gebogen. — Unter den Arten mit glänzendem Thorax, gelben Beinen und lichter Fühlerwurzel wäre noch imbicoruif Zett. zu vergleichen, die aber Fühler von 1^2 Kopflänge besitzt und bedeutend größer ist; auch die von Becker Berl. 1SH7 pag. 137 aufgestellte Var. der pnh. besitzt bedeutend längere Fühler, schwarz ))ehaarten Thorax etc. Um den Scheij)l- see zwischen Grünerlen gestreift am 31. Juli lSi)l ein 5, vier 9. Nota, flavipalpis Meig. (in Tirol und N.-Oest.!), fusci- cornis Zett. (Kärnten. N.-Oest.!) kommen wohl aucii im Gebiete vor. 1). Tliüi'axriioken diclit bostiiiibt, Fühlorwurzol und Beine licht. *albicornis Zett. 27!». In Sumpfwiesen der Eichelau bei Admont am 21. .luli zwei r. ein ^ gestreift. 2-:)m))i. Zett. scheint nicht ganz ausgereifte Exemplare beschrieben zu haben, da er auch die Beine weiß nennt; sie sind bei meinen Exemplaren strohgelb; die Fühler. Taster. Schwinger und Hüften aber kann man weiß nemien. Der ganze Thorax, nicht bloß der Kücken, ist silbergrau ; die \'ordertarsen sind schmal-, aber sehr zierlich-, schuarz- ^13 _ geringelt: an den hinteren Tarsen sind die Ringe mehr er- loschen : das 5 fällt durch das große, schief aufgerichtete, vom Hinterleibe deutlich abgeschnürte Hypopygium auf. major Zett. und flavicornis Mg., ebenfalls mit ganz lichten Fühlern, sammelte ich bisher nur in Nied. -Österreich ; Herr Pokorny sammelte erstere am Wechsel. p all idi ventris Meig. HI 82, Schiner Diagn., non Sammig. (denn alle odei- fast alle Exemplare der Sammlung sind nur Exemplare der candican.sFll. mit gelbem Bauche, wie schon Scholtz 1851 solche erwähnt; palJ. unterscheidet sich davon sicher durch die fast parallel laufende dritte und vierte Längsader, die schwarzgeringelten Tarsen). Im Grase des Stiftsgartens, auf Sumpfwiesen der Krumau, auf Waldpflanzen des Veitlgraben bei Admont mehrere 5 und 9; Juh. Um Seitenstetten und Melk schon im Mai ziemlich häufig. varia Wlk. aus Kärnten und N.-Oest.! (mit fast ganz gelbem Hinterleibe) kommt gewiss auch bei uns vor. *articulata Macq. Meig. VH 98, Zett. 284, Schiner 91. In Gras und auf niederen Kräutern, besonders in Sumpfwiesen ziemlich gemein; ich streifte sie im Stiftsgarten, in der Eichelau, Krumau, im Mühlauerwalde bei Admont, auf Wiesen um Hohentauern, zusammen 12 5^ 24 9^ sogar noch auf Bach- wiesen der Scheibleggerhochalpe bei 5000' ein 9; var. b. 9 (mit größtentheils liraunen Hinterschenkeln): In der Krumau ein 9- Jwli, August; um Seitenstetten schon im Mai. bicolor Fbr. Zett. 276, Schiner 88 und Sammig.! Auf schattigen Stellen des Mühlauei'waldes und Veitlgraben, August, drei 5 9, iw Gräben der Tauernstraße 28. Mai ein 9- Wahr- scheinUch häufig, um Seitenstetten etc. wenigstens gemein. calceata Meig. HI 87? Zett. 282! Schiner 88. Auf Ufergebüsch um Admont und im Stiftsgarten drei 9- Um Seiten- stetten sammelte ich auch mehrere $. Nota. Diese drei Arten sind sich äußerst nahe verwandt, aber gut unterscheidbar. arficnl. 5 9 zeichnet sich aus durch ganz kleine, kaum sichtbare, beim 5 schwärzliche, nui- in gewisser Richtung weißschimmernde Taster, durch dunkle Flügeladern, ziemlich bi*eit und tiefschwarz geringelte fünf Tarsenglieder (die Ringe der Hintertarsen überwiegen bis- 8 114 weilen die gellie (Jiiiiidfnrhe) und dui-cli diinkelgnuien Thorax- i'iicken ohne deutlichen Stich ins (ielbe. Die Hinterhüften 5 9 sirid oft braun bis schwarzbraun ; bisweilen auch die Hinterschenkel 9 gToßtentheils l)i;uiii. -1111111. das 5 etwas kleiner. bicolor 5 9 (ebenso klein oder bis 3 mm) unterscheidet sich durch einen deutlich gelben Stich der Thoraxbestäubung, durch blasse, gelbe Flügeladern ; ferner sind die drei ersten Tarsen- glieder nur an der äußersten Spitze gebräunt, die zwei letzten der vorderen Beine und wenigstens das letzte der Hinterbeine aber so breit schwarz geringelt, dass nur die äußerste Basis licht bleibt. Die ebenfalls sehr kleinen Taster schininiern in jeder Richtung weiß; dritte und vierte Längsader gewöhnlich ebenfalls genau parallel, bei mehreren Ex. aber etwas con- vergirend. calceata endlich weicht ab durch noch geringere Größe (1'2 — 1-8 mm), durch nicht rothgelbe, sondern weißgelbe Beine, weißgraue Bestäubung der Brustseiten und lichtgraue des Thoraxrücken, durch die ganz gelben oder nur an den 1 — 2 letzten Gliedern gebräunten Tarsen. Ist gleichsam eine Miniatur- ausgabe der candicans, aber mit paralleler dritter und vierter Längsader. Meine Exemplare sind jedenfalls ade. Zett. und Schiner; Meig. aber nennt den Rückenschild gelblicligrau und die Größe V'\ hatte daher wohl nur eine Form von hlcolur vor sich. candicans Fall. var. c. Zett. 285, fasciafa Meig. HI 86, Schinei- 89 und Sammig. Im Stiftsgarten von Admont auf Gras, im ^>itlgraben auf Waldpflanzen, im Gesäuse unter Fichten vereinzelt gestreift, Mai bis August; um Seitenstetten äußerst gemein. Die var. a. Zett. candicans Meig. III 85, Schiner 81) und Sammig., ebenfalls um Seitenstetten gemein, wurde im Gebiete nur einmal, und zwar ebenfalls im Stiftsgarten ge- funden. cursitans Fbr. Meig. III 83, Zett. 280, Schiner 88 und Sammlg. pr. p.! Von dieser um Seitenstetten und Melk, gewiss auch im Gebiete, gemeinen Art sammelte ich bisher nur unter P'ichten im Gesäuse am 28. Mai und am Kematenbache im Juli einige $9- 115 cursitans ist eine bekannte, gemeine Art und doch lässt sie sich in Sehiner schwer oder gar nicht von fasc. unter- scheiden, da er den Thoraxrücken lichtgrau mit undeutlichen ])raunen Längsstriemen nennt, die Größe geringer angibt, als bei fcific., besonders aber, weil er das Hauptgewicht auf die Tarsenringe legt. Nun lässt sich aber in den Tarsenringen kein constanter Unterschied feststellen. Hingegen lässt sich ciirsit., wie auch Mg. und Zett. thun, sicher unterscheiden durch die gelbgraue Bestäubung des in der Regel deutlich dunkel zwei- striemigen Thoraxrücken, durch das dunklere Geäder, die dunkelgrau bestäubten Brustseiten, die dunkler rothgelben Beine; ferner ist die vierte Längsader nicht so stark gebogen, als bei fasc, die Hinterrandzelle daher weiter offen. Bisweilen lassen uns allerdings auch diese Unterschiede mehr oder minder im Stiche (Bastarde?). fasc lata stimmt hingegen in der Färbung außerordentUch gut mit calceata, z. B. ist der Rücken lichtgrau, die Brust- seiten sind weißgrau, die Beine lichtgelb, Geäder blass; aber durch die unter allen Arten am stärksten gebogene vierte Längsader ist sie leicht erkenntlich; sie ist in der Regel kleiner, als curs., doch gibt es nicht selten auch gleich große Exem- plare, candicans Mg., Schin. hingegen zeigt in allen plasti- schen und Färbungsmerkmalen eine so auffallende Überein- stimmung mit fasc. dass man sie, wie schon Zett. und Schoitz Breslau 1851 thaten, nur als eine Zwergform mit fehlenden oder nur undeutlichen grauen Hinterleibseinschnitten betrachten darf. Der Name candicans hat aber die Priorität. Die 9 haben oft ganz blassgelben Bauch; solche Exemplare stecken in der Smmlg. Schiner's als palUdiventris und wurden von Becker Berl. 1887 pag. 138 als paU. var. beschrieben. infuscata Meig. HI 81, Schiner 88 (fehlt in d. Sammig.). Um Admont nur ein 9, iin^ Steinbrück, Juli, ein 5- Um Seiten- stetten im Mai, Juni ziemlich häufig. Sehr nahe verwandt mit cursitans, aber 5 9 verschieden durch bräunlichgraue, an der Vorderhälfte der Basis gelbliche Trübung der Flügel, die etwas verdickte, sehr dunkle dritte und fünfte Längsader und Analquerader und die tiefschwarz geringelten Tarsen. 8* c. Thoraxrüokt^n wio boi b, aber F'ühler f?anz st-liwarz : Reine sainnit Hüfton wonit^stens {frößtonthcils licht. cothurnata Macq. Meig. \'I1 !)8, Zett. 283, Schiuer 88 u. Samiiilg. ! Auf Schilfwiesen der rMchelau bei Admont im .Juli zwei 5, eiu 9^ 'ni (lesäuse unter Waldbäumen 28. Mai gestreift ein 5; um Seitenstetten gemein, wahrscheinlich auch im Gebiete häufig. Mai ))i8 Juli. flavipes Fbr. Meig. III 81, Zett. 273, Schiner 87 u. Sammig. p. p. (denn außer p.av., macnlip. und iiigrimmia m. stecken auch noch Arten mit schwarzen Hüften dabei). In Obstgärten, Wiesen, an buschigen Stellen bis in die Krummholzregion häufig; z. B. um Admont im Stiftsgarten (V. a. und c), in der Krumau (v. a.), auf Sumpfwiesen der Kaiserau (v. b.). im Wirthsgraben bei Hohentauern (v. b.i. auf Alpenwiesen des Damischbachthurm (v. b., aber ein i-'untn großes 9); iu N.-Oesterreich sehr gemein: var. d. an lehmigen Knnsufei-n ein 9- Xota. fiavipcs besitzt ein kurz ))irnförmiges drittes Fühler- glied, gelblichgraue Bestäubung des Thoraxrücken, gelbe Kand- borsten desselben und des Schildchens, variirt aber sonst außer- ordentlich in der Größe (2 — 4*5 mm, meist 3"5 wm), Färbung des Hinterleibes und der Beine. Hmterleib bald glänzend schwarz, bald, besonders auf den vorderen Ringen, mit deutlichen grauen Einschnitten. Tarsen bald nur schmal (v. b.), bald so breit schwarz geringelt, dass sie fast schwarz ei-scheinen (v. a.); letzteres ist die Kegel. Beine sammt den Hüften in der Kegel ganz rothgelb, nicht selten aber (v. c.) bei $ 9 ^^i^ Vorder- und selbst die Mittel- schienen braun. Ferner sah ich aus Ungarn (1. Thalhammer um Akaszto, Keczel) zahlreiche Exemplai-e (var. d.), bei denen die Mittelschenkel einen bald kleinen, bald großen schwarzen Ring besaßen, andere-, bei denen auch die Hinterschenkel vor der Si)itze schwarz beringt waren und endlich noch andere, bei denen selbst die \'orderschenkel einen kleinen oder großen schwarzen Fleck ])esitzen ; bei den dunkelbeinigen sind sogar die Mittel- und Hinterhüften au der Basis L schwarz. Schiner's Untei'schiede der //ar. und macul. in Betreff der Tarsen, des Hinterleibes und der Grüße sind also unbrauchbar, cotlmniaf. unterscheidet sich von fiar. meist leicht duivh die Kleinheit 117 (l-:^)/)!!.). durch nur weni^ ins gelbliche ziehende, graue odei- schwärzliche Bestäubung des Thoraxrücken, dunkler fahlgelbe Beborstung desselben, kürzere Behaarung der Beine und die schmal-, mehr braun-, als schwarz geringelten Tarsen. Doch gi})t es auch Exemplare mit deutlich gelbgrauer Bestäuljung oder breiter geringelten Tarsen, so dass die Unterscheidung öfters schwierig wird; manche Exemplare lassen sich auch von artieul. nur durch die ganz schwarzen Eühler unterscheiden. uigrosetosa n. sp. In der Kaiserau bei Admont ein 9i im Gesäuse und um Admont an Ennsufern vier 9- August. Diese 9 unterscheiden sich von flavipes sicher durch dunkel- grauen Thoraxrücken, etwas länger l)irnförmiges drittes Fühler- glied, besonders aber durch die schwärzliche Färbung der Thorax- und Schildchenborsten, 2*5 mm. Sollte das einzige 5 der maculipcs Meigen's aus Österreich gelbe Thoraxborsten besitzen, was sich wohl schwer constatieren lässt, da Meigen's Sammlung sich in desolatem Zustande befindet, dann wäre meine Art neu (etwa vkjrosefosa zu nennen). Von einer Ver- längerung des dritten Fühlergliedes spricht übrigens erst Schiner, Meigen erwähnt nichts davon. maculipes Mg. sens. Schin. 87. Im Stiftsgarten, Mühlauer- walde, in Hohlwegen der Pitz und an lehmigen Ennsufetn um Admont. Juli, August, sieben 5, acht 9 wnd ein 9 (var. Hinter- hüften und Schenkel schwarz gefleckt). — Diese Exem])lare l)esitzen ein wirklich stark verlängertes drittes Fühlergiied und mit Ausnahme der Fersen fast ganz dunkle Tarsen, entsprechen also genau den Angaben Schiner's. Haare und Borsten des Thorax gell), aber etwas dunkler, als bei flavi'pes. in gewisser Richtung öfters schwärzlich. Hinterleib l)ald mit. bald ohne graue Einschnitte. Kaum V" groß, sonst ganz wie fidvlpcs; Be- haarung der Beine ebenfalls bedeutend länger, als bei coilmrn. * alpigena n. sp. 5 9- 3' omni. Nigra, thoracis dorso gri.s-eo Jnimeris et plcnris can/s: antennae nigrae articulo 8. elongafo, distincte puhescente sefa niida: pcdpl et lialteres (dh/d/: sctae thoracic et scuteUi murg'nmh'n nigrae; 'pedes cnni cu.iis j-iif'o- fiavesceiites tarsis rix aininhdis. idtimo articulo ohacuro. Diese Art hat die größte Aehnlichkeit mit größeren Exemplaren der liaoipes, unterscheidet sich aber von den vier 118 vorausgehenden Arten durch die ziemlich lange flaumige Be- haarung der Kanten des dritten Fühlergliedes und die kaum an der Spitze etwas dunkleren Tarsenglieder, von flar., mar. und coth. außerdem durch die schwarze Färhung der Thorax- und zwei Sehildchenborsten, sowie durch längere Fühler, von H/i/ro.s. durch die Größe, die verhältnismäßig längeren und schmäleren Flügel und schlankeren Beine, Die Flügel sind grau getrübt, ziemlich auffallend lang und schmal mit dunklen Adern, die dritte und vierte ganz parallel. Die Beine schlank, die hintersten dünn, die Vorderschenkel etwas, die Mittelschenkel stärker verdickt; die Behaarung der Beine, wie bei den vorigen, fast gleichmäßig kurz, aber dicht. Die Legeröhre 9 gi"au, Hypo- pygium 5 glänzendschwarz, von gewöhnlicher Größe und Form. strigifrons Zett., die ihr sehr nahe zu stehen scheint, besitzt nur V" Größe, schwarzglänzenden Thoraxrücken, schwarze Schienenspitzen und geringelte Tarsen. Auf Bachwiesen der Scheibleggerhochalpe bei 5000' zwei 5^ ^^'öi V, am Ennsufer im Gesäuse zwei ^, in der Kematenbachschlucht ein 5. Juli, August. Nota, nigrimana Strobl Progr. 1880. pag. 8, um Seitenstetten und Melk mehrmals gesammelt, dürfte auch vor- kommen; die 5 gleichen ganz den beschriebenen 9^ i^ur sind die Mittelschienen dunkelbraun, nicht schwarz. Steht wegen des braunrothen Wurzelgliedes der Fühler fast besser neben cursitans. d. Thoraxrücken meist deutlich, oft jedocli nur schwach bestäubt. Füliler, hintere Hüften und theilweiso wenigstens auch die Beine .schwarz. minuta Meig. III 76. Zett. 303. Schiner 89 und Sammig.! Auf sumpfigen Wiesen der Krumau bei Admont ein i^., Teich- wieseu um Hohentauern ein 5- «^"i Almsee bei Turrach ein 9- um Radkersburg ein 9- Juli, August; um Seitenstetten gemein. exigua Meig. III 81, Schiner 89 (fehlt in d. Sammig. Schin., zwei Exemplare aber in der allg. Smmlg. des Hof- museums!). Im Grase des Stiftsgarten von Admont am lö. Juli zwei 9; um Seitenstetten etc. im Juni häufig. min. und cxig. sind sich äußerst ähnlich. Aber mhi. hat ca. 2-iim))i. c.iig. nur 1-5 bis 2m}ii. Die weiße Behaarung 119 der Beine ist bei miv. bedeutend länger und dichter, sogar ziemlich auffällig; die Vorderschenkel sind in der Mitte ganz schwarz {exig. besitzt nur eine breite schwarze Rückenstrieme), alle Hüften und die Spitze der hintersten Schenkelringe sind schwarz, nur die graubereiften Vorderhüften an der Spitze gelb. Bei exig. sind alle Schenkelringe ganz, alle Hüften an der Spitze oder die vordersten sogar ganz gelb. Die Tarsen sind bei mm. nur schwarz geringelt, bei exig. aber fast ganz dunkel, nur die Ferse größtentheils rothgelb. Die fünfte Längs- ader bleibt bei mm. bis zum Rande gleich stark, bei exig. wird sie immer feiner und scheint verkürzt. Von exig. besitze ich auch ein 9 init ganz gelben Vorderschenkeln. Die Thorax- bestäubung ist bei beiden so schw^ach, dass man sie auch leicht unter den unbestäubten Arten (Nr. 22 Schiner) suchen könnte. Ebenso schwach bestäubten Thorax besitzt auch die viel größere montan a Becker; sie steht der sordida Zett. 300 jedenfalls äußerst nahe und scheint sich nur durch ganz schwarze Fühler und verlängertes drittes Fühlerglied zu unterscheiden. Da aber Zett. das Fühlerglied doch „eikegelförmig" nennt, 80 wäre die Identität immerhin möglich. In der Beschreibung der nigrina Meig. III 76 aber sehe ich eigentlich gar keinen wesentlichen Unterschied von der Beschreibung der mont., höchstens, dass bei yiigrin. die Flügel fast glashell, die Mittel- schienen rothgelb, bei mont. die Flügel leicht gebräunt und die Mittelschienen braun bis schwarz genannt werden. Alle meine Exemplare haben leicht gebräunte Flügel und dunkle Mittelschienen, die meisten ganz schwarze Hinterbeine ohne deutlich lichtere Kniee ; seltener sind die Hinterscheukel dunkel- braun. Ich behalte den Namen mont. wenigstens als Bezeiclmung einer subalpinen Form der nigrina Mg. Nigrina Schin. aber ist von nigr. Mg. weit verschieden, denn die Art Mg. hat 173'", schwarze Adern etc., die Art Schiner's nur ^'2'", gelbe Adern etc. * nigrina Meig. var. montana Becker Berl. 1887 pag. 138. Auf Krummholzwiesen der Admonter Kalkalpen häufig, besonders am Kalbhng, Natterriegel und auf der Scheiblegger- hochalpe; auch am Almsee bei Turrach. Juli, August. Ein 5 traf ich auch schon am 25. Mai in der Waldregion des Sunk bei Trieben. 120 *S()r(li(l;i Zett. -HJU. In der Keiii;itenl)achseliliiehr l)ei Adniont Mitte August ein $. * eumelaena Mik Wien. Ent. Z. 18H4 pag. 82 und Hern- stein 522 (ein *). Mein 9 stimmt vollständig bis auf die GeRchlechtsuntersL'hiede des Hinterleibes mit Mik's Beschrbung und Abbildung; auch an meinem Exemplare hat das Schildchen keine Randborsten, sondern nur zahnartige Einkerbungen. atra Zett. 3007 besitzt anderes Geäder und schwarze Beine: nur die Vorderschienen sind an der Basis röthlich. Auf Gras- plätzen um die Gstadtmayrhochalpe des Scheiplstein am 26. August 1883 ein 9. femoralis Zett. Schiner 90. Mürzhofen (leg. Pokorny). fascipes Meig. HI 78, fnlvipes Meig. lll 78 (nach Meig. selbst VI 342 mit fasc. identisch, während Schiner irrig fasc. als Synonym der viel kleineren notcd. annimmt und fiilr. separat aufführt). Im Stiftsgarten von Adraont im Juli ein 9; um Seitenstetten im Mai, Juni häufig. 9: Meine Exemplare stimmen mit der Beschreibung Mg. voll- ständig; nur ein Merkmal hat Meigen. wie auch l)ei den zunächst stehenden (notat., annalata) anzuführen unterlassen, nämlich, dass die Mittel- und Hinterhüften schwarz sind. Durch dieses Merkmal und die buchtige schwai-ze Binde der Mittelschenkel ist die Art ausgezeichnet, aber auch dui-ch die Größe (5 3, 9 über 4 mm.), durch die auffallend lange und dichte Behaarung der Beine, besonders der Hinterbeine, durch die großen, rothgelben Tastei-, die intensiv rothgelbe Färbung der Beine, die breit schwarzgeringelten Tarsen, die dreieckigen seitlichen \'or(ierrandsbinden des C Hinterleil)es. »las verlängerte dritte Fühlerglied. Die längeren Borstenhaare des Thorax sind gelb. Das 5 stimmt in Tastern, Fühlein, Bestäubung und Behaarung des Rückenschildes, den grauen Hinterleibseinschnitten und der auffallenden Behaarung der Beine vollkommen mit dem 9; auch die Färl)ung der Beine stimmt, nur zeigen auch die Vorderschenkel und ])i8weilen selbst die Hintei'schenkel ol)en eine breitschwai-ze Strieme ; die Mittelschenkel sind kastanien- braun, ebenfalls mit schwarzer, aber meist breiterer, i-ing- föimiger Strieme. Das Hypopygium ist ziemlich lang, aber nicht höher, als der Hinterleib; dadurch erscheint das t 121 auffallend lang; die weißliche Beliaamng des Hinterleibes ist ebenfalls ungewöhnlich lang. Doch erscheint auch das 9 ^ver- hältnismäßig lang und schmal. Die Flügel sind bei 5 9 ebenfalls lang und schmal, glasartig mit braunen Adern, dritte und vierte etwas convergirend. Das 9 variirt mit fast ganz un- gefleckten Mittelschenkeln. * agilis Meig. 9 III 80! Zett. 275, Schiner 91. Auf Sumpfwiesen um Admont ein 5 ; um Seitenstetten im Mai, Juni häufig, gewiss auch bei uns. Stimmt vollkommen mit Mg. und Zett., ist aber höchst variabel. Das 9 ist am sichersten an den entweder ganz dunkel- braunen bis schwarzen oder an Basis und Spitze nur verloren lichteren Hinterschenkeln zu erkennen. Stirn und Thoraxrücken sind nur leicht grau oder gelblichgrau bereift, so dass die schwarze Grundfarbe durchschimmert und öfters drei undeutliche Längsstriemen bildet. Die längeren Borsten des Thorax und des Schüdchens (zwei längere Mittel- und zwei kürzere Seiten- borsten) sind schwarz. Die Flügelnerven sind nicht besonders dunkel; der fünfte Längsnerv geht nicht ganz bis zum Rande; die Analzelle ist äußerst unscheinbar, sogar der Analquernerv nur zur Hälfte dunkel. Die vorderen Schenkel sind gewöhnlich (form, a) in der Mitte braun mit einer schwarzen, jedoch nicht scharf begrenzten Strieme des Ober- und Unterrandes; oft aber breiten sich (form, b) die Striemen sosehr aus, dass die Schenkel nur an Basis und Spitze hcht bleiben; bei den dunkelsten Exemplaren (form, c) sind die vorderen Schenkel nur an der Spitze rothgelb, die Hinterschenkel ganz schwarz; die Hinterschienen immer schwarzbraun, die vorderen braun; die A^orderhüften sind auch bei der dunkelsten Var. immei- an der Spitze breit rothgelb und an der Vorderseite grau bereift. Das $ gleicht in Körperfarbe, Thoraxbeborstung, Geäder vollkommen dem 9; tler ziemhch dick cyhndrische und wegen des kleinen, a])er dicken Hypopjgium kurze Hinterleib ist ziemlich lang weil.^ behaart und zeigt auf den Vorder- i'ändern der Ringe öfters schmale graue Binden. Die Färbung der Beine ist mei'kwürdigerweise bedeutend lichter. Die vorderen Schenkel sind rothgelb mit schmaler Ober- und Unter- strieme, die auch fast fehlen kann; die Hinterschenkel sind 122 entweder (lunkelbraun oder j2:anz rotli, Loew 1. cit. 7, Schiner 94. Im X'eitlgraben auf einem liegenden Baumstämme 1 5^ i"'^ Wirthsgraben bei Hohentauein auf einem Bachsteine 1 9- August. 4 mm. Die \'orderschenkel V gelbroth, vom Grunde bis zur Spitze an der Ober- und Außenseite mit einer breit- schwarzen Strieme, beide durch eine schmale, gelbbraune. 127 stellenweise verdunkelte Strieme geschieden. Mittelschenkel ähnlich gezeichnet, Hinterschenkel ganz schwarz. Schienen wie hei mibila, aber Grundfarbe ganz schwarz, die Zeichnungen strohgelb; die Hinterschienen ohne gelben Basalring, nur die äußerste Kniespitze und der breite Mittelring lichter ; die zwei letzten Glieder der vorderen und die vier letzten der Hinter- tarsen schwärzlich. In den Flügeln kein Unterschied von rmh., nur sind sie stärker braungrau getrübt. Das 5 stimmt im allge- meinen ganz mit dem 9; aber die Vorderschenkel sind im ganzen Basaldrittel und auf der Unterseite schwarzbraun; die Innenseite zeigt vor der Basis und unmittelbar vor der Spitze eine Gruppe schwarzer Punkte (einen auch in der Mitte) und auf denen der Spitze stehen ungefähr acht lange, steife schwarze Haare. Die Mittelschenkel zeigen an der Basis unter- seits einen kleinen Höcker mit einigen kurzen schwarzen Borsten. Die Mittelschienen sind etwa am Beginn des letzten Mertels innen etwas ausgeschnitten. Das Hypopygium ist kui'z, dick, fast kahl, glänzendschwarz und etwas aufgebogen. Das letzte Tarsenglied der vorderen und die vier letzten der Hinterbeine schwärzlich. Elaphropeza Macq. * ephippiata Fall. Scliin. 95. In Laubwäldern um Radkersburg, Ende JuK 2 9 gestreift ; um Seitenstetten häutig. XL Familie: Dolichopodae. Diese fast durchwegs prächtig metallischen, zierlichen Thiere waren von jeher die Lieblinge der Dipterologen. Auch nach Loew und Schiner wurde hierin viel gearbeitet, besonders ^'on Kowarz eine Reihe wichtiger Monographien und sehr guter, leider nur auf böhmische Arten beschränkter Bestimmungs- tabellen (letztere in Wien. ent. Z. 1884) herausgegeben; von Prof. Mik in Wien wurden theils unrichtig gedeutete oder zu dürftig beschriel)ene Arten richtig gestellt, theils neue Arten und Gattungen aufgestellt; auch den Herren Gerstäeker, Dr. Förster und Th. Becker verdankt die DoZiJi.-Literatur viele Bereicherung. Die wichtigsten, steirische Arten betreffenden Literatur- Angaben werden bei den einzelnen Gattungen und Arten angeführt; 1-iK liiei- verweise ich l)l()B auf die all<;eniein \viehti,ii;e Bestinimunft>;- tiibelle für (iattunoeu (Kowarz Wien. ent. 18H-4 pa*^. 41» -ö-i). Die Anordnung der Gattiintien eifolgte meist nach Kowarz 1. cit. i)ag. K) iu. Psilopiis Meiju;. Kow. Bestimimingstabelle pag. 52. platypterus F'br. Schiner 182 und Sanunlg. Auf Ge- sträuch, großblättei-igen Wahlpflanzen, seltener an Baumstämmen ; um Admont sehr häutig: Schafferweg, Rötheistein, Mühlauer- bach. Stiftsgarten, (iesäuse. Johnsbachgraben: auch am Sehloss- bei'ge von Cilli (und wohl im ganzen Gebiete). Wechsel (leg. Pokorny). Juni bis August. lobipes Mg. Mürzhofen (leg. Pokorny). contristans Wd. Mürzhofen (leg. Pokorny). albifrons Mg. Schin. 182. In Laubwäldern um Stein- brück und Radkersburg nicht selten. Juli. Neurigona Rd. *P]richsoniiZett. Schiner 18-l.pallida Fall. Schiner 18;^ und quadrifasciata Fbr. Schiner 18.'J. Alle drei Arten wurden von H. Theodor Becker im Juni 1890 im Gesäuse gesammelt (Briefl. Mittheilung): ich fand sie bisher nur um Seitenstetten und Melk. suturalis Fll. Mürzhofen (leg. Pokorny). Achalciis Loew. Neue Boitr. 1857 pag. :}(». *flavicollis Meig. IV öo. Schiner 184. Auf blühenden Rainen der Eichelau bei Admont 21. Juli 1 ^ . Sumpfwiesen um Hohentauern :{. August 1 5^ identisch mit einem von Prof. .Mik erhaltenen Exemplare. Xanthochlorus Loew. Neue Beitr. 1 S57 pag. 42. tenellus Wied. Schiner 184. Im Veitlgraben bei Admont. am p]nnsufer im Gesäuse von mir im August 4 o, 2 9- \ Oll H. Becker schon im Juni gesammelt ; auch in Laubwäldern um Steiiibrück und Radkersburg nicht selten. Juli. Dolicliopus Ltr. Eine Bestimmungstabelle der böhmischen Arten von Kowarz in Wien. ent. Z. 1884 pag. 03 — ')?. Leider fehlt eine 1 2!) Reihe von Schiner'schen Arten und in Scliiner eine Reihe der Arten Kowarz'; auch ist wegen der Kürze der Angaben Schiner unenthehrlicli. I. Gruppe: Alle Schenkel schwarz, a) Auch die Schienen schwarz. * atripes Meig. Schiner 213, Kow. pag. 54. Auf Sumpf- wiesen um Kaiserau und Hohentauern sehr häufig (ich streifte 25 5, 20 $) ; seltener an Bachrändern des Sunlv und Wirths- graben, des Hochschwung bei Rottenmann, des Bösenstein. 3800—5000'. Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny). Juli, August. Nota. Die Normalform ist identisch mit Exemplaren Prof. Mik's aus Ob.-Österreich. Das Untergesicht 9 ist nicht weißgrau (Schiner), sondern gelbgrau. Die Hinterschienen 9 tragen öfters zwei bis drei längere Borsten (nicht bloß eine, Kowarz) auf der Unterseite. Thorax und Hinterleib bald dunkelgrün, bald bronzefärbig. 1 5 von Hohentauern besitzt fast lauter schwarze untere Augenwimpern ; 1 9 von der Kaiserau besitzt oben auf den vorderen Schienen eine roth- gelbe Strieme. * tanythrix Loew Mg. VHI 274, Kowarz pag. 53. (Stimmt auf's genaueste.) Auf Sumpfpflanzen des Hofmoores bei Admont am 23. Juli 1 $. picipes Meig. IV 76, Zett. 523, Kowarz 54, fastuosus Hai. Schiner 214 und Sammig.!, Loew Mg. VIII 276. Auf Sumpfwiesen der Krumau und Kaiserau bei Admont je 1 Pär- chen, an Alpenbächen des Hochschwung (ca. 5500') 3 9- Mürz- hofen (leg. Pokorny). Juli, August. Die Exemplare stimmen genau mit einem Exemplare Mik's aus Ob.-Österreich; um Seitenstetten im Mai, Juni gemein. b) Wenigstens die Vorderschienen rothgelb oder braun. planitarsis Fall. Zett. 516, Schiner 214 und Sammig. !, Kowarz 54 (das 9 wurde abei- mit Unrecht unter die Arten mit lauter schwarzen Schienen gestellt, daher man es nach dieser Tabelle nicht bestimmen kann). Auf Sumpfwiesen um Admont 1 5 ; um Seitenstetten im Mai sehr häufig. lepidus Staeg. Schiner 215 und Sammig.!, Kowarz 54, tibialis Zett. 524 ! Auf Sumpfwiesen um Hohentauern 3. August 1 o- am Almsee bei Turrach im Juh 1 9- Wechsel (leg. Pokorny). 9 130 c';iMi|)estris Meig. IV 78. Schinei' 21") und Samralg.!. Kowarz .")j. In einem Sum])fe des Ziegelstadls bei Admont .{(». -Ulli 1 ,^, 1 ^ . in Sumpfwiesen der Kaiserau 7. August 1 . Um iSeitenstetten schon im Mai. Identisch mit einem Exemplare Mik's aus Wien : das 9 ist dem hpidus ^ Hußerst ähnlich, aber die Mittelschenkel be- sitzen in der Regel (jedoch nicht immer!) zwei Präapikal- borsten : die ^'order- und Hinterschienen sind nicht braun, sondern hell rothgelb und die Hinterschienen besitzen unten w viügstens zwei starke Borsten ; Jepidus nur eine. * vitripennis Meig. IV 78. Kowarz 54, fibielhis Zett. 520, llniiicri Now. Zool. b. Ges. 18(37 pag. 351 $ und 18G8 pag. 215 ^ (stimmt vollständig!). Auf Riedgräsern des Hof- moores bei Admont im Juli 24 5, 12 9^ <^iif Teichwiesen bei Hohentauern 3. August 1 q. * p u n c t u m M e i g. \\ 85, Zett. 519$, 4280 9, Schiner 222 : fehlt Kowarz. Auf Riedgräsern des Hofmoores bei Admont iMule -Ulli 3 65 ^ 9 iiiit ganz oder größtentheils gelben Augen- winipern und 3 »iiit fost ganz schwarzen Augenwimpern. Die Beschreibungen Mg. und Schin. sind nicht ganz richtig; schon Zett. verbesserte mehreres. Die Stirn ist stahl- tilaii. nicht schwäi-zlich ; die unteren Augenwimpern entweder durchaus gelb oder fast durchaus schwarz mit nur wenigen gelben, entweder am untersten Rande oder zwischen die schwarzen gemischt. Der Hinterleib ist entweder glänzend stahlgrün oder stellenweise kupferroth. stets etwas weißlich l)ereift mit schwarzen, in der Mitte entweder nur wenig oder fast bis zum Vorderrande erweiterten Hinterrandsbinden ; auch schmale schwarze Vorderi'andssäume deutlich. Die vierte Längs- ader ist fast bajonnetartig gebrochen. Die Hinterschenkel sind an der S})itze mir sehr schmal gelb und unten nur an der Basis sehr kurz-, dann aber lang schwarzgewimpert; die Mittel- schienen tragen innen nui' eine Borste : die Hinterschienen sind auffallend dicker, als die übrigen, besonders in der Basal- hälfte und an der Spitze. Dem 9 fehlt, wie Zett. ganz richtig angil)t, der i-undliche P'lügelfleck. die Verdickung der ersten Längsader an ihrer Mündung (oder ist wenigstens unscheinbar); das Gesicht ist breiter, die Hinterschienen sind nur ganz wenig l.U dickei-. als die übrigen, die Hinterschenkel nicht lang ge- wimpert ; sonst stimmt es mit dem 5- II. Gruppe : Alle Schenkel rothgelb, a) Untere Augenwimpern schwarz. iingulatus L. Meig. IV 80, Zett. 501, Kowarz 54, aeneus Deg. Schiner •222 und Sammig. ! Um Admont auf Sumpfwiesen der Eichelau, Kaiserau, am Stiftsteich, auf großblätterigen Wald- pflanzen des Gesäuses, Lichtmessberges, am Mühlauerbache, sogar noch auf Krummholzwiesen des Kalbling, Natterriegel bis 5500' häufig : um Hohentauern leg. Prof. Beruh. Wagner ! Wahrscheinlich im ganzen Gebiete. Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorn}'). Juni bis August. longitarsis Stann. Kowarz 54, Mik Hernstein 525, Staegeri Zett. 508 (nur besitzen meine 5 keinen weißen Streifen an der Außenseite der Hinterferse), eqiiestris Hai. Schiner 221 und Sammig.! Auf Sumpfwiesen der Eichelau und Krumau häufig, seltener am Stiftsteiche bei Admont. Mürzhofen (leg. Pokorny). Juni bis August. Um Seitenstetten gemein. b) Untere Augenwimpern gelb oder weiß, Mittelschienen mit mehr als einer Borste unterseits; Mittelferse oben gewöhnlieh mit einer Borste. claviger Stann. Zett. 532, Schiner 216 und Sammig.!. Kowarz 55. Auf Erlenlaub und blühenden Rainen der Eichelau bei Admont Ende Juli 2 $, 1 9- Mürzhofen (leg. Pokorny). discifer Stann. Zett. 533, Schiner 216 und Sammig.!, Kowarz 55. Auf Adlerfarren spielend am Dörflstein bei Admont 2 5i ^>i^ Mühlauerbache 1 Pärchen, auf Sumpfwiesen der Kaiserau 1 9, Krummholzwiesen des Kalbling 1 9 '■< i^^ni Hohen- tauern an Bachrändern, besonders auf Pestwurzblättern des Wirthsgraben, nicht selten ; auch noch zwischen Grünerlen des Scheiplsee am Bösenstein 1 9- J^li-. August, bis 5500'. Wechsel (leg. Pokorny). Nota. Den zunächst damit verwandten confusus Zett. Schiner 216 und Samralg. sammelte ich bishei' nur um Inns- bruck, 59- plumitarsis Fall. Zett. 556, Meig. IV 89, Schiner 216; fehlt Kowarz. An Stiftsteichrändern bei Admont 15. Juli 1 $, identisch mit Exemplaren Prof. Mik's aus Ob. -Österreich. 13^2 triviulis Hai. Schiner 220 und Summlo. !. Kowarz 55, infcrmedius Staeg. Zett. 537. In Siiinpfeii und Moonviesen um Adraont häufig, besonders in der Eiehelau, Krumau, Kaiserau, im Hofmoore ; seltener auf Gesträuch und gi-oßblätterigen Wald- l)f1anzen, z. B. im Gesäuse, Kematenwalde; sogar noch auf Krummholzwiesen des Natterriegel 3 5^ 1 9- Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny); auch um Radkersburg. Juli, August. Die 5 unterscheiden sich leicht von denen der folgenden Art durch das viel längere dritte Fühlerglied und die größten- theils schwarze Färbung der Fühler; doch variirt diese ziem- lich: Gewöhnlich ist nur das erste Glied rothgelb mit breit schwarzer Rückenstrieme; nicht selten aber, besonders beim 9i das zweite fast ganz und bisweilen sogar eine schmale Basis des dritten; solche 9 lassen sich fast nur durch geringere (jröße, minderen Glanz, breiter schwarze Rückenstrieme des ersten Gliedes und längere Fühler von fcstivus unterscheiden; das zweite und dritte Glied zusammen sind deutlich länger, als breit, bei fest, aber kaum so lang, als breit. festivus Hai. Schiner 230 und Sammig.!, Macqucuii Zett. 550; fehlt Kowarz. Unterhalb Röthelstein von Erlen ge- klopft 1 5^ "1 der Eichelau zwischen Schilfrohr gestreift 1 9; um Radkersburg ein Pärchen; um Seitenstetten im Juni häutig. Mürzhofen (leg. Pokorny). Nota. Den noch in diese Abtheilung gehörigen arbusto- rum Stann. Schiner 220 und Sammig., Kowarz 55 traf ich nur um Seitenstetten. (.') Augenwimpern wie bei b; Mittelschicnen untcrseits nur mit einer Borste ; Mittcltarsen § auffallend gebildet oder gefärbt. popularis Wied. Schiner 217 und Sanimlg. !, Zett. 545, Kowarz 57. Auf Sumpfwiesen der Krumau 15, 19^ an Stifts- teichrändern bei Admont 2 $5 au Fenstern der Reiteralmhütte des Hochschwung (ca. 4500') 2 $. Wechsel. Mürzhofen (leg. Pokorny). Juli, August. plumipes Scop. Schiner 217 und Sammig., Kowarz 57, Mik Zool. b. Ges. 1881 pag. 596 (nur besitzen die Mittel- schienen aller meiner 9, ^vie auch Tab. Kow. angibt, auf der Unterseite nur eine längere Borste, während Mik deren zwei 133 angibt), ^>e?^?^7Yrtlv'?^s■ Fall. Zett. 541. In Sumpfwiesen der Kruraau, Kaiserau, des Ziegelstadl und an Stiftsteichrändern um Admont vereinzelt; auch noch auf Teichwiesen um Hohentauern; Wechsel, Mürzhofen (leg. Pokorny); Radkersburg an Bächen; um Seitenstetten im Mai, Juni sehr gemein. Juli, August. Variirt: Das erste Fühlerglied entweder ganz gelb oder mit dunkler Oberkante ; das dritte Fühlerglied 9 oft fast ganz schwarz ; Stirn stahlgrün oder stahlblau. pennatus Meig. IV 90, Förster in Zool. b. Ges. 1865 pag. 257 (Richtigstellung der Synonymie und Unterscheidung von der folgenden), Kowarz 57, sigiiatus Zeit., Loew, Schiner 217 und Sammig., non Meig. Auf Dolden (bes. Angelica silv.) und Sumpfwiesen der Krumau, an Rändern des Stiftsteiches und Mühlauerbaches ziemlich häufig; 1 9 ^^^^^^ auf Erlen des Triebenthaies bei Hohentauern. Mürzhofen (leg. Pokorny); Radkersburg. Juli, August; um Seitenstetten im Juni gemein. Das 9 unterscheidet sich von plnmijoes 9 durch ganz schwarzes drittes Fühlerglied, ganz gelbe, höchstens an der Spitze etwas gebräunte Hinterschienen und gegen den Vorderrand gebräunte Flügel. Signa tu s Meig. IV 92, Förster 1. cit., Kowarz 57, argentifer Loew 1859 pag. 9, Schiner 219. Auf Sumpfwiesen des Lichtmessberges am 5. August 1 $. Nota. Mein Exemplar lässt sich fast nur durch deutlich geschwärzte Spitze der Hinterschienen, etwas kürzere und dickere, aber ebenfjiUs deutlich verdünnte Mittelferse, etwas längeres und schmäleres, kaum gewimpertes zweites und drittes Glied der Mitteltarsen von vorigem unterscheiden ; scheint mir nur eine Var. derselben zu sein, ist aber jedenfalls signafus Mg., da auch Meig. die Mittelferse rothgelb und dünn nennt. urbanus Meig. IV 92, Zett. II 547, Schiner 219; fehlt Kowarz. Auf Sumpfwiesen der Kaiserau am 7. August 3 5, •* 9- Nota. Schiner nennt die Hinterschienen an der Spitzen- hälfte schwarz ; meine 5 9 ^^^^i' besitzen, wie auch Mg. und Zett. angeben, fast ganz schwarze, nur an der äußersten Basis etwas lichtei-e Schienen ; nur bei 1 5 '"eicht die lichtere Färbung ziemlich gegen die Mitte; das dritte Fühlerglied 9 ist ganz oder fast ganz schwarz. 134 d) Wie c, aber die Beine des 5 ohne jede Auszeichnuiifr. nitidus Fall. Zett. 558, Scliiner 218 und Sammig.!, Kowarz ön. Auf Sumpfwiesen der Krutiiau und auf Erlen des Sohafferweges l)ei Admont Ende Juli 3 ^, 1 9? ^uf Teieh- wiesen um Hohentauern am 27. Mai 1 5- Identisch mit einem Elxemplare Prof, Mik's aus Böhmen. Münzhofen (leg. Pokoniy). griseipennis Stann. Schiner 218 und Sammig.! Auf Sumpfwiesen um Radkersburg und Luttenberg. Juli, 2 9- * caligatus Wahlb. Zett. 4287, Kowarz 57. Auf Sumpf- ])flanzen des Hofmoores, der Kaiserau und um Hohentauern ziemlich häufig, 1 ^ auch auf Blättern im Sunk. Juli. August. Identisch mit einem Exemplare Mik"s aus Ob. -Österreich. Wenn man den sehr unbedeutenden (öfters sogar fehlenden) gelben Fleck auf der Unterseite des ersten Fühlergliedes über- sieht, kommt man in Schiner auf den äußerst ähnlichen excisus Loew (Ungai'n. com. Mik I), der sich aber durch fast bajonnet- artig gebrochene vierte Längsader, fehlende Costalverdickung 5, stark ausgebuchteten Hinterrand der Flügel (ganz schwarzes ei'stes Fühlerglied) und mehr vei'loschen geschwärzte, nicht scharfbegrenzte schwarze Spitze dei- Hinterschienen unter- scheidet. Das 9 ^'on calir/. gleicht ganz dem q bis auf das breitere Gesicht, den fehlenden Costalfleck; die Fühler sind kaum kürzer. — Notabi lis Zett. o, <'iuf den man, wenn man die Fühler als ganz schwarz annimmt, in Kowarz kommt, unterscheidet sich von caJif/. durch gelbes Gesicht, zugespitzt lanzettliches drittes Fühlerglied etc. nubilus Mg. und late- limbatus Macq., ebenfalls mit ganz schwarzen Fühlern, nach Schiner gemein, ])esitze ich nur aus Ungarn. latelimbatus Macq. Schin. 215. Mürzhofen (leg. Pokorny). linearis Meig. IV 84, Schiner 221, Loew Mg. IX 271, Kowaiz 5t) (aber das erste Fühlerglied ist häufig oberseits stai'k verdunkelt, daher man in seiner Tabelle auf den durch lange. schai"fs|)itzige Fühler leicht unterscheidbaren (icKfironiis kommt). ptirniJKs Zett. 555 9- — I"i Hofmoore. auf Sumpfwiesen der Eichelau und Ki'umau ])ei Admont nicht selten, seltener auf Dolden. Juli, August. agilis Mg. Mürzhofen (leg. Pokorny). sim])lex Meig. Schiner 220, von dem sich linearis durch 135 fast ganz gelbe Hüften (nui' die mittleren mit graiiei- Strieme) und fehlenden Costalfleck 5 unterscheidet, kommt gewiss auch im Gebiete vor; ich sammelte ihn mehrfach in Nied. -Österreich, erhielt ihn aus Ob. -Österreich (Mik!) und Ungarn. longicornis Stann. Zett. 529, Schiner 21!) und Sammig.!, Kowarz 57. Im Gesäuse (Juni, leg. Becker i. litt.); auf Sumpf- wiesen der Krumau und Eichelau bei Admont nicht selten; 1 Pärchen auch auf Gebüsch des Mühlauerbaches und um Frohnleithen. Juli, August. Identisch mit Exempl. Prof. Mik's. Auch acuticornisStann. Zett. 31, Schiner 218, Kowarz 5(i, um Melk nicht selten, dürfte in südlichen Theilen des (Tcbietes vorkommen. Sybistroma Meig. nodicornis Meig. Schiner 224 und Sammig.! Im Gesäuse, Juni 1890 (leg. Becker i. litt.); häutig um Seitenstetten im Mai, Juni. Tachytrechus Stann. * eucerus Lw. Mürzhofen (leg. Pokorny, com. spec.!). notatus Stann. Auf lehmigen Murauen ])ei Radkersburg, Ende Juli, 2 9. (jymnopternus Loew. Neue Beitr. 1857 pag. 10. I. Gruppe. Poecilobothrus Mik 1878. Besitze vier Arten aus Ungarn, die wohl auch in Untersteier vorkommen dürften ; die von Loew^ 1857 noch hieher gevedmeten germanus, cluwr. etc. stellte Loew in Meig. IX 275 zur 2. Gruppe; jedenfalls sind die Grenzen schwankend. IT. Gruppe. Hercostomus Loew 1857 pag. 9. (Von Loew bloß auf drei durch deutlich behaarte Fühlerliorste, nacktes Schildchen, lange Beine und Hinterleib ausgezeichnete Arten gegründet, später von Mik und Kowarz auf alle Arten ausgedehnt, bei denen die dritte und vierte Längsadei- convergiren und die Fühlerborste deutlich dorsal ist. Schildchen nicht immer nackt; Grenzen zwischen der ersten, dritten und vierten (Ji'uppe ver- wischt, daher nur als (irupi)e zu betrachten). 13ß a) Schenkel und Augonwiniporn lii'ht. chaerophylli Meig. IV 95, Schiner 207 und Sammig.! Um Admont am Wege nach Mühlau 1 t- ^^^^ Gebüsch nehen dem iMühlauerfall 1 9, auf Dolden um Mariahof 1 9- '^uli, August. Identisch mit von Prof. Mik erhaltenen Exemplaren; die dritte und vierte Längsader convergiren fast gar nicht und doch steht diese Art überall als Hercost. und ist zunächst ver- wandt mit germanus; ebenso convergirt plagiatus Loew nur wenig. germanus Wied. Loew N. Beitr. 1857 pag. 16. Zett. 570, Schiner 207 und Sammig.! conformis Loew 1857 pag. 16. (Die schwarze Färbung der Schienenspitze ist bald verloschen-, bald ziemlich scharf begrenzt; letztere P'orra halte ich für nmf. Loew, während Schiner conf. für = ehaeroph. hält). Auf Sumpf- wiesen, Dolden, Adlerfarren, an Waldbächen etc. bis 5500' sehr gemein ; um Admont : Schafferweg, Veitlgraben. Dörfl- stein, Mühlau, Kaiserau, Krumau, Gesäuse, Johnsbach, Krumm- holzwiesen des Natterriegel etc.; Sunk. Hohentauern; Maria- hof, Sirbitzkogel, Murau, Turrach. Juni bis August. Wechsel (leg. Pokorny). plagiatus Lw. Schin. 208. An Bächen um Steinbrück 2 6. Juli. * bicingulatus Zett. 5067, Strobl Wien. ent. Z. 1892, pag. 103. Am Mühlauerbache bei Admont, 1. September, 1 9- Nach Mik's Ansicht wohl ein Haltericerus Loew. cretifer Walk. Loew 1857 pag. 9, Schiner 206. Auf Steinen reißender Waldbäche nicht selten : Beim Mühlauerfalle, am Kematenbache oberhalb des Kalkofens und im Gesäuse bei Admont ; sehr häufig um Steinbrück und Cilli. Juli. August. longiventris Lw. Schin. 225 als HiipophiiUus. Mürzhofen (leg. Pokorny); in Bachschluchten bei Admont Mitte Juli 2 5. laevifrohs Loew. 1857 pag. 15. />o?(/y/e??«/V Schiner 207 und Sammig.!, in Nied.-Österreich von mir sehr häufig ge- bammelt (Juni), findet sich gewiss auch im Gebiete. chrysozygos Wied. Schin. 207. Auf Gesträuch um Hadkersburg, Ende Juli, 1 9. 137 b) Augenwimpern weiß, Sclienkel schwarz. Sahlbergi Zett. 566, Loew 1857 pag. 18 und 1859 pag. 4, Schiner 208 und Sammig. ! Im Wolfsgraben bei Trieben auf Bachsteinen 2 5, auf Alpenwiesen um den Scheiplsee 1 9- August. nigriplantis Stann., um Melk ziemlich häufig, ist noch ausständig. rusticus Meig. Schin. 208. An Bächen und in Berg- wäldern um Steinbrück sehr häufig. Juli. c) Augenwimpern und Schenkel schwarz. atrovirens Loew 1859 pag. 6, Schiner 211. Auf Laub des Schafferweges bei Admont 29. Juli 19; in Nied.-Österreich im Mai, Juni nicht selten. vivax Loew N. Beitr. 1857 pag. 19, Schiner 211 und Sammig. ! An Bächen, Steinen, sumpfigen Rainen, auf Ge- sträuch und großblätterigen Waldpflanzen (z. B. Pteris, Salvia (jliit.) sehr häufig bis -1000', seltener bis 6000'; um Admont: Rötheistein, Veitlgraben, Schafferw^eg , Pitz, Lichtmessberg, Kaiserau, Mühlauerfall, Gesäuse, Damischbachthurra, Scheibl- stein, Scheibleggerhochalpe, Kalbling. Tauernzug: Strechen- graben, Hochschwung, Wolfsgraben, Triebenthal, Wirthsgraben bei Hohentauern, Eberlsee des Griesstein, Scheiplsee des Bösenstein ; auch am Almsee bei Turrach. Wechsel, Mürzhofen (leg. Pokorny). Juli, August. fugax Loew 1. cit. pag. 20, Schiner 211 und Sammig.! An Steinen, Bächen, auf Krummholzwiesen (4 — 7000') weitaus die gemeinste Art, z. B. um Admont: Scheibleggerhochalpe, Kalbling, Pyrgas, Natterriegel, Damischbachthurm. Tauernzug: Hohentauern, Scheiplsee, Bösenstein, Hochschwung, Gumpeneck; Sirbitzkogel. Almsee ))ei Turrach: in der tieferen Waldregion selten: Dolden bei Mariahof, Lichtmessberg bei Admont. Juli, August. Nota. Die 5 ^'on vivax und fvgax lassen sich durch die äußeren Analanhänge meist sicher unterscheiden; bei den 9 aber ließen die von Loew angegebenen geringfügigen Unter- schiede vollständig im Stiche, (hi sie bei Untersuchung einer sehr großen Zahl von Individuen l)eiden Arten gleichmäßig 138 /ukaineii. Auch die Fühlerboi'Bte ist l)ei beiden gleiclitief ein- gefügt, das dritte Fühlerglied bald stumpf, bald spitz. Wo nur eine Art vorkommt, ist die Zutheilung der 9 leicht ; bisweilen kommen aber beide gemischt vor. p(()ai' 9 ist meist etwas kleiner, Thorax- und Hinterleibsfarbe spielt bei 5 9 fast immer ins Bronzebraune ; der Thorax ist wenigstens bronzebi-aun gestriemt. sehr oft aber rein lironzebraun : lirax besitzt meist eine lebiiaft dunkelgrüne Metallfarbe. Übrigens gibt es sowohl in der Färbung, als auch in Größe und Zuschnitt der Anal- anhänge des o Zwischenformen, die, wenn sie nicht als Bastarde aufgefasst werden, den Artwert der fugax zweifelhaft macben. Die Größe wechselt bei beiden von 25 — ^mm\ die in der Waldregion lebenden Exemplare der vivax sind meist bedeutend größer, als die der Hochi'egion. Die Analanhänge beider sind nicht immer ganz schwarz, sondern häutig braungelb mit schwarzem Rande. III, Gruppe. Gymnopternus i. spec. (Dritte und vierte Längsader meist ziemlich parallel. Schildchen fein behaart ; Augenwimpern schwarz.) Zu dieser Gruppe verfasste Kowarz Wien. ent. 1884 pag. 107 eine kurze Tabelle. a) Flügelvorderrand am Grunde stark ( S ) oder schwach ( 9 ) verdickt. celer Meig. Zett. ö82, Loew- X. Beitr. 18ö7 pag. 21. Schiner 20i) und Sammig.!. Kowarz 107. Im Stiftsgarten be- sonders an Teichrändern, in Sumpfwiesen der Eichelau. Krumau und Kaiserau. auch auf großblättei-igen Waldpflanzen des Kematen Waldes und Lichtmessberges bei Admont häutig; im Gesäuse leg. Becker (i. litt.). Mürzhofen. Wechsel (leg. Po- korny). -luni bis August, bis 4000'. * brevicornis Staeg. Dol. Dan.. Loew isö7 pag. 2i, ohsairipennis Zett. 07"); fehlt Kow. Auf Sumpfwiesen der Eichelau und Kaiserau. auf Farnkräutern des Lichtmessberges 5 5? J"i Wirthsgraben bei Hohentauern an Bachi'ändern 3 c^ auf Grünerlen um den Scheiplsee 1 C- Mürzhofen (leg. Pokorny) : iiäutig in Bachschhichten um Cilli. -Juli. August, bis ööOO'. Dem rcJcr äußerst ähnlich. Schildchen ebenfalls kurz behaait. Flügelrand an der Basis ebenfalls verdickt; aber 139 kleiner. Analanhänge schwarz oder dunkelbraun, gerundet, Hüften an der Spitze deutlicher gelb, Spitze der Hinterschienen gebräunt, Hinterferse ganz oder beinahe ganz schwarz, dritte und vierte Längsader an der Spitze stärker genähert, daher Anklang an die 2. Gruppe. Das 9 unterscheidet sich von celer 9 ebenfalls durch die Richtung der Längsadern, durch gegen den ^'orderrand deutlich gebräunte Flügel und gleich dem 5 durch mehr bronzefärbigen Rückenschild. b) Flügelvorderrand nicht verdickt. aerosus Fall. Zett. 572, Schiner 210 und Sammig.!, Kowarz 107, Dahlhomi Zett. 573. Am Stiftsteich, in Sumpf- wiesen der Eichelau und Krumau, im Hofmoore bei Admont und um Luttenberg im Juli nicht selten ; in Nied. -Österreich im Juni gemein. Wechsel (leg. Pokorny). cupreus Macq. Zett. 577, Loew 1857 pag. 21, Schiner 209 und Sammig.!, Kowarz 107. Um Admont im Juli nur 1 9; bei Seitenstetten im Juni nicht selten. IV. Gruppe. Dasj^arthrus Mik. Wien. Programm 1878 pag. 5. (Kleine Arten mit ganz nahe der Spitze eingefügter Fühlerborste, ziemlich mattem Thorax, dunklen Beinen, stark convergirender dritter und vierter Längsader. Auch rustinis nähert sich sehr dieser Gruppe.) inornatus Loew N. Beitr. 1857 pag. 20, Schiner 210, Loew Mg. IX 278, dysopes Gerst. 9 (1864). An Waldbächen, besondei's auf Steinen und Felsen der Kascaden bis 5000' nicht selten : Ennsufer im Gesäuse ! (hier auch von Becker und Mik gesammelt), Schwarzenbach, Mühlauer- und Kematen- bach bis auf die Scheibleggerhochalpe ; auch am Stiftsteiche von Admont. Juni bis August. * labiatus Loew Mg. IX 280 (aus Glatz)! Auf üppigen Alpenwiesen selten: Am Kalbling 1 5^ 1 9^ '^»-if der Gstadt- raayr- und Scheibleggerhochalpe bei Admont 3 9'. Juli, August. Von dem äußerst ähnlichen inornatu.s durch den langen dicken Rüssel, die schwarzen Schwinger, weißen Augenwimpern leicht zu unterscheiden. Deckschüppchen bei 59 braun, schwarz- gewimpert. Diese Art stimmt in allen Merkmalen — mit Aus- 140 nähme des längeren Rüssels — mit der von Mik errichteten Gattung Dasyartlirus; doch ist die Fühlerborste schon etwas deutlicher dorsal ; sie bildet daher ein natürliches Übergangs- glied zu Horostomus; da das von Mik noch erwähnte Merkmal (die dunkle Färbung der Deckschüppchen) doch gewiss keinen generischen Wert beanspruchen kann, ist diese Gattung nur als Gruppe zu betrachten. * Pokornyi Mik. Wien. ent. Z. 1889 pag. 305 $. Auf der Schnee-Alpe in Steiermark leg. Pokorny. Am Almsee bei Turrach und auf Alpenwiesen des Bösen- stein sammelte ich im Juli 3 9 (eines leider kopflos), die ich für die 9 f^es Pok. halten möchte. Es besitzt ganz die nieren- förmigen Fühler eines Diaphorus mit rückenständiger Borste, aber eine deutliche Praeapikalborste der Hinterschenkel, ziemlieli große Taster und sehr dicken, hervorragenden Rüssel gleich den 9 eines Poryliyrops ; sieht übrigens dem Gymn. i-ustims täuschend ähnlich. 2*5 mm. Die Hinterrandzelle ist etwas gegen die Spitze verengt. Düster metallisch, stark ])estäubt, Fühler und Beine schwarz, Kniee, Schüppchen und Schwinger gell). Flügel gegen den Vorderrand gebräunt. Kann nicht Chrysotus ohscuripcs Zett. 487 sein, sondern ist wahrscheinlich Pokornyi Mik.; würde sich dann vom 5 unterscheiden durch nieren- förmiges, stumpfes Fühlerglied, dichter bestäubten, fast matten Rückenschild, schmal gelbe Kniee, fehlende Apikaiborste der A'orderschienen (die übrigen Schienen besitzen zwei starke A|)ikall)orsten), einfache Hinterbeine und bloß gebräunte. \\\w ^'orderrande dunklere Flügel. Das 5 besitzt nach Mik ein liinzettliches di-ittes Fühlerglied mit sul)n])iknler Borste, große, gei'undete. schwarzbraune, schwarzgewimperte äußere Anal- anhänge, eine lange Apikaiborste der Vorderschienen, verdickte Hinterbeine mit zusammengedi-ücktem zweiten bis vierten Tarsengliede. schwarzgraue, am A'orderrande dunklere Flügel. 3 mm. Alles übrige stimmt sehr gut. V. Gruppe. Hypophyllus (Loew, Schiner •224 als Gattung: wird von Mik Bernstein pag. 524 zu Hcirosfojniis gezogen). obscurellus Fall. Schiner 227. In einem Hohlwege neben den Ki'umauei' Fischteichen bei .Adinont 4 q, 1 9^ 141 identisch mit Exempl. Mik's aus Gastein ; Mürzhofen (leg. Pokoniy); in einer Bachschlucht des Sehlossberges von Cilli 2 5. Juli. crinipes Staeg. Im Gesäuse, Juni 1890, leg. H. Theodor Becker (i. litt.); in einer Bachschlucht bei Admont, Mitte Juli 1 9- discipes Ahr. Mürzhofen (leg. Pokorny, com. spec). sphenopterus Lw. Mürzhofen (leg. Pokorny). Diaphorus Meig. oculatus Fall. Schiner 187 und Sammig.! Auf Sumpf- ^\^esen der Eichelau, Krumau, Kaiserau vereinzelt, auf Birken und Riedgräsern des Hofmoores etwas häufiger; auch auf Waldgesträuch des Schafferweges, Dolden bei Mariahof; im Gesäuse leg. Becker (i. litt.). Juni bis August, bis 4000'. Hoffmanseggii Meig. Schin. 187. An lehmigen Enns- ufern bei Admont, Mitte August 2 9 ; Mürzhofen (leg. Pokorny). Winthemi Meig., Loew 1857 pag. 46, Schin. 188 und Sammig.! Auf Sumpfpflanzen des Hofmoores 1 5, an lehmigen Emisufern 3 5, 14 9- Juli, August. *disjunctu8 Loew 1757 pag. 46, 5, Schin. 188. An lehmigen Ennsufern bei Admont, Ende August 1 5, 10 9- Nota. Das 5 stimmt vollkommen mit der Beschreibung Loew's; für 9 halte ich jene Exemplare, die sich durch den fast matten, schieferbläulich bestäubten Thorax und dessen dunkle metallgrüne Färbung von Winthemi 9 unterscheiden und genau mit der Färbung des 5 übereinstimmen ; die 9 '^'on Winth. besitzen fast immer einen gold- oder hellkupferfärbigen Thorax. In der Färbung der Beine sehe ich zwischen den 9 von Winth., disj. und halt, keinen constanten Unterschied. * halteralis Loew Meig. VIII 296, ^, nigripes Sammig. Schiner i. litt.! An lehmigen Ennsufern zwischen Schilfrohr 9 5^ 7 9^ ™ Hofmoore 1 9- August. Auch um Melk nicht selten, Ungarn (leg. Thalhammer). Nota. 9- Schwinger licht. Färbung der Schienen variirt von schwarz bis fast ganz gelbroth, nur die Spitze der Hinter- schienen stets schwarz. Unterscheidet sich aber leicht von den 9 des vitrip. durch die schwarze Behaarung des ganzen Hinterkopfes, eben dadurch und die viel kürzeren Borsten 142 der Mittel- und Hinterseliienen audi von den C der zwei vorausgehenden Arten ; an dem Rücken dei" Mittel^cliienen ist nur eine Borste deutlich. * vitripennis Loew 1859 pag. 21, 5' Schin. 188. In lehmigen .Murauen bei Radkersbuig. Ende Juli. 1 Pärchen. Besitze c ^^uch aus Ungarn, 9 aus Melk. var. nigrotibia m. Schienen ganz schwarzbraun, nur die Kniee lichter. Durch die lichten Schwinger und weißen Hinterhauptshaai-e von haHcrnli^- unterscheidbai'. An lehmigen Ennsufern bei Admont, p]nde August, 2 5- * Gredleri Mik. Zool. bot. Ges. 1881 pag. 3.")»'). An buschigen Wegrändern von Steinbrück gegen Scheuern am 20. Juli 2 5- Auch um Melk 1 5- Die nahe verwandte Jugubris Loew, die ich durch Herrn Pokorny (5 9) erhielt, unterscheidet sich leicht durch schwarze Schwinger etc. (Siehe Mik loc. cit.). nigricans Meig. Schin. 187. In einer Bachschlucht bei Admont, Juli, 195 6 bisher nui' um Seitenstetten. Nota. Meine Exemplare sind gut 'dmm, also größer, als Mg. und Schin angeben ; das 9 besitzt ebenso dunkle Schwinger. Flügel und Beine, als das 5? "i«*" könnte es also leicht für h((juhns halten, von dem es sich aber durch den düster erzgiiinen (nicht lebhaft blaugrünen) Thorax unterscheidet. Nach Mik Z. b. Ges. 1881 pag. 358 besitzt das 9 eine gelbliche Schwinger- keule; vielleicht aber hat er das 9 von haltet-alis dafür genommen. ^^ematoproctus Loew. * praesectus Loew Mg. VIII 292 (Ungarn). Auf Sumpf- wiesen bei Luttenberg, Ende Juli, 15- — Auch disfendms Meig., um Seitenstetten mehrmals gesammelt, dürfte vorkommen. Asyndetus Loew. latifrons Lw. Schin. 188, Mik Progr. 1878, pag. 18. In Bachschluchten bei Cilli. Sumpfwiesen bei Luttenberg, Mur- auen bei Radkersburg 5 9 nicht selten. Juli, varns Ijoew besitze ich nur aus Ungarn. Chrysotils Meig. Sämnitliche Bestimmungen nach der vorzüglichen Monographie Herrn F<>rd. Kowarz in Zool. bot. Ges. 1874, pag. 4.^3—478. neglectus Wied. Schiner 186 und Sammig.!, Kowarz 458. Auf (Jrasplätzen, Sumpfwiesen, in Waldlichtungen und an 14a grasigen Baehrändern bis 4000' um Adraont häufig: Eichelau, Krumau. Damisehbachthurm , Frauenfeld, Schafferweg etc.; auch um Mariahof, Steinbrück, Radkersburg und wohl im ganzen Gebiete. Juli, August. * cilipes Meig. Schiner 186 und Sammig.!, Kowarz 460. Auf Sumpfwiesen der Krumau häufig, seltener im Hofmoore, in Waldgras am Mühlauerbache, im Gesäuse; 1 9 sogar noch bei 5000' der Scheibleggerhochalpe ; Sumpfwiesen um Radkers- burg, Luttenberg. Juli, August. *femoratus Zett. Kowarz 461. Auf blühenden Rainen der p]ichelau und Sumpfwiesen der Krumau in Menge gestreift ; seltener im Stiftsgarten, am Mühlauerbache, auf Wiesen der Kaiserau; auch auf Teichwiesen und im Wirthsgraben bei Hohentauern und um Steinbrück vereinzelt. Juli, August, bis 4000^ cupreus Macq. Kowarz 463. Um Seitenstetten im Mai, Juni sehr gemein, im Gebiete bisher nur auf Bergwiesen um Steinbrück. Juli. * monochaetus Kow. 468. An Waldrändern um Cilli, Radkersburg vereinzelt. Juli. Um Melk und Seitenstetten gemein. suavis Loew. Schiner 186, Kowarz 464. An lehmigen Ennsufern um Admont, in den Murauen von Radkersburg, in Wäldern um CUli und Steinbrück nicht selten. Juli, August. laesus Wied. Schiner 186 und Sammig.!, Kowarz 466. Auf Feldern, Wiesen (bes. Sumpfwiesen), auch auf Wald- gesträuch und an Baehrändern bis 4000' sehr häufig: Um Admont in der Krumau, Eichelau, im Prauenfelde, am Schaffer- wege, in der Kaiserau; im Gesäuse leg. Th. Becker (i. litt.); Tauernzug: Im Wirthsgraben und bei den Teichwiesen von Hohentauern. Auf Krummholzwiesen des Natterriegel streifte ich auch 1 9 "lit ganz schwarzen Schienen. Mürzhofen (leg. Pokorny); Sumpfwiesen bei Luttenberg. Juni bis August. *amplicorni8 Zett. Kowarz 467. Diese bisher nur aus Nord-Europa und Böhmen bekannte Art fand ich auf Sumpf- j)flanzen des Hofmoores (1 5^ 5 9) und auf Sumpfwiesen der Kaiserau, ca. 4000' (1 5)- Juli, August. * varians Kowarz 471. Auf Sumpfwiesen der Krumau und Kaiserau häufig; auch auf Grasplätzen des Stiftsgarten, 144 \V:il(l|)f1:uizeii an Baehriindern der MUhlaii. des \'eitl nemorum Mg. Mürzhofen (leg. Pokorii}). SU a vis Lw. Mürzhofen (leg. Pokorny). * subnudipes Zett. 5032. Am Ennsufer bei Admont. 13. August, 1 $. * fulvipes Meig. VII 151. rufipes Meig. I\' 52. Auf Waldgesträuch bei Hadkei'sbui'g. 2S. Juli, 1 9- Khaphium 3Ieig. pr. p., non Schiner. *longicorne Fall. Zett. 45.s, Schiner lOi), Meig. IV 28 und vitripenne Mg. 25). Bei meinen Exemplaren sind die vorderen Schienen gelbbraun oder die \'orderschienen innen verdunkelt. Auf Riedgräsern des Hofmoores bei Admont am 23. Juli 1 5, 3 9. XiphaiHlriiiiu Loew ls,')7 pa^r. oO, Rhaphiinii Mg. pr. p. und Schincr. Eine Bertiranningstabelle böhmischei' Arten : Kowarz in Wien. ont. Z. ls,S-l pag. 108. * fasciatum Meig. 1\' 31, Loew 1857 pag. 3(), Schiner 194 5 9' Kowarz 108 5. Auf einer Schilfwiese der Eichelau bei Admont 1 5, auf der Hofmooswiese der Krumau 1 9- Juli. Das f^; stimmt genau mit einem von Prof. Mik aus Böhmen erhaltenen Exemplare: das 9 unterscheidet sich von den folgenden Arten mit ganz metallischer Stirn durch ganz gell)e Hüften und Beine, glänzend schwarzgrünen Rückenschild; der Hinterleib ist aber nicht, wie beim s, gelbgel)ändert : die folgenden 9 haben graue hintere Hüften und lichter metallischen Rückenschild. califfinosum Meiu'.Schiner UM uiulSamnili''. !, Kowarz iOU 149 An Grä])en dei' Tauei'iistraße hei Trieben und am Stiftsteiche von Admont einige Exemplare. Auf sumpfigen Auen um Radkersburg und an Bächen um 8teinbrück nicht selten; Mürzhofen (leg. Pokorny). Mai bis Juli. Gleich der folgenden im Mai, Juni um Melk, Seitenstetten etc. gemein, daher beide gewiss auch im Gebiete häufig. appendiculatum Zett. ;iü58, Schiner 195 und Sammig.!, Kowarz 109. Auf Sumpfpflanzen des Hofmoores bei Admont im Juli 1 9. Mürzhofen (leg. Pokorny). Das 9 unterscheidet sich vom 9 fies val. am sichersten durch ganz schwarzbraune Hinterschienen und größtentheils prächtig stahlblauen Rücken- schild. lanceolatum Lw. Schin. 195. Im Hofmoore bei Admont, Mitte August, 1 9. 5 besitze ich durch Prof. Mik aus Ob.- Österreich. monotrichum Loew 1852, Schiner 195, Kowarz 108. An Wasserfällen des Keniaten waldes bei Admont am 17. Juh 1 9. Stimmt vollkommen mit 1 5 aus der Hand Mik's, soweit überhaupt 5 und 9 stimmen können; nur sind die Hinter- schenkel an der äußersten Spitze oben geschwärzt und die Hinterschienen bloß in der Endhälfte schwarz. * albifrons Zett. 479 9, Becker Wien. ent. Z. 1891 pag. 289 9! sagax Gerst. Stett. ent. Z. 1864 59. In Hohl- wegen des Schafferweges 18. Juli 1 5? an Bachrändern der Scheibleggerhochalpe 27. Juli 1 9, an Gräben der Tauern- straße 28. Mai 2 $, 1 9. aJhifr. wird von Mik Programm 1878 " pag. 17 fraglich für = sagax Gerst. gehalten und ich kann diese Vermuthung nur bestätigen; in der ausführlichen Beschreibung der sagax aus dem bayrischen Hochgebirge finde ich kein einziges Merk- mal, das nicht auf meine steirischen Exemplare passen würde. Meine 9 aber stimmen vollkommen mit der Beschreibung Zett. : Scheitel vor den Ocellen weiß bestäubt, von den Ocellen an metallisch olivengrün, unbestäubt. Brustseiten ziemlich glänzend graugrün ; die Vorderhüften nur an der Basis, die übrigen fast ganz dunkel; Borste der Hinterhüften weiß, nur in gewisser Richtung dunkel. Vorderschenkel mit schwacher, Hinterschenkel mit stärkerer dunkler Rückenstrieme; doch können sie auch 150 fast fehlen. Schenkel rothgelb, alle Schienen etwas mein- bräunlich, die hintersten noch dunkler, alle Tarsen dunkel. Dritte und vierte Längsader convergiren deutlich. — Die zu- gleich damit gefangenen $ besitzen ebenfalls weiße Stirn etc. Die Analanhänge sind zweispaltig, der untere Arm wenigstens dopj)elt so lang, als der obere, beide schmal und fein ge- wimpert. — quadrifilatum LoeW' 1857 pag. 82 ist äußerst ähnlich, besitzt aber eine schwarze Hiiftborste und matten, schwarzbläulichen Scheitel, fissum Loew 5 unterscheidet sich leicht dadurch, dass der längei-e Theil der Anal- anhänge bedeutend breiter und nur halb so lang ist, dass der kürzere mehr als die halbe Länge des längeren besitzt, dass die Brustseiten dichter bestäubt, daher fast ganz matt, die Flügel weniger getrübt, die Größe geringer ist etc. ; in Färbung und schwacher Beborstung der Beine aber stimmt es beinahe ganz. Das 9 "^'on fi.s.mm aber kann ich nicht mit Sicherheit von alhifrons unterscheiden, außer etwa durch etwas geringere Größe, hellere Flügel und etwas stärkere Borsten der Beine. Die schwachen Striemen der Schenkel und die ^''erdunklung der Hinterhüften sind zu variabel, um sichere Schlüsse zu ziehen. albomaculatum Becker Wien. ent. Ztg. 1891 pag. 291, Tfl. III Fig. 8 5 *^us dem oberen Rheinthale ist in Färl)ung der Stirn und der Hüftborste mit alh. fast identisch, unter- scheidet sich aber nach der Zeichnung durch die am Grunde rhombisch erweiterte untere und die nackte, an der Spitze dreieckig erweiterte obere Lamelle. Bei meinen Exemplaren ist die untere Lamelle durchaus gleichschmal, die obere lanzett- lich, gewimpert. Außerdem sind die Beine des aJhom. schwarz- braun, während aJhifr. ^ rothgelbe Beine mit schwarzbraunen Schenkelstriemen und braunen Schienen besitzt, und die dritte und vierte Längsader werden bei alboni. durchaus parallel genannt. fissum Loew. Schiner 194, Kowarz 108. An Waldhächen auf Steinen und Blattpflanzen bis 4500' vereinzelt: Mülilauer- bach,Veitlgraben, Damischbachthurm, Sumpfwiesen der Kaiserau (zusammen 2 5, •* 9)- J^il^ August. 151 Syiitormon Loew 1857 pag. 85. (Bestiraraungstabelle : Kowarz in Wien. ent. Z. 1884 pag. 109.) * Zelleri Loew. Kowarz 109. An Bachrändern des Hoch- schwung (ca. 5000') am 30. August 1 9^ verglichen mit 1 5 aus Ob. -Österreich (1. Mik). Mürzhofen (leg. Pokorny). *tarsatus P'all. Zett. 608, Kowarz 109. Auf Sumpf- pflanzen des Hofmoores bei Adniont 2 9, Sumpfwiesen um Hohentauern 1 5- Juli, August. Stimmt genau mit Exempl. Mik's aus Ob. -Österreich. monilis Walk. Schiner 192 und Sammig. !, Kowarz 109. Synarthms m. Loew 1859 pag. 15. Auf Bachsteinen hinter der Mühlau bei Admont 1 5, ^^^^ Lichtmessbache 1 9; August. Um Seitenstetten häufiger. spicatus Loew. Schin. 193. In einem Laubwalde bei Radkersburg, Ende Juli, 1 5 ; um Seitenstetten ziemlich häufig, gewiss auch im Gebiete. * sulcipes Meig. IV 31 $ (als Rliaphmm), Kowarz 109, oedicnemus Loew 1859 pag. 15 (als Synarthms). Auf Sumpf- wiesen und an Bachrändern (3800—5000'): Kaiserau, Natter- riegel, Hochschwung vereinzelt, Hohentauern ziemlich häufig. August. Das 9 wurde noch nicht beschrieben: Die Fühler sind kaum halb so lang, als beim 5 ; das Gesicht ist metallgrün, aber stark weißlicli bestäubt bis fast ganz weißgi'au und fast so breit, als die Stirn. Der Mundrand sehr stark höckerig aufgeworfen. Stirn ebenso schön metullgrün und unbestäubt, wie beim $. Alle Beine einfach; die Mittelschienen ganz gelb; die Hinterschenkel und die dünnen, nicht breitgedrückten Hinterschienen nur am Spitzendrittel schwarz, letztere öfters auch ganz schwarz oder nur an der Basis breit oder schmal hellt; sie sind wie beim $ beborstet, abei" nur sehr kurz be- wimpert. Alle Tarsen mit Ausnahme der Basis der \'orderferse dunkel, die hintersten ganz ohne auffallende Behaarung. — Das 9 von Zelleri ist ähnlich, in Bau und F'ärbung des Kopfes sogar identisch ; aber die vorderen Schenkel sind größtentheils schwarz (nur das Spitzendrittel rothgelb), die Hinterschenkel vom Grunde aus schwarzgestreift, die Hintei'schienen höchstens an der äußersten Spitze dunkel, alle Fersen am Grunde breit hcht. 152 *I)iiniiliis M<;. Scliiii. \\k\. An k'hmi^eii Kiinsiirt'i'ii bei Adiiioiit Milde Aiif;u8t 1 5- * Bath.vcraiiinm Strobl. * bicolorellum Zett. Ol 7, Strobl Wien. ent. Z. 1892 pag. 102. Auf Sumpfwiesen um Luttenberg Ende Juli 1 9- Nota. 9 stimmt vollkommen mit dem 5^ nur ist das dritte Fiihlerglied stumpft^pitzig, nicht länger, als breit; die Augen sind unter den Fühlern deutlieh getrennt, etwa um die Breite des dritten Fühlergliedes ; das Gesicht ist der ganzen Länge nach breit längsfurchig, mattblau mit silberweißem, aufgeworfenem Mundrande; die doppelt so breite Stirn ist ziemlich mattglänzend blau. Der Hinterleib ist seitlich zu- sammengedrückt, spitz ; die Beborstung der Beine etwas kürzer. Medeterus Fischer. micaceus Lw. Schin. 238, Kw. Zool. b. Ges. 1878, pag. 49. Auf Bergwiesen bei Steinbrück 1 5- Juli. *glaucus Loew Mg. VIII 301 9i Kowarz 52 9- Ini Sunk (ca. 3500') 1 9? an Bachrändern der Scheibleggerhoch- alpe (ca. 5000') 1 9. Juli, August. * pallipes Zett. Kow. 55. Am Mühlauer- und Schwarzen- bache bei Admont 1 Pärchen. August. jaculus Mg. Schin. 238, Kow. (>7. Mürzhofen (leg. Po- korny); im Stiftsgarten von Admont, Juli, 1 9- truncorum Meig. Schin. 238, Kow. 68. Auf Berg- wiesen bei Steinbrück selten. Juli. (Besitze noch 11 österreichiche Arten; gewiss auch noch manche in Steiermark.) * Eucoryphus Mik. * Brunneri Mik Zool. b. Ges. 18()9 pag. 10 und 19, Ttl. IV, Fig. 1—6, Becker Wien. ent. Z. 1889 pag. 77. An Bachrändern des Sunk (ca. 3500') am 3. August 1 5^ identisch mit 1 5 aus Gastein {com. Mik !). Oncopygius Mik. Z. b. G. 18G6 pag. 305, Tfl I, Fig. 1-6, und 1869 pag. 20. distans Loew 1857 pag. 7 9 (i»is iSj/bittfruma), Schiner 225 (als Hi/pop/n/llns), Tief, Jahrbuch v. Kärnten 1886 pag. 7 (Sep.) 5, 153 Mik Hernstein 525, ornatus Mik 69 1- supni cit. An Wasser- fällen oberhalb des Kalkofens bei Admont 17. Juli 1 6: 1 9 ; stimmt genau mit Beschreibung, Abbildung und 1 5 aus Villach, leg. Tief; im Gesäuse, Juni (leg. Becker i. litt.). Peodes Loew. * forficatus Loew. Schin. 227. An lehmigen Ennsufern um Admont sehr häufig. August. Hydrophoriis Wahlbg. (Kowarz: Tabelle 1884 pag. 109—110.) praecox Lehm. Kowarz 110, inaequalipes Loew 1857 pag. 24, Zett. 444, Schiner 231. An Alpenbächen des Bösen- stein 1 9, identisch mit Exempl. Prof. Mik's und Tiefs. Mürz- hofen (leg. Pokorny). balticus Meig. IV 6G, Zett. 3050!, Schiner 231, Kow^arz 109! An Bachrändern der Scheibleggerhochalpe 27. Juli 15, 59, identisch mit Exempl. Mik's ! Wechsel (leg. Pokorny) ; um Steinbrück, Juli, 1 5- *boreali8 Loew 1857 pag. 23, Kowarz 109, Mik in W. ent. Z. 188 pag. 142, hmotatus Zett. 3048. Auf Alpenwiesen des Bösenstein 1 9- *Rogenhoferi Mik. Z. b. G. 1874 pag. 334. Auf mit Wasserpflanzen bewachsenen Bächen des Hochschwung bei Rottenmann unterhalb des kleinen Reitersee nicht selten herumlaufend; konnte leider nur 1 5 erbeuten. 20. August 1890. Identisch mit Exempl. Mik's aus Gastein. bipunctatus Lehm. Mürzhofen (leg. Pokorny). Liancalus Loew. virens Scop. Schiner 229. An feuchten Felsblöcken in Gebirgsbächen nicht selten: Im Gesäuse (leg. Mik), am Kematen-, Mühlauer- und Schwarzenbache bei Admont, im Wolfsgraben bei Trieben. Wechsel (leg. Pokorny). Juni bis August. * Spliyrotarsus Mik. Zool. b. Ges. 1874 pag. 342. *hygrophilus Becker Wien. ent. Z. 1891 pag. 28(5, Tfl. III, Fig. 5! Ein Pärchen auf einer nassen Felswand im Gesäuse 25. Juni 1890 (Becker 1. cit.), ebendaher ü. August 154 1 9 (leg- Mik); an Baehriindern der RehiM))leggerhochalpe Ende Juli 4 5, 6 9i ^^ einem Kniininholz))ache des. Natterriegel am 22. August 1 5' 1 9^ ini Schwitrzenbaehe l)ei Admont 1 9- Konnte die Original-Exemplare des Autors vergleichen! Campsiciieimis Walk. (Kowarz: Tabollo 1hs4 \mü. 110.) curvijjes Fall. Sehiner 234, Kowarz 110. Im Gesimse, Juni (leg. Becker i. litt); auf der Pitz, am Stiftsteiche und am Lichtmes8])ache im Veitlgraben bei Admont einige Pärchen. Juli; um Seitenstetten im Juni sehr häufig. Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny). *Thalhammeri Strobl Wien. ent. Z. 1892, pag. 106. Am Scheiblstein bei GöOO' auf Steinen sitzend am 27. August 1883 mehrere Exemplare gesehen, aber nur 1 5 erbeutet. um])ripennis Lw. Schin. 234. Wechsel (leg. Pokorny); Pitz, Schwarzen-, Lichtmess- und Scheibleggerbach bei Admont bis 5000', ziemlich selten. August, September. *mamillatu8 Mik Z. b. G. 18G9 pag. 27. An Schnee- feldern um den Scheiplsee des Bösenstein am 26. Mai 1890 häutig; ließ sich oft auf den Schnee nieder; im Juli höher oben am Bösenstein 1 5, -^9; Ende August an Bachrändern des Hochschwung 1 ^, 2 9- Nota. Besitze noch 6 österreichische Arten, die sich auch im Gebiete vorfinden dürften. Sympicnus Loew 18.') 7 pag. 42. (Die Bestimmungen nach Kowarz' Mono{?rapliio in Wien. ont. Z. 1889 pag. 175—185.) * pull a t u 8 K w a r z 178, cirrijH's Kow. Wien. ent. 1 884 pag. 49, Schiner 231? (fehlt leider in Saninilg. Schiner). An Bachrändern, auf Sum{)f- und Al|)enwiesen (4 -dOOG') nicht selten: Natterriegel, Scheibleggerhochali)e bei Admout; Hohen- tauern, Bösenstein. Hochschwung im Tauernzuge. — Meine Exemplare sind identisch mit einem von Prof. Mik. aus(iastein als rirr. erhaltenen, von Kowarz aber als puJK aufgefühi'ten Exemplare; die Beine sind ganz schwarzgriin. nur die Vorder- kniee äußerst schmal oder etwas breiter gelb. b r e V i m a n u s L o e w 1 807 pag. 43, Schiner 232, Kowarz 1 8 1 155 (kennt ilui aber nicht). Auf Krummholzwiesen des Kalbling und an Bachriindern der Scheibleggerhochalpe Ende Juli je 1 9- Nota. Ist dem imU. 9 überaus ähnlich, aber der Hinter- leib ist gelb behaart; nur die Hüften und Schenkel sind metall- grün, aber die vorderen Schenkel an der Spitze ziemlich breit, die Hinterschenkel schmal gelb; die vorderen Schienen ganz und ihre Fersen theilweise gelb, die Hinterschienen dunkler und an der Spitze nebst den ganzen Tarsen schwarz. Flügel am Vorderrande nicht dunkler. Schüppchen ganz gelb-, (nicht schwarz-) gerandet und gewimpert ; hintere Schienen vorn ganz ohne Dörnchen, während pull. 9 auf der Vorderseite der Hinter- schienen wenigstens drei bis vier kurze Dörnchen zwischen den feinen, kurzen Wimpern besitzt. annulipes Meig. Schiner 232, Kowarz 179. Um Admont am Stiftsteiche, auf Sumpfwiesen der Kruniau und Kaiserau, an Bachrändern des Veitlgraben und Schafferweges nicht selten. Juli, August. * spiculatus Gerst. Stett. Z. 1864, Kowarz 180. An Ennsufern im Gesäuse 1 9^ an Bachrändern des Sunk 1 $, am Keniaten-, Schwarzen- und Mühlauerbache zusammen 7 9? am Schlossberge bei CüK 1 9- Juli, August. aeneicoxa Meig. IV 57, Schiner 232, Kowarz 181. Auf Sumpfwiesen der Eichelau, Krumau, Kaiserau gemein; häufig auch an Gräben und Bächen des Veitlgraben, Schafferweges, um Mühlau, Hohentauern, im Gesäuse. Mürzhofen (leg. Pokorny). Juli, August. Teuchophorus Loew 1857 pag. 44. (Kowarz: Tabelle 1884 pag. 110). spinigerellus Zett. 604, Schiner 236 und Sammig.!, Mik Hernstein 525, Kowarz 111. Auf Sumpfwiesen der Krumau bei Admont Ende Juli 1 5^ 19- Mürzhofen (leg. Pokorny). Bei meinen steirischen und österreichischen Exemplaren sind nicht, wie Kowarz angibt, alle Hüften gelb, sondern die Mittel- hüften sind an der Außenseite deutlich gyau ])e8täubt ; auch ist die Hinterferse ebenso lang, als das zweite Tarsenglied und beim $ ist die Endhälfte der Hinterschienen schwarz- braun; sonst stimmen die Beschreibungen Zett., Schin. etc. 156 vüllständig; die v luiterseheideii sicli von denen der folgenden Arten auch durch die blaue (nicht grüne) Stirn. * calcaratus Macq. Schiner '2'M\, Kowarz 111. Auf Sumpfwiesen der Krumau 1 ^; um Radkersburg, Luttenberg, Cilli, Steinbriick nicht selten. Juli. Die „knopfartige P]r- weitei'ung" des Dornes zeigt sich bei starker \'ergrößerung als ein zierlicher, aus Haaren gebildeter, gestielter Fächer. * pectinifer Kowarz Zool. b. G. 1868 pag. 218 mit Abbildung und Tabelle pag. 111! Am Stiftsteiche von Admont und im Veitlgraben am Lichtmessberge 5 9 nicht selten. Juli. August. — monacanthus Loew sammelte ich bisher nur um Seitenstetten. Coracoeeplialus Mik. n. g. Stroblii Mik i. lit. Bei 0500' auf Steinen des Kalbling 14. August 1883 3 9, bei 6500' am Scheiblstein bei Admont 27. August 1883 2 5; erhielt die Art von Prof. Mik noch nicht zurück ; die Beschreibung wird im Noveml)erhefte der Wien, ent. Z. 1802 erscheinen. III. Tribus: Acroptera. XII. Familie: Loiicliopteridae. Lonchoptera Meig. I. Gruppe: Analader 5 $ mündet bedeutend hinter der Gabehnifr dor vierten Längsader. lutea Pz. Meig. IV 107 9!, Zett. 2802!. Schiner 243 und Sammig.!, Stein Wien. ent. Z. 1890 pag. 110! In Gräben und Sumpfwiesen um Admont. Hohentauern. im Gesäuse, um Steinbrück. Kadkersburg, beide Geschlechter nicht selten. Mürz- hofen, Wechsel (leg. Pokorny). Juni bis August. Nota. Etwas kleiner, als fiaric. und trilin., durch das Gru})penmerkmal, ferner durch entweder ganz rothgelben oder nur bräunlich verdunkelten (nie schwarzbraunen) Hinterkopf und den entweder einfarbig rothgelben oder nui' mit einer schmalen schwarzen, bis über das Schildclien fortgesetzten Mittelstrieme versehenen Rückenschild verschieden. Hinterleib in dei' Kegel ganz rothbraun oder nur wenig verdunkelt. punctum Meig. IV 110, Schiner 244. Auf sumptigen Wiesen um Kadkersburg, Luttenberg, Steiubrück, Admont und 157 Hohentauern nicht selten, auch an Bachrändern des Hoch- schwung 1 9- Juli, August; H. Becker sammelte im Gesäuse schon 25. Juni 1 Q\ 9- Stimmt in Größe und Geäder ganz mit lutea und unter- scheidet sich nur durch die schwarzbraune Oberhälfte des Hinterkopfes und eine breite, nach rückwärts verbreiterte Thoraxstrieme, sowie die ganz oder größtentheils dunkle Ober- seite und düster rothgelbe Unterseite des Hinterleibes ; von trüm. auch durch das Geäder und die mit Ausnahme des Ocellenfleckes ganz helle, weißschimmernde Stirn, thoracica Meig. ist nach der Beschreibung nur eine Form der punct. mit nicht ganz schwarzbraunem Hinterleibe, ebenso ist rivalis Meig. nach der Beschreibung identisch. tristis Meig. IV 110, Schiner 244. Am Mühlauerfall über dem Wasser schwebend 2 9^ an Ennsufern im Gesäuse 1 9, auf Sumpfwiesen bei Luttenberg 2 9- Juli, August. Um Melk schon im Mai, Juni $ 9- II. Gruppe : Analader $ $ mündet genau oder beinahe gegenüber der Gabelung der vierten Längsader. lacustris Meig. Schiner 244 und Sammig.! An Teich- rändern um Admont im Juli 1 9; um Seitenstetten 59 nicht selten. trist, und lacustr. unterscheiden sich leicht von den übrigen Arten durch — höchstens mit Ausnahme der Schultergegend — ganz dunkle Brustseiten und Brustrücken ; von trist, unter- scheidet sich lac. durch die gegenüber oder sogar vor der Gabelung mündende Analader und die hellere, mehr weißgelbe Stirn ; nur der Ocellenfleck ist dunkel. trilineata Zett. 2804!, Schiner 244 und Sammig.!, Stein 1. cit. pag. 110 5 9- An Ennsufern des Gesäuses und am Mühlauerbache gegen den Wasserfall sehr gemein, seltener am Stiftsteiche, Kematenbache etc. (sammelte 48 5^ -8 9) ; auch um Steinbrück ; Wechsel (leg. Pokorny). Juli, August. Die Gebirgs-Exemplare sind fast durchaus dunkler, als die um Seitenstetten, Melk und in Dalmatien gesammelten; riparia Meig. und Zett. 2807 dürfte dieselbe verdunkelte Form darstellen. Stirn und Scheitel sind größtentheils glänzend schwarzbraun mit bleichen Augenrändern (wie bei tristis); der 158 ThoraTcrücken mehr oder weniger giau l)estäuht, oft- »«ek die drei Striemen, so dass sie sich nur wenig abheben. Die Brust- seiten zeigen größere dunkle Flecken, die oft sogar über die düster rothgelbe Grundfarbe überwiegen ; das Schildchen ist oft nur an der Spitze rothgelb. — Bei den Exemplaren aus Melk etc. sind die Brustseiten größtentheils rothgelb und die Zwischenräume der Striemen nicht oder nur wenig bestäu})t, die Striemen daher viel auffallender. In Geäder, Färbung der Beine und des Hinterleibes sind beide Formen identisch. Hinter- leib 9 gJ^»z schwarzbraun oder mit lichterem Bauche, 5 schwarz- braun, bisweilen mit schmalen rothgelben Einschnitten, stets mit rothgelbem dreieckigem Fleck vor dem schwarzbraunen Hypopygium und gelben, kurzen, rhombischen, fast breiteren, als langen äußeren Anhängen. flavicauda Meig. IV 107!, Schiner 244. An Wald- pflanzen im Veitlgraben Mitte August 1 5; um Melk und Seitenstetten schon im Juni 5 9- Wechsel (leg. Pokorny). 59 h'^t ganz die Größe und das Geäder der tril., aber Thorax sammt Schildchen ist ganz gelb oder ersterer zeigt nui- eine feine, schwarze, meist nui' vorn deutliche Mittellinie. Hinterleib am Bauche meist ganz gelb, oben an den Seiten gelbgerandet, der letzte Ring gelb mit nach rückwärts ver- schmälerter (beim 9 undeutlicher) dunkler Mittelstrieme. Die Analanhänge 5 bedeutend länger, schmäler, nach der Spitze hin deutlich verschmälert. B. Subordo. Diptera Cyclorrhapha. I. Section: Aschiza. Xlll. Familie: Syrphidae. AUg. Lit. Besonders wichtig: Kowarz. Syrph. Böhmens in Wien. ent. Z. 18S5 pag. 105, 133, 167, 201, 241 nnd die Fundortsverzeichnisse Schiner's in Zool. bot. G. 1857 pai?. 278—507. Baclia Fbr. elongata Fbr. Schiner :VJ4 und Sammig.! Auf Blüten und großblätterigen Waldpflanzen [Pteris, Salvia fjlnt. etc.) häutig : Gesäuse (hier auch von Becker ges. !), Johnsbachgraben, Schafferweg, Veitlgral)en, Kematenwald bei Admont, Wolfs- graben bei Trieben, Steinbrück. Die 5 stets in der Form 159 sphegma Mg. III 198. Schin., die 9 in fl^r Form elongata Mg. III 107, Schin. Juni bis August. Mürzhofen (leg. Pokoni}^. obscuripennis Mg. Schiner 324, Kowarz 133. Auf Blumen .und großen Waldblättern, besonders unter Fichten, vereinzelt : Gesiiuse, Pitz, Johnsbachgraben, Veitlgraben, Seheibl- eggei'hochalpe. Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny). Ende Mai bis August. nigripennis Mg. Schiner 324 (fehlt in der Sammlung und in Kow.). Auf großblätterigen Waldpflanzen des Schaffer- weges und Kematenwaldes, auf Wiesenblumen der Pitz bei Admont zusammen 4 5- Jwü, August. Auch um Melk und Görz. Nota. Diese drei Arten können leicht mit einander ver- wechselt werden, unterscheiden sich aber gut. el.: Stirn 5 ganz weißlich bestäubt, 9 weißlich bestäubt mit schmaler, nicht be- stäubter Mittelstrieme, die sich nach hinten so verbreitert, dass der Scheitel ganz unbestäubt ist. Flügel 59 f^st glashell. Fühler 5 theil- weise, 9 fast ganz gelbroth. Schwinger, vier Hinterhüften und alle Schenkel gelbroth, selbst die Hinterschenkel kaum ver- dunkelt. Thoraxrücken 5 schwarzgrün, 9 bronzefärbig. — ob sc: Stirn 5 metallisch, aber fast matt und ziemlich deutlich bestäubt, 9 niit vorn und rückwärts stark erweiterter schwarzer Mittelstrieme, so dass nur ein schmales Dreieck beiderseits grau ist; Scheitel ebenfalls ganz unbestäubt, Untergesicht nur spar- sam bestäubt; Fühler 5 9 g^^i^z schwarz, Flügel gleichmäßig bräunlich getrübt, Thorax bronze-grünbraun. Randmal, Schwin- ger und Beine wie bei el., aber die hinteren Hüften ganz dunkel, nigr. : Stirn stark metallglänzend, unbestäubt. Flügel dünn schwärzlich beraucht, mit ziemlich glashellen Längsstreifen in den Randzellen. Schwingerknopf größtentheils schwarzbraun, alle Schenkel oder wenigstens die hintersten mit breitem dunklen Ringe. Thoraxrücken schwarzgrün. Sphegina Meig. clunipes Fall., Zett., Schiner 323 und Sammig.! Auf Blumen, Gesträuch und großen Waldblättern (Salv.glut.,Pteris) in Obersteiermark gemein, z. B. um Admont (Schafferweg, Veitl- graben, Kematenwald, Mühlau, Gesäuse, Johns])ach, Damisch- bachthurm etc.); Tauernzug (Sunk, Triebenthal, Wirthsgraben 100 bei Hohentaiiern etc.). Mürzhofen. Wechsel (leg. Pokorny); auch um Cilli. Juni bis August. Außer der Normalform kommen vor: 1. var. nigra Mg. Zett. 89 c, 3190 9 (Hinterleib ganz schwarz). An denselben Standorten und fast ebenso häufig, wie die Normalform, in die sie vielfach übergeht; auch Becker sammelte beide im Ge- säuse; var. 2 5 (Untergesicht ganz schwai-z). Nur sehr vereinzelt, var. 3 (dritter und vierter Ring fast ganz düster rothgelb, bis- weilen sogar der erste und die Seiten des zweiten rothgelb). An Mauern um Admont, im Veitlgraben. Kematenwalde. am Schaflferweg 6 9, 1 5- '^'^^- 4 oder neue Art? (Prothorax und Schulter fast ganz rothgelb, ebenso das dritte Fühlerglied. Ober- kopf lebhaft glänzend, fast unpunktirt, nur unmittelbar ober- halb der Fühler matt und chagrinirt. — Bei chni. ist höchstens die Schulter etwas röthlich, meist aber ganz schwarz; Ober- kopf 5 9 fast matt, nur gegen den Scheitel hin etwas glänzend mit undeutlicher Punktirung oder Chagrinirung.) Auf Blättern des Lichtmessberges 7. August 1 9- * latifrons Egg. z. b. G. 1865 pag. 294, Sammig. Schiner! Im Waaggraben bei Hieflau auf CaWia 1 Q, eben darauf im Sunk bei Hohentauern 2 5, auf Fichten des Schafferweges bei Admont 2 9. Mai bis Juli. Ist jedenfalls eine gute Art und unterscheidet sich von der äußerst ähnlichen, fast identisch gefärbten Normalform der dimipes durch bedeutend größeres drittes Fühlerglied, tiefer ausgehöhltes Untergesicht, plumperen, weiter vorgezogenen Mund, glänzende, fast doppelt so breite Stirn 5 und das, wie Egger genau beschreil)t. auffallend verschiedene Hypopygium. Die Stirn 9 ist ebenfalls merklich breiter, als beim 9 ^l^r dioi., und durchaus glänzend, deutlich zerstreut i)unktirt. Ascia Mg. (Kovv. 13:3 mit wichtigen Angaben übor die Untcrsciiiode einzelner Arten) podagrica Fbr. Schiner 321 u. Sammig.! Auf Fichten, Waldminzen und an Bachrändern im Juli um Admont vereinzelt; in Nied. -Österreich vom Ende A})ril an sehr gemein. Mürzhofen (leg. Pokorny). var. lanceolata (Mg., Schiner 321 u. Sammig.! als Art) 161 Kow. Auf Waldblumen des Schafferweges, Sumpfwiesen um Hohentauern, Voralpenwiesen des Natterriegel im Juli und August 6 9- dispar Mg. Schiner 321 u. Sammig.! Im Hofmoore, auf Sumpfwiesen der Krumau, Kaiserau und um Hohentauern sehr häufig und in zahlreichen Färbungsvarietäten; selten um Rad- kersburg. Mai bis August. Das (5 tritt in folgenden Formen auf: 1. Dritter Ring mit einer rothgelben Vorderrandsbinde. 2. Auch der zweite Ring in der Mitte mit einer zweilappigen, den Seitenrand nicht er- reichenden Makel. 3. Die rothe Makel des zweiten Ringes in drei kleine Punkte aufgelöst. 4. Der dritte Ring mit Binde, der zweite mit zwei rothen Punkten. 5. Wie vier, aber der zweite Ring nur mit einem kleinen rothen Punkte. 6. Der zweite Ring trägt zwei quere Seitenmakeln und die Binde des dritten ist ebenfalls in zwei Quermakeln aufgelöst = v. quadripunctata (Mg., Schin. als Art) Kow. — Beim 9 ist der Hinterleib ent- w^eder ganz schwarz (Normalform) oder der dritte Ring trägt zwei rothe Querflecke oder auch der zweite Ring trägt zwei Querflecke (= quadrip. Mg.). floralis Mg. Schiner 321 u. Sammig. ! Auf Waldpflanzen im Gesäuge, Sumpfpflanzen im Hofmoore, Krummholzwiesen des Kalbling, blühenden Wiesen um Hohentauern nicht selten. Mürz- hofen, Wechsel (leg. Pokorny). Juli, August. Verrall hält flor. für eine Var. der dispar, allein Kow. 1. cit. gibt gute Unterschiede zwischen beiden an; außerdem ist dispar immer etwas kleiner, der Thorax schwarzgrün (bei fi. lebhaft olivengrün), die Stirn besitzt einen tiefen Quereindruck und keine oder nur eine schwache Längslinie {fi. hat eine deutliche Längslinie, aber nur einen sehr schwachen Quereindruck). Xantliogramma Schin. citrofasciatuni Deg. Schiner 319 u. Sammig.! Bisher nur um Admont 19; in Nied. -Österreich im Mai, Juni häufig! ornatum Mg. Schiner 319 u. Sammig.! Auf Dolden um Mariahof im Juli 1 5, im Gesäuse (Juni, 1. Becker i. litt.). Im Frühjahre wahrscheinlich häufig. var. dives Rond., Schiner 1. cit. Auf Blumen im Ge- säuse 1. August 1 9- 11 162 Melithreptus Loew. (,Kow. 133 mit analytischer Tabelle; ich führe die von Kow. für Varietäten erklärten Formen als eigene Arten an, da sich wenigstens die 5 . nieist auch die 9 ziemlich gut unterscheiden lassen.) I. Gruppe: Flügel 5 bedeutend kürzer, als der Hinterleib. strigatüs Staeg. Schmer 31G u. Sammig.! Auf Blumen um Admont mehrere 5 9^ ^uch auf Dolden um Radkersburg 2 5- Juni, Juli. *nigricoxusZett. Kow. Auf Bergwiesenblumen um Stein- brück, Juli, nicht selten. scriptus L., Schiner 316 und Sammig.! Auf Blumen, be- sonders Dolden, um Admont sehr häufig, besonders in der Eichelau, Krumau, im Frauenfelde, Gesäuse, am Schaflferwege, von Kaiserau bis auf die Alpenwiesen des Kalbhng; auch um Trieben, Mariahof, Brück, Frohnleithen etc. Juli, August. disparLoew. Schiner 317 u. Sammig. ! Wie voriger und fast noch häufiger: Um Admont an denselben Standorten, außer- dem noch auf Krummholzwiesen des Scheiblstein, Natterriegel, der Scheibleggerhochalpe häufig. Tauernzug: Wolfsgraben, Sunk, Hohentauern, Scheiplalm des Bösenstein. Um Aussee (1. Wagner!), Graz (1. Schieferer!), Turrach, Frohnleithen, Cilli, Steinbriick. Juni bis August. * multipunctatus Zett. 6009. Auf Dolden in der Krumau bei Admont 19. August 1 9; '^uch um Melk 1 9- Ausgezeichnet durch je vier Punkte auf dem zweiten bis fünften Segmente; wegen der autfallenden Länge des Hinter- leibes gehört er ebenfalls in die erste Gruppe, unterscheidet sich aber von allen Arten derselben auch durch das dunkel behaarte Schildchen. II. Gruppe. Flügel 5 wenig kürzer, als der Hinterleib. pictus Mg. Schiner 317 u. Sammig.! Auf Blumen (be- sonders Dolden) in Feldern, Sumpfwiesen, Holzschlägen bis in die Krummholzregion um Admont die gemeinste Art (z. B. Frauenfeld, Eichelau, Krumau, Hofmoor, Lichtmessberg, Kaiserau, Kalbling, Pyrgas). Tauernzug: Triebenthal, Hohentauern, Sunk, Scheij)lalm des Bösenstein, Schwarzensee bei Kleinsölk. Mai bis August. menthastri L. Schiner 317 u. Sammig.! Wie vorige, 163 aber etwas seltener. Ennsthal : Hofmoor, Stiftsgarten, Eichelau, Krumau, Frauenfeld, Lichtmessberg, Kaiserau, Kalbling, Gesäuse. — Tauernzug: Sunk, Hohentauern, Bösenstein. — Schlossberg bei Cilli. Juni bis August. — 5500". taeniatus Mg. Schiner 318 u. Sammig.! Auf blühenden Rainen, Sumpfwiesen und Dolden um Admont nicht selten: Hofmoor, Frauenfeld, Eichelau, Krumau, Kaiserau. Juli, August. *dubius Zett. 3162, Kow. 134. var. b. Zett. (Beine ganz gelb.) Auf Blumen im Gesäuse und Sumpfwiesen der Krumau b. Admont 3 $, 19- Juli, August. nitidicollis Zett. Schiner 318 u. Sammig.! Auf Dolden der Krumau einige 9, am Schlossberge bei Cilli 1 5- Juli, August. Pelecocera Mg. scaevoides Fall. Schiner 315. Auf Sumpfwiesen der Kaiserau bei Admont, ca. 4000", 7. August 1 5. Mürzhofen (leg. Pokorny). — Das 5 hat nur 3 Paare, das 9 aus Melk 4 Paare von Hinterleibsflecken ; auch besitzt 5 ziemlich breite braune Ringe der Hinterschenkel und -Schienen, 9 aber kaum eine Spur derselben, tricincta Mg. sammelte ich nur um Seitenstetten. Didea Macq. Alneti Fall. Schiner 314 u. Sammig.! Auf Dolden fast in ganz Obersteiermark bis 6000', aber meist vereinzelt : Krumau, Gesäuse, Damischbachthurm und Kalbling bei Admont; Rotten- mann, St. Michael, Mariahof, St. Lambrecht, Turrach, Alpen- wiesen des Eisenhut; schon Schiner sammelte im August 1855 bei Mürzzuschlag 1 6 (Z. b. G. 1857 pag. 364). Wechsel (leg. Pokorny). Juli, August. fasciata Macq. Schiuer 314. Im Gesäuse, Juni (1. Becker i. litt.), auf Blüten um den Kalkofen bei Admont Mitte August 1$. intermedia Lw. Schiner 314. Auf Krummholzwiesen des Kalbling 1 9? Voralpenblumen des Schafferweges bei Admont 2 5 (var. am vierten Ringe nur der äußerste Spitzenwinkel und Hinterrand schmal gelb). Juli. Catabomba 0. S. (Syrphus Schin. p. p.) Pyrastri L. Schiner 301 und Sammig.! Auf Blumen im ganzen Gebiete von der Ebene bis auf die höchsten Spitzen 11* 164 der Alpen sehr häufig. Um Admont: Stiftsgarten, Lichtmeßberg, Gesäuse, NatterriegeK Kalbiing etc. Tauernzug: Wolfsgraben und Sunk bei Trieben, Griesstein, Gumpeneck. Graz (1. Poda 1761 u. Schieferer!). Kalkberge bei Steinbrück. Juni bis August. Varietäten: Am SchalTerwege 1 5 "^it sehr breiten, mehr rothgelben Binden; am Gumpeneck bei 7000' 1 9 mit einfarbig schwarzem Hinterleibe = v. unicolor Curt. selenitica Meig. Schiner 301 und Sammig. ! Wie vorige, ebenfalls bis 7000', jedoch seltener. Um Admont vereinzelt, häufig aber auf Krummholzwiesen bis zur Spitze des Kalbiing und Scheiblstein; um Mariahof; (Jraz (1. Schieferer!). Wechsel (leg. Pokorny). Juni bis August. Syrphus Fbr. (Best.-Tabelle Kow. 1. cit. pag. 131—136). I. Gruppe: Augen dicht und deutlich behaart. Lasiophticus Rond. laternarius Müll. Schiner 301. „Im August 1855 bei Mürz- zuschlag" (Schin. 1857 pag. 337); in der Krumau bei Admont auf Angelica-Dolden 2 5,19- August. Mürzhofen (leg. Pokorny). glaucius L. Schiner 302 u. Sammig.! Auf Dolden (bes. Angelica), seltener auf Zwerghollunder und anderen Blüten. Um Admont gemein, besonders im Gesäuse und in der Krumau, sogar noch bei 7000' auf der Höhe des Kalbiing und Sparafeld ; aber auch im übrigen Gebiete häufig: „Auf einer Wiese bei Mürzzuschlag häufig" (Schiner 1R57 pag. 337). um Rottenmann, Trieben, St. Lambrecht, Mariahof, St. Michael, Brück. Wechsel (leg. Pokorny). Juli, August. \'ariirt mit blaugrauer und stroh- gelber erster Binde des Hinterleibes, a) vorwiegend. tricinctus Fall. Schiner 303. Am Gumpeneck bei Üblarn (7400') IG. August 1 5 (var. der zweite Ring ganz ohne Binde), um Aussee 1 9 (leg. Prof. Wagner; var. der zweite Ring mit zwei gelben Querflecken); Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny). *novus Rond. II 140! (Durch die gelben Brustflecke und die breite gelbe Seitenstrieme des Thorax leicht erkenntlich, sonst dem topiarms sehr ähnlich; kann nicht, wie Schiner 304 glaubt, - hiffus Mg. sein, denn die Fühler sind dunkel braun- roth (nicht hellgelb), der After ist schwarz (nicht gelb) und die F'Iügel sind fast wasserhell mit schwarzen Adern (nicht gelb- 165 braun mit gelben Adern). Auf Berberisblüten im Gesäuge 1 5- Juni. annulipes Zett. Schiner 305 u. Sammig.! Auf Dolden und anderen Blumen bis 5500', aber nicht häufig: Gesäuse, Schafferweg, von der Kaiserau auf den Kalbling, Scheiblegger- hochalpe; im Triebenthal bei Hohentauern (1. Prof. Wagner 1 9)5 "^'on Turrach zum Almsee und auf den Eisenhut 2 9- Wechsel (leg. Pokorny). Juli, August. topiarius Mg. Schiner 304 u. Sammig.! Auf Dolden etc. bis 7400' sehr häufig: Gesäuse, Pitzweiden, Kaiserau, Kalbling, Scheibleggerhochalpe, Natterriegel etc. Tauernzug: Reiteralm und Hochschwung bei Rottenmann, Sunk, Triebenthal, Scheiplsee des Bösenstein, Gumpeneck bei Öblarn; — Mariahof, St. Lam- breeht, Turrach, Eisenhut. Wechsel (leg. Pokorny). Graz (leg. Schieferer). JuH, August. venustus Meig. Schiner 302. „Bei Mürzzuschlag im August 1855 2 9" (Schiner 1857 pag. 349) ; um Melk und Seitenstetten (April bis Juni) ziemlich häufig. macularis Zett. Schiner 302 u. Sammig.! Auf Leu cojum Ende April im Veitlgraben 2 5, 2 9, ™ Gesäuse auf Berberis- blüten im Mai 1 5; wohl ziemlich verbreitet, denn in Nied.- Österreich häufig ! lunulatus Meig. Schiner 303. Auf Berberis im Gesäuse, Dolden um Rottenmann je 19, Alpenblumen des Kalbling (ca. 5000') 4 9. Juni, Juli. *(var.?) obscurus Zett. II 753, limul. var. Becker Berl. e. Z. 1889 pag. 174. ($ von lumd. besitze ich nicht, kann sie daher nicht vergleichen, hm. 9 hat ca. 12wm und einen auf- fallend breitelliptischen Hinterleib, obsc. $ 9 besitzen einen schmäleren Hinterleib, 9 9, 5 7mwi. Die graugelben Makeln der Augenränder sind bei lun. getrennt, bei obsc. aber stossen. sie zusammen; sonst ist obsc. var. b) Zett. mit lun. identisch, var. c) Zett. aber unterscheidet sich auch noch durch schwarze Beine mit gelben Knieen). var. b): Auf Erlen im Gesäuse, Veitlgraben, Blumen des Schafferweges, Kematenwaldes, der Kaiserau, Krummholzwiesen des Kalbling zusammen 9 9; 5 und var. c) 9 sammelte ich nur um Melk und Seitenstetten. Juli, August. 166 II. (iriippe: Augen spärlich bohaart oder ganz kahl, a) Binden nicht unterbrochen. bifasciatus Fbr. Schiner 309 u. Sammig.! Auf Berberis im Gesäuge 1 9; i^^ W()lfssi''i^'t^Ji ^»t»! Ti-iel)en leg. Prof. Wagnei" 1 ^\ — Um Melk und Seitenstetten häutig-, wahrscheinlich auch in wärmeren Theilen des Gebietes. balteatus Deg. Schiner 309 u. Sammig.! Auf Dolden, Compositen etc. im ganzen Gebiete bis in die Krunmiholzregion verbreitet; sehr häufig im Ennsthale bei Admont, am Lichtmess- berge, auf Voralpen der Kaiserau, am Kalbling, Natterriegel; ferner um Trieben, Hohentauern bis zum Bösenstein, Aussee (1. Wagner!), Mariahof, (iraz, Radkei'sburg, Steinbi-ück. Mürz- hofen, Wechsel (leg. Pokorny). Juni bis August lineola Zett. Schiner 309 u. Sammig.! In Holzschlägen und Bachschluchten bis in die Krummholzregion auf Caltha, Salvia glut. etc. vereinzelt: Veitlgraben, Schafferweg, Kalbling bei Admont, Wolfsgraben, Sunk bei Trieben, Hohentauern. Wechsel (leg. Pokorny). Mai bis August. vittiger Zett. Schiner 309 u. Samralg.! Variirt a (Normal- form) : Beine gelb, nur die Hüften und äussersten Schenkel- wurzeln schwarz, b : Vordere Schenkel in der Basalhälfte, Hinter- schenkel fast ganz schwarz. — a: Auf Dolden im Gesäuse, Alpenblumen des Kalbling und der Scheibleggerhochalpe je 1 9, Hohentauern (leg. Wagner) 1 9; l>- Ende Mai auf Alpenblumen der Scheiplalm am Bösenstein 1 9- Mai bis August. 5 9 beider Formen auch um Melk und Seitenstetten. Grossulariae Mg. Schiner 310 u. Saramlg.! Bei Mürz- zuschlag (Schiner 1857 pag. 340); auf Angelica-Dolden in der Krumau, Blumen des Schafferweges, Krummholzwiesen des Kalbling bei Admont; auch auf Dolden um Rottenmann, Brück, aber im ganzen selten. Wechsel (leg. Pokorny). Juli, August, diaphanus Zett. „Ich fing anfangs August 3 5, 1 9 ^^^ Dolden einer Wiese bei Mürzzuschlag" (Schiner 1857 pag. 342, Fauna 310 u. Sammig.!); auf Dolden im Frauenfelde bei Admont 1 5- ochrostoma Zett. u. melanostomoides m. Prog. 60, beide im Mai und Juni um Seitenstetten nicht gerade selten, dürften auch vorkommen. 167 nitidicollis Mg. Schiner 310 u. Sammig.! Die Normal- form, um Melk häufig gesammelt, besitzt fast ganz rothen Mundrand (nur die Backen oft metallisch schwarz), rothgelb- bestäubte Stirn, sehr wenig ausgerandete Binden, 9 ganz gelbe Beine, 6 schwarzes Basaldrittel der Schenkel. Gewiss auch im Gebiete. *var. nitensZett. 712 unterscheidet sich durch metallisch- schwarzen Mundrand (sammt Backen), gelbbestäubte Stirn, tiefer ausgerandete Binden. Variirt a) $9= Beine ganz gelb. b) 5 9 • Vordere Schenkel in der Basalhälfte, Hinterschenkel fast ganz schwarz. — a) Auf Dolden um Mariahof und St. Lam- brecht einige 9^ ™ Johnsbachgraben ein Pärchen, b) Dolden bei St. Lambrecht 1 9, im Gesäuse 1 5, auf Holzschlagblumen des Schafferweges ein Pärchen. Juli, August. Beide auch um Melk etc. affinis Loew, excisus Zett. 3135!, Schiner 811 u. Sammig.! var. excisus Schiner. Auf Dolden im Stiftsgarten von St. Lam- brecht, im Schwarzenbachgraben bei Admont und im Gesäuse einige 9. Mürzhofen (leg. Pokorny). Juli. Auch um Innsbruck und Seitenstetten gesammelt. Nota. Kow. pag. 168 hält affin, u. excis. für Varietäten der coroUae ; aber bei meinen 9 des excis. nimmt die schwarze Färbung mehr als die Hälfte des Oberkopfes ein und tritt in der Mitte halbkreisförmig zurück; bei cor. 9 aber nimmt sie kaum die Hälfte ein und tritt in der Mitte viereckig vor ; sonst sind sie mit Ausnahme der bei äff. ganzen, bei cor. aber unterbrochenen Hinterleibsbinden allerdings einander täuschend ähnlich. Ribesii L. Schiner 310 u. Sammig.! In Steiermark (1. Poda, Schiner 1857 pag. 341), um Graz (1. Schieferer!); auf Dolden und anderen Blumen im Ennsthale var. a) und c) sehr gemein, steigt bis auf die Alpenwiesen der Kaiserau, Scheiblegger- hochalpe, des Kalbhng, Natterriegel; ferner im Gesäuse, um St. Larabrecht, Mariahof, Brück, CiUi, Radkersburg etc. var. b) selten: Gesäuse, St. Lambrecht. Mürzhofen (a), Wechsel (a u. c.) (leg. Pokorny). a (Normalform) : Größer, mit etwas bräunlichgelber Plügel- basis, 9 ganz gelbrothen Schenkeln, 5 init im Basaldrittel 168 schwarzen vorderen und bis über die Hälfte schwarzen Hinter- schenkeln. — b 5^ Wie a, aber vordere Schenkel bis zur Mitte, Hintersclienkel fast ganz schwarz; 9^ Basalhälfte der Hinter- schenkel schwarz. — var. c (vitripennis Mg. Schiner 310 u. Sammig.!): Kleiner, Flügel ganz glashell, vordere Schenkel 5 9 im Basaldrittel, Hinterschenkel bis über die Mitte verdunkelt. Auch Übergänge. cinctus Fall. Schiner 312. Auf Erlen des Schafferweges nicht selten, vereinzelt auch auf Dolden im Gesäuse, Verbasaim im Johnsbachgraben und im Mühlauerwalde bei Admont. Juli, August. auricollis Mg. Mürzhofen (leg. Pokorny). cinctellus Zett. Schiner 312 u. Sammig.! Auf Dolden und anderen Blumen, auch auf Fichten, Erlen, Farren etc. im Enns- thale und in Holzschlägen um Admont sehr häufig, steigt bis auf die Krummholzwiesen des Kalbling, Natterriegel etc. ; ferner im Gesäuse, bei Johnsbach, Trieben, Hohentauern, St. Lambrecht, Mariahof, Brück (hier auf Pastinak häufig), CiUi; Aussee (1. Wagner!), auf Dolden einer Wiese bei Mürzzuschlag im August 1855 3 Ö, 4 9 (1. Schiner 1857 pag. 354). Juni bis August. — 6000'. b) Die Binden unterbrochen. leiophthalmus Schin. u. Egg. Von Schiner bei Mürz- zuschlag 1 9 gefangen (Loew Neue Beitr. 1850 pag. 19, Schiner 1857 pag. 337 und Fauna 305); Mürzhofen (leg. Pokorny). Ich besitze ihn nur aus Südtyrol. arcuatus Fall. Schiner 305 u. Sammig.! — lapponicus Zett. 701 5 9 unterscheidet sich durch metaUischgrüne, glän- zende, kaum bestäubte Backen, breitere Binden, an der Wurzel breitschwarze vordere und fast ganz schwarze Hinterschenkel. arc. 5 9 besitzt ganz gelbe Schenkel (nur die Hinterschenkel sind an der Spitzenhälfte öfters gebräunt) und entweder gelbliche oder — wenn metallisch — stark bestäubte Backen. Doch wechselt die Form und Breite der Binden und auch in der sonstigen Färbung finden sich Übergänge, daher ich laj^J. nur als Varietät betrachten kann. Die Normal form fand ich auf Salvia ghit. des Kalkofens, auf X'oralpenblumen des Schafferweges und Alpenwiesen der Scheibleggerhochalpe, Pokorny am Wechsel ; var. läpp, eben- 169 daselbst, aber häufiger, ausserdem häufig im Gesäuse, Mühlauer- walde, ferner im Tauernzuge: Wolfsgraben, Sunk, Triebenthal. Juni bis August, — 6000^ eoroUae Fbr. Schiner 306 u. Sammig.! Variirt: a (Normal- form): 59. Vordere Schenkel bis zur Mitte, Hinterschenkel bis 2/3 schwarz, b) fulvifrous Macq. Mg. VII 132 69. Beine roth- selb, nur die Wurzel der vorderen Schenkel schmal schwarz. a) Rötheistein bei Admont, Leontodon hast, um Hohentauern, Dolden um Mariahof (zusammen 7 5, 2 9); ^ Blüten um den Kalkofen bei Admont, um Rottenmann, Bergwiesen um Hohen- tauern (5 9, 1 (5). Wechsel (leg. Pokorny). Juli, August. Beide auch in Tyrol, Nied.-Öesterreich, Fiume etc. gesammelt. Inniger Mg. Schiner 306. Auf Dolden um Admont, Hall, Krummholz wiesen des Kalbling und Scheiblstein je 1 9; '"^^ch in Nied.- Österreich und um Fiume stets nur 9 gesammelt. Wechsel (leg. Pokorny). Juli, August. Braueri Egg. 5, Schiner 306 5. Auf Alpenwiesen des Kalbling, Natterriegel, Damischbachthurm 6 6, 1 9, beim Berg- werke von Turrach 1 9- J^iü^ August. Nota. Br. lässt sich von hm. nur schwer unterscheiden. Bei meinen 9 des lim. sind die Hinterschenkel ganz rothgelb, die vorderen nur im Basaldrittel schwarz. Die schwarze Scheitel- färbung nimmt die Hälfte des Oberkopfes ein und ist vorn in der Mitte trapezartig in die gelbe Stirn vorgezogen. Die ersten zwei Hinterleibsflecke sind eüiptisch, die letzten vier halbmond- förmig. Bei Br. 9 sind die vorderen Schenkel im Basaldrittel oder bis zur Mitte, die Hinterschenkel bis über die Mitte schwarz. Die schwarze Scheitelfärbung nimmt ^s des Oberkopfes ein und ist vorn in der Mitte halbkreisförmig eingezogen, also nicht vorgezogen; alle sechs Hinterleibsflecke sind quer und schmal, zwei- bis dreimal schmäler als beim $, sogar schmäler als bei lunlyer, sehr wenig ausgerandet. Beim $ sind alle Schenkel- wurzeln bis V3 oder V2 schwarz. guttatus Fall. Schiner 307. Auf Dolden am Ennsufer bei Admont 18. JuH 1 9; i^a Gesäuse, Juni (1. Becker i. litt.); Wechsel (leg. Pokorny). lasiophthalmus Zett. Schiner 307 u. Sammig.! Auf Dolden am Ennsufer bei Admont 1 5^ Berberisblüten im Ge- 170 siiuse ein Pärchen. Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny). Juni, Juli. Um Melk nicht selten. — Auch 9 l^^t die Vorderschienen theilweise schwarz, während das äußerst ähnliche, sonst kaum unterscheidbare 9 '^'on macidic. die vier A'orderschienen ganz oder fast ganz gelb hat. maculicornis Zett. Schiner 308 u. Sammig.! Auf Wald- minzen im Veitlgraben bei Admont 1 5 (Binden vollständig getrennt), Lindenblüten bei Admont 1 9? Dolden im Gesäuse 1 5 (var. die zweite und dritte Binde hängen schmal zu- sammen); Juli. Wechsel (leg. Pokorny). Um Melk, Seitenstetten im Mai, Juni beide Geschlechter. umbellatarum Fbr. Schiner 308 u. Sammig.! Um Mürzzuschlag (Schiner 1857 pag. 351); auf Dolden im Stifts- garten, Frauenfelde, Gesäuse. in der Krumau bei Admont nicht selten; auch auf Krummholz wiesen des Damischbachthurm, im Wolfsgraben bei Trieben, um Rottenmann ; Aussee (Sammig. Wagner!). Juni bis August. Variirt: Mehrere 5 besitzen schwarze Backen und schwärz- liche Behaarung des Gesichtes. *amoenu8 Loew. Kowarz 136 (Schiner als Synonym des vorigen). Auf Angelica-Dolden im Gesäuse 19. August 1 9 ; auf Pastinak um Radkersburg, Juli, 1 ^. triangulifer Zett. Schiner 308 u. Sammig.! Auf Blumen der Scheibleggerhochalpe im Juli 1 5- * curvipes Bob., Zett. Kow. 130 und decoius Mg. Schiner 808 u. Sammig.!, um Melk und Seitenstetten nicht selten, dürften auch im Gebiete vorkommen. Melanostoma Scliiii. (Kow. BcötiramungstaboUo paj^. 201). hyalinatum Fall. Schiner 290 u. Sammig.! Auf Fichten am Schaffei'wege bei Admont mehrmals. Alpenwiesen des Kalbling (GOOO') 1 9, Erlen im Wolfsgraben bei Trieben 1 9, Dolden um Mariahof 1 5, am Eisenhut bei Turrach 1 9? Mürzhofen (leg. Pokorny), Dolden um Radkersburg. Juli, August. dubium Zett. 703, Schiner 290. — Kowarz 201 nennt den Hinterleib des ö (9 fehlt in der Tabelle) einfarbig schwarz; meine 5 5 besitzen 3 Paare von verdunkelten, undeutlich be- grenzten Hinterleibsflecken, ganz oder fast ganz schwarze 171 Fülller und Beine (nur die Kniee schmal gelb) und schwarz- grünen Thorax. Die 9 variiren: a) Zett. Hinterleib ganz unge- fleckt; Fühler schwarz oder die Basalglieder rothbraun oder das dritte Glied unten roth. b) Zett. Fühler ganz schwarz, der dritte Ring mit zwei kleinen rothen Flecken. Die Schenkel und Tarsen sind bei allen 9 schwarz mit gelben Knieen oder auch mit gelber Vorderferse, die vorderen Schienen rothgelb mit schwarzem Ringe, die Hinterschienen nur an der Basis rothgelb. Auf Krummholzwiesenblumen des Kalbling 3 5, 8 9^ ^^s Natterriegel 1 9 (a), Sumpfwiesen um Hohentauern 2 9 (b), Waldgesträuch des Gesäuses 2 5 (var. das dritte Fühlerglied unten mit rothem Flecke). Ende Mai bis Juli. barbifrons Fall. Schiner 290, Kow. 201! Auf Krumm- holzwiesen des Kalbling 24. Juli 1 5; 9 (= Syrphus nitidulus Zett., Schiner 307) sammelte ich um Seitenstetten. ambiguum Fall. Schiner 291. Kow. Auf 8alvia glut. neben dem Kalkofen von Admont 16. Juli 1 9. Nebst quadri- maculatum Verr. und cingulatum Egg., die wohl auch im Gebiete vorkommen, um Melk und Seitenstetten mehrmals ge- sammelt. mellinum L. Zett, Mg., Schiner 291 u. Sammig.!, non Kow. 201. Die Auffassung Kow., dass mell. die Art mit weiß- grau bestäubtem, gracile aber die Art mit unbestäubtem Gesichte sei, ist durch die Beschreibung Mg. nicht begründet, stimmt auch nicht mit der Auffassung Zett. (der die unbestäubte Art mell. und die bestäubte Scolaris Fbr. nennt) und Schiner's; da ich ferner verdunkelte Fühler und Beine immer nur bei der unbestäubten Art antraf, so nenne ich gleich den genannten Autoren die meist kleinere und dunklere Form mellinum, die größere, lichtbeinige mit bestäubtem Gesichte gracile. Variirt a 5 9. Beine und Fühler fast ganz rothgelb, nur die Tarsen und das dritte B'ühlerglied theilweise gebräunt oder auch die Basalglieder dunkel. Von dieser Form traf ich 9 häufig, 5 aber sehr selten. V. b. (mellarius Mg. HI 328! u. melliturgus Mg. HI 329.) Alle Schenkel in der Basalhälfte oder darüber dunkel, Hinter- schenkel bisweilen ganz dunkel. Hinterschienen mit schwarzem 172 Ringe; nur das dritte Fiihlerglied theilweise roth. Die dunkle Färbung der Beine beim 5 nieist intensiv schwarz, beim 9 oft nur braun. V. c. n'Kjrirornis m. Wie 1), aber Fühler ganz schwarz. Ausserdem wechselt auch die Foi-m und (xrösse der Hinter- leibstiecke bis zur V. d (mell. v. e und f Zett. 40()l), Hinterleib einfarbig schwarz oder nur mit undeutlichen rothen Stellen ; sonst wie a oder b. Auf Sumpfwiesen, Dolden, Fai-ren, Gesträuch etc. var. a und b im Ennsthale äußerst gemein, ebenso auf den umliegenden Bergen bis in die Krummhob^wiesen des Pyrgas, Xatterriegel, der Scheibleggerhochalpe; ferner: Gesäuse, Hieflau, Trieben, Hohentauern, Mariahof, St. Lambrecht, Turrach, Graz, Radkers- burg, Steinbrück ; Mürzhofen. Wechsel (leg. Pokorny). var. c ziemlich selten : Pitzweide bei Admont, Hohentauern, Scheiplalm des Bösenstein, Mariahof, Almsee bei Tui-rach; var. d nur 2 9 an der Tauernstrasse bei Trieben und 1 9 ini Hofmoore bei Admont. Juni bis August. gracile Mg. Schiner 292 u. Sammig.! scalare Fbr. Zett. 3154, meilin. Kow. 201. Auf Dolden und anderen Blumen, F'ichten, Erlen etc. im Ennsthale bis auf die Alpenwiesen des Pyrgas, Natterriegel häufig; auch im Gesäuse, bei Johnsbach, Trieben, Radkersburg etc. Juni bis August. Platycliii*us Fg. et Sery. (Kow. Bcst.-Tabelle 202). tarsalis Schml. 1836, cüir/ef Loew 18ö(). Schiner 293, „Von 01)dach nach der (legend des Sii-bitzkogel im Juli ISöö ein Paar" (Loew, Neue Beitr. IHöC) pag. 11) und 44, ebendaher von Schiner 1857 pag. 358 und Fauna 293 angeführt); ich sammelte ihn nur um Melk. melanopsis Loew Schiner 294 u. Sammig.! Auf Alpen- wiesen des Xatterriegel Kall)ling, Bösenstein je 1 9. Juli, August. manicatus Mg. Schiner 294 u. Sammig. ! Bei Obdach leg. Schiner (1S57 j)ag. 358), auf den Alpen zwischen Österreich und Steiermark leg. Schleicher (Schiner ebenda); auf Blumen des SchafTerweges, Kalbling, Natterriegel, Scheiblstein, Pyi-gas, der Scheibleggerhochalpe beide Geschlechter nicht selten ; auch 173 auf dem Gumpeneck bei Öblarn und um Mariahof. Wechsel (leg. Pokorny). JuK, August, — 7000'. albimanus Fbr. Schiiier 294 u. Sammig.! Kow. 202. Auf Blumen und Gesträuch des Ennsthales und der umliegenden Berge bis in die Alpenregion des Kalbling, Pyrgas, Natterriegel, Damisch])achthurm etc. ziemlich gemein; auch im Tauernzuge häufig (Wolfsgraben, Sunk, Hohentauern, Bösenstein, Gumpeneck) ; ferner um Hieflau, St. Lambrecht; Obdach (Schiner 1857, pag. 360). Wechsel, Mürzhofen (leg. Pokorny). Juni bis August. Variirt nur wenig; die vier Vorderschenkel sind beim 9 gewöhnlich ganz rothgelb, die Hinterschenkel schwarz mit rothen Knieen, alle Schienen dunkel mit breitgelber Basis; alle Tarsen dunkel, oft aber die Mittelferse, bisweilen auch die Vorderferse ganz oder größtentheils rothgelb. scutatus Mg. Schiner 295 u. Sammig.! Auf Berberis- Blüten im Gesäuse, Mai, 1 5; Wechsel (leg. Pokorny), um Melk und Seitenstetten häufiger. peltatus Mg. Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny). clypeatus Mg. Schiner 296, Kow. 203. Auf Sumpfwiesen und blühenden Rainen der Krumau, Eichelau, Kaiserau, im Hofmoore, auf Krummholzwiesen des Kalbhng, Natterriegel, bei den Teichen von Hohentauern häufig, selten um Radkersburg. Juli, August. Gewöhnliche Färbung 5: Thorax glänzend ohvengriin; Flügel deuthch gelblich getrübt. Beine mit Ausschluss der Hüften gelbroth; aber vordere Schenkel mit schwarzer Basalstrieme oder bis zur Mitte schwarz mit verwischter Grenze; Hinter- schenkel schwarz, an der Spitze breit-, an der Basis schmal- gelb; Hinterschienen mit breitschwarzem Ringe; alle Tarsen gelbroth, nur an den hintersten das erste und die zwei letzten Glieder ganz dunkel, die Mittelglieder höchstens theilweise verdunkelt; 9 Färbung des Thorax und der Beine wie beim $; nur ist der dunkle Ring der Hinterschenkel schmal, schlecht begrenzt, mehr braun, oft nur als schmales schiefliegendes Bändchen erkennbar; Hintertarsen noch heller. Die Stirn ist fast eben, olivengrün (selten dunkler), mäßig glänzend, stellen- weise bestäubt; am Augenrande liegen zwei bestäubte, in der Mitte genäherte oder fast zusammenstoßende Dreiecke. Hinterleib 174 mit vier (|iierbreiteren Fleckenpaaren, das vierte ebenfalls groß, rothgelb, dreieckig. In der Alpenregion des Kalbling, Natterriegel und um Holientauern traf ich neben der Noi-malform auch nicht selten eine var. alplna m. 5: Vordere Schenkel schwarz mit ziemlich schmal gelber Spitze, Hinterbeine samrat den Tarsen schwarz, nur Spitze der Schenkel, Basis und öfters auch Spitze der Schienen ziemlich schmal gelb. 9 gleich 5, nur ist die Spitze der vorderen Schenkel ziemlich breit gelbroth (oder Vorder- schenkel ganz gelbroth) und die Mittelglieder der Hintertarsen sind bisweilen etw^as lichter. *angustatus Zett. 762 9 (Schiner 29G als Sijnonym des podagratus). Au Bachrändern des Triebenthaies bei Hohentauern, des Hochschwung (ca. 5500') bei Rottenmann, auf Sumpfwiesen der Tauernteiche und der Kaiserau, zusammen i 9- J^^^i, August. Nota. Die 9, die ich für ang. halte, stimmen vollständig mit der Beschreibung Zett.; sie sind zwar sehr ähnlich denen des cJgj). ; aber die Stirn ist glänzend blausclnvarz oder schwarz, in der Mitte sehr deutlich und breit quer eingedrückt, mit zwei nur ganz kleinen, undeutlichen grauen Augenflecken; der Thorax ist vorn blaugrün, rückwärts sammt Schildchen mehi'"~oliven- grün; Flügel mir schwach getrübt; der Hinterleib viel schmäler, viel stärker blauschwarz glänzend, vom fünften Ringe an schief zugespitzt; die Flecken des zweiten und vierten Ringes sind nicht groß und quer, sondern klein und iiindlich. die des dritten allerdings sogar größer als bei clgp., aber länger als breit; der fünfte ganz ohne Flecke; alle Flecke dunkel rothgelb, ohne Spur des bei dg^h stets voi'handenen weißen Schimmers. Beine fast wie bei cigjj. (Hinterschenkel schwarz mit rothgelber Basis und Spitze, Hintertarsen schwarz, nur das zweite oder auch das dritte Glied größtentheils düster rothgelb). podagratus Zett. 751 5, Schiner 296 $. Auf Wiesen der Krumau und Kaiserau bei Admont im August einige 9; 5 sammelte ich nur um Seitenstetten. Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny). Auch diese 9 sind den zwei vorausgehenden äußerst ähnlich, ^'on cJgp. verschieden durch die glänzendschwarze, deutlich (juer eingedrückte Stirn mit nur ganz kleinen grauen Augenflecken (wie bei aiig.. aber etwas deutlicher), breite. 175 intensiv scliwarze, gut begrenzte Ringe der Hinterschenkel, den längeren, sclnnäleren, in der Mitte nicht verbreiterten Hinterleib und schmälere Fleckenpaare; von ang. verschieden durch vier (nicht 3) deutlich quer breitere, deutlich weiß- schimmernde Fleckenpaare und den nicht zugespitzten Hinter- leib; das erste Fleckenpaar ist klein und rundlich, das vierte viel schmäler, als das zweite und dritte. — Thorax bald blau- schwarz, bald olivengriin; Hintertarsen entweder ganz schwarz oder mit rothgelben Mittelgliedern. Pyrophaena Schiner. Rosarum Fbr. Schiner 298. Auf Fichten des Schaffer- weges bei Admont 22. Juli 1 9 (var. Hinterleib nur mit zwei Flecken). Spathiogaster Rnd. emend. ambulans Fbr. „Im Juli 1855 bei Obdach neben einem Bache, der zum Sirbitzkogel führt, in beiden Geschlechtern (Loew N. Beitr. 1856 pag. 19, Schiner 1857 pag. 373 und Fauna 298); auf Salvia glut. beim Kalkofen 1 5, auf Dolden am Ennsufer bei Admont 1 9- Wechsel (leg. Pokorny). Juh. Cliilosia Mg. (Bestimm.-Tabelle Kow. 204; partielle Best.-Tabelle Becker in Berl. ent. Zt. 1889 pag. 186; wichtige Abhandlung von Loew in Z. b. Ges. 1857 pag. 579—616; außerdem hatte H. Theodor Becker, der neueste Monograph dieser Gattung, die Güte, meine gesammte Typensammlung und mein neu gesammeltes Materiale zu revidieren, so dass die Bestimmung aller Arten gesichert ist.) A. Augen und Gesicht behaart. oestracea L, Schiner 274 u. Sammig.! Becker! Auf Dolden in Obersteiermark ziemlich häufig: Mürzzuschlag (leg. Schiner 1857 pag. 319); Frauenfeld, Mühlau, Schafferweg etc. bei Admont; Rottenmann, Hohentaueru, Mariahof, Waldregion des Sirbitzkogel, Frohnleithen. Mürzhofen, Wechsel (leg. Po- korny). Juli, August. intonsa Loew Schiner 275, Becker! Auf Voralpenblumen des Schaffer weges bei Admont 6. August 1 5- * lasiopa Kow. 206, Becker!, pigra Schiner 275 und Sammig. ! (wenigstens p. p.). Auf Dolden, Wolfsmilch etc. im 176 Frauenfelde und Veitlgraben bei Adniont, im Gesäuse, um Rottenmann, St. Lambrecht. ziemlich selten. Juni bis August. b arbata L oew Schiner 275 u. Sammig. !, Becker! Auf Caltha, Berberis, Wolfsmilch etc. im Ennsthale und auf den Vorbergen desselben sehr häutig; auch im Gesäuse, um Hieflau, Rotten- mann, Hohentauern, St. Michael, Mariahof, St. Lambrecht, Steinbrück; wohl im ganzen Gebiete. Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny). Die unreife Form (vulnerata Pz.) ebenfalls nicht selten. Mai bis Juli. decidua Egg. Schiner 275 u. Sammig.!, Becker! Auf Blumen um Rottenmann und St. Lambrecht je 1 9- Juli. variabilis Pz. Schiner 27G u. Sammig.!, Becker! Auf Berberis- und Wolfsmilchblüten im Gesäuse und Jolmsbach- graben häufig ; auch um Admont in der Eichelau. im Kematen- walde, am Lichtmessberge nicht selten; auf Caltha im Sunk bei Hohentauern. Wechsel (leg. Pokorny). Mai bis August. B. Aug:en behaart, Gesicht kahl. canicularis Pz. Schiner 284 u. Sammig.!, Becker! Auf Blumen (bes. Buphtlialmum, Leontodon, Seneciö) im Gesäuse, Ennsthale und auf den Bergen (z. B. Kalbling, Natterriegel, Pyi-gas, Scheibleggerhochalpe) bis 7000' die gemeinste Art; auch im Tauernzuge (Wolfsgraben, Sunk, Hohentauern etc.) sehr häufig; um St. Lambrecht, Turrach. Wechsel (leg. Po- korny). Juni bis August. Variirt: a. Normalform mit deutlich behaarter Fühlerborste und größtentheils rothen Hinterfei'sen. b. Wie a, aber Hinter- fersen ganz oder größtentheils verdunkelt, c. rufitarsis Zett. 4665. Fühlerborste kaum behaart. Hinteiferse ganz dunkel. — Alle drei Formen fast gleich häufig und mit Übergängen. montana Egg. Schiner 284 u. Sammig. vom Schnee- berge, von mir in Tyrol gesammelt, pictipennisEgg. Österreich 1. Egger, Nordtyrol (1. ipse). albipila Mg. (^ flaviconiis Schiner 285, non Fbr.). flavipes Fbr., Becker! {=-^ gilvipes Zett.) und grossa Fll. Schiner 286, Becker!, letztere drei um Melk mehrmals gesammelt, finden sich gewiss auch im Gebiete. chi-ysocoma Mg. Schiner 286, Becker!, Zett. 784 9- Phayitoma Zett. 783 5. Auf Caltha im Sunk bei Hohentauern 25. Mai 2 $. 177 * olivacea Zett. 791 59? Becker! = gigantea Zett. 791 5 9 ^es^e Becker. Auf Caltlia im 8unk 1 5^ Berberisblüten im Gesäuge, Dolden und Lindenblüten bei Admont mehrere 9- Mai bis August. chloris Mg. Schiner 286 u. Sammig.!, Becker! (non = rufitibia Egg. !) Auf Blüten von Caltha, Berheris, EuphorUa, Leontodon etc. im Gesäuse, um Hieflau, Admont, Hohentauern nicht selten ; wohl im ganzen Gebiete, denn in Nied. -Österreich gemein. Mai bis August. * melanura Becker i. litt.! Auf Caltha im Sunk 25. Mai 2 $. * aestivalis Becker i. litt.! Auf Caltha im Sunk 25. Mai 1 9i auf Blumen des Schafferweges und der Kaiserau bei Admont im Juli und August je 1 9- Da ich mel. 5 und aest. 9 zusammen fing und beide einen gemeinsamen Gesichtstypus besitzen, auch sonst sich äußerst ähnlich sehen, hielt ich sie für eine Art. Herr Becker aber schrieb mir : „mel. ist in beiden Geschlechtern größer und breiter. Die $ sind leichter zu unterscheiden, da bei ihnen die Haare stets länger sind und so die Unterschiede der Behaarung deutlicher hervortreten, mel. 5 9 ^^^ ^^f Thorax und Hinter- leib längere Behaarung, das Schildchen hat längere und stärkere Borsten, das dritte Fühlerglied ist viereckig abgerundet (bei aest. in die Länge gezogen). Das 9 hat eine struppigere Thorax- behaarung mit eingesprengten längeren Haaren, aest. 9 aber eine gleich lange Behaarung. Die Spitzenquerader ist bei mel. länger und mündet spitzwinkliger." Von rußib. und chloris 5 unterscheidet sich mel. 5 durch die doppelt so lange, fast ganz schwarze Behaarung des Thorax und Schildchens, die nur an Basis und Spitze ziemlich schmal rothen Schienen, die ganz schwarzen oder dunkelbraunen Tarsen, die nicht verdickte Hinterferse, aestiv. 9 unterscheidet sich von beiden durch die nicht schwarzblaue, sondern olivengrüne Färbung des ganzen Körpers, die bedeutend breitere, ebenfalls olivengrüne Stirn, durch entweder ganz schwarze oder nur an den Basalgliedern theilweise rothe Tarsen etc. — Die äußerst ähnliche olivacea Zett. unterscheidet sich von chloris durch die lange schwarze Behaarung des Thorax und Schildchens, kleine schwarzbraune 12 178 Fühler, scliwarze Beine (nur die Vorderkniee gelblich), an- liegend graulich behaarte Schienen ; von nwl. und aentiv. leicht durch Fühler und Beinfarbe. * dimidiata Zett. teste Becker, rufitibia Egg. Z. b. Q. 1860 pag. 349, Becker! Im Sunk auf Caltha 25. Mai 1 5? auf A7iemo7ie alpina am Bösenstein (ca. 5500', 26. Mai) 1 6, 1 9. * mixta Becker i. litt.! Auf Voralpenblumen des Schaffer- weges 6. August 1 9^ i"i Wolfsgrabeu und an der Tauern- atraße bei Trieben 28. Mai 2 9. Nota. ruf. und mhia hielt ich für 5 9 derselben Art, da ich in der Färbung nur den Unterschied fand, dass bei mixta die drei ersten Tarsenglieder der vier Vorderbeine ganz roth- gelb, bei ruf. 5 aber nur die zwei ersten dunkel rothbraun sind. Herr Becker aber theilte mir mit : „dim. 9 hat überall kürzere, anliegendere Behaarung, als mixta 9 ; das dritte Fühlerglied von dim. 9 ist bedeutend kleiner, die Schienen ganz rothgelb ohne Binden, die Augen außerordentlich kurz behaart, das Schildchen ohne oder nur mit sehr schwachen Borsten, die Spitzenquerader bedeutend steiler." ruiit. ist nicht, wie Kowarz annimmt, -cJdoris; denn ruf. und mixta besitzen am Schildchenrande längere schw-ai-ze Haare, die Thorax- färbung ist bei beiden blauschwarz, der Thorax ist äußerst kurz weißlichgelb-, hinten schwarz behaart ; die Hinterschienen der ruf. $ sind fast ganz roth, die Tarsen auf der Oberseite schwarzbraun ; auf der Unterseite sind die zwei bis drei ersten Glieder rothbraun und rothbraun behaart, den Hinterschenkeln fehlen auf der Unterseite die langen, i-egelmäßig angeordneten weichen Haare der cldm-is und die Hinterferse ist auffallend verdickt. Bei mixta 9 sind die Schienen auf der Innenseite breit verdunkelt, ferner unterscheidet sie sich von chloris 9 durch die schmälere, schwarze Stirn, noch kürzere und spar- same, fast nur flaumige Behaarung des Thorax. proxima Zett. 792, Schiner 282 = modesta Egg. Schiner 287 teste Becker! Auf Caltha und Angclica im Gesäuse und im Waaggraben bei Hieflau einige 5- Mai. vernalis Fall. Schiner 287 u. Sammig.!, Becker! Auf Blumen des Schatferweges, des Kalkofens bei Adraont, im 179 Gesäuse, um Rottenmann, St. Michael nicht häufig. Miirzhofen, Wechsel (leg. Pokorny). Mai bis August. praecox Zett. Schiner 287 u. Sammig.!, Becker! Auf Wolfsmilch im Gesäuse, Mai, 1 5; wahrscheinlich im Gebiete häufig, denn um Melk und Seitenstetten gemein. mutabilis Fall. Schiner 283 u. Sammig.!, Becker! Auf Leucojum schon Ende April ; später auf Dolden, Caltha etc. bis Ende August um Admont, im Gesäuse (hier auch von Becker gesammelt), im Strechengraben bei Rottenmann, Wolfsgraben und Sunk bei Trieben, um St. Lambrecht nicht selten. morio Zett. 795, Schiner 283. (Nach Becker, dem ich ein unreifes 5 übersandte, davon verschieden und vielleicht neu ; aber meine Exemplare stimmen genau mit Zett, und sind durch schwarzbraune Schwinger, den matten Rückenschild jedenfalls von nmtab., die rothbraune Schwinger und glänzend- olivengrünen Rückenschild besitzt, verschieden. Die Färbung der Beine variirt: 1 5 besitzt ganz schwarze Beine [selbst Kniee], nur die Mittelglieder der vorderen Tarsen sind bräun- lich; ein zweites, unreifes besitzt pechbraune Beine mit deut- lich lichteren Knieen und lichteren Mittelgliedern sämmthcher Tarsen. Fühler schwarz, nur das dritte Glied mehr schwarz- braun mit grauem Schimmer; Behaarung des Körpers nicht ganz, sondern, wie Schiner angibt, nur vorherrschend schwarz.) Auf Blumen und Waldblättern des Kalkofens bei Admont 3 5, Voralpenblumen des Sunk bei Hohentauern 1 5- Juli. albitarsis Meig. Schiner 283 u. Sammig.!, Becker! In Tyrol und Nied. -Österreich massenhaft gesammelt, daher wohl auch im Gebiete (Mai, Juni) häufig; bisher nur 1 9 im Waag- graben bei Hieflau und Ende August 1 6 in der Krummholz- region des Scheiblstein. Wechsel (leg. Pokorny). *8phaerocera Becker n. spec. ! Auf Laub im Sunk bei Hohentauern 25. Mai 1 9- impressaLoew Schiner 282 u. Sammig.!, Becker! Auf Blüten von Euphorhia. Berheris und Angelica im Gesäuse sehr häufig; nicht selten auch im Ennsthale bei Admont, auf Vor- alpenwiesen der Kaiserau, im Sunk, um Hohentauern, Maria- hof, Cilli, sogar noch bei 5500' am Scheiblstein. Mürzhofen (leg. Pokorny). Mai bis August. 12* 180 rostrata Zett. Kowarz 106, cynocephala Loew, Schiner 283 u. Sammig. ; Becker ! Auf Dolden um Admont und St. Michael einige 9- Juli. rhynchops Egger Schiner 277 (die Type besitzt nach H. Becker's Mittheilung dichtbehaarte Augen und wurde daher von Schiner mit Unrecht unter die nacktäugigen Arten gestellt), carbonaria Egger Schiner 281 u. Sammig.! Auf Adlerfarren des Schafferweges, Wolfsmilch im Gesäuse, Alpenwiesen des Rothkofel bei Turrach je 1 9; auf Caltha im Sunk bei Hohen- tauern 5 9 nicht selten. Mai bis Juh. C. Augen und Gesicht kahl. personata Loew Schiner 276 u. Sammig.!, Becker! Auf Dolden im Gesäuse, Erlen des Schafferweges, Krummholzwiesen des Damischbachthurra, Natterriegel und Scheiblstein nicht selten. Juli, August. derasa Loew Schiner 277, Becker! Auf Blumen der Scheibleggerhochalpe bei Admont 1 6, 4 9, des Hoch8ch\\^uig bei Rottenmann 4 9^ Juli, August, ^ 6000'. *Pedemontana Rond. Becker! u. Becker Berl. ent. Z. 1889 pag. 178. Auf Alpenwiesen des Kalbling 1 9- Juli. gagatea Loew $, Schiner 277 (fehlt in d. Sammig.), Becker! Steiermark (Loew Z. b. G. 1857 pag. 601, Schiner 1857 pag. 323 u. Fauna). Auf Blüten von Wolfsmilch und Berberis im Gesäuse ein Pärchen (auch von Becker, Juni, hier gesammelt), Alpenblumen des Natterriegel 1 9- Juni bis August. sparsa Loew Schiner 278 u. Sammig.!, Becker! Auf Caltha, Dolden etc. zerstreut: Waaggraben bei Hieflau, Scheibl- eggerhochalpe, Sunk, Bergwiesen um Hohentauern, Mariahof. Mai bis August. pubera Zett. Schiner 278 u. Sammig.!, Becker! Auf Caltha im Sunk ein Pärchen, Anemone alpina um den Scheiplsee 1 5. Ende Mai. *Loewii Becker n, sp. Auf Wolfsmilch im Gesäuse 1 9, in der Waldregion des Sirbitzkogel 1 9- Mai bis Juli. antiqua Mg. Schiner 279 u. Sammig.!, Becker! Auf Caltha, FAiphorlia, Salvia glut. etc. im Ennsthale häufig; steigt bis in die Krumraholzregion des Kalbling, der Scheiblegger- hochalpe, häufig auch im Gesäuse (!, Becker, Wagner!), von J 181 Trieben bis Holientauern und wohl im ganzen Gebiete. Mai bis August. maculata Pll. Schiner 278, Becker! Im Stiftsgarten von Seitenstetten häufig, wohl auch im Gebiete; ebenso latifacies Loew. Becker! == means Schiner 280!, um Melk sehr häufig. soror Zett. Schiner 279 u. Sammig.!, Becker! Auf Blumen der Scheibleggerhochalpe 1 5? auf Kalkbergen bei Steinbrück 3 9, Juli. scutellata Fall. Schiner 280, Becker! Auf Dolden im Ennsthale und Johnsbachgraben, Buphthalmum am Lichtmess- berge nicht selten. Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny). Juli, August. plumulifera Loew Schiner 280, Becker! Auf Dolden, Salvia glut. und Voralpenblumen in der Krumau, im Veitlgraben, Kematenwalde, Gesäuse, am SchaflFerwege, sogar noch auf der Scheibleggerhochalpe (ca. 5500') häufig. Wechsel (leg. Pokorny). Juli, August. Variirt mit ganz schwarzem Schildchen. pulchripes Loew Schiner 281 u. Sammig.!, Becker! Wie vorige, im Ennsthale ebenfalls häufig; außerdem im Wolfsgraben und Sunk bei Trieben, auf Bergwiesen um Hohentauern. Mürz- hofen, Wechsel (leg. Pokorny). Juni bis August. Hie und da auch die von Loew Z. b. G. 1857 pag. 597 beschriebene Varietät mit schwarz behaartem Thorax, aber nur 5- Leucozona Schiner. lucorum L. Schiner 299 u. Sammig.! Auf Blumen, be- sonders Dolden, vom Thale bis über 7000', aber meist ver- einzelt: Schafferweg, Kaiserauer Voralpen, Scheibleggerhochalpe, Natterriegel, Hochschwung, Gumpeneck, Brück. Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny). Juli, August. Die 5 variiren : Zweiter Ring fast ganz weißgelb bis schwarz mit schmal weißgelben Seiten. Eriozona Schiner. syrphoides Fall. Schiner 300 u. Sammig.! Auf Dolden ifi Obersteiermark verbreitet, aber einzeln: Gesäuse, Almsee bei Turrach, Stiftsgarten von St. Lambrecht, Brück, Frohn- leithen; Wechsel (leg. Pokorny). Juli, August. 182 Brachyopa Mg. conica Pz. Schiner 327, vittata Zett. 687. Auch testacea Fll. Zett. 688, die ich um Seitenstetten häufig sammelte, ist gewiss nur eine kleinere Form und durch Übergänge mit der größeren cojiica verl)unden. — Auf Fichten des Schafferweges bei Admont Ende Juli 1 9, um Seitenstetten schon im Mai. dorsata Zett. und bicolorFll., in Nied. -Österreich nicht selten gesammelt, sind gewiss auch einheimisch. Rhiiigia Scop. rostrata L. Schiner 326 u. Sammig.! (Schenkel $ in der Basalhälfte schwärzlich, 9 g'^-nz gelbroth. Oberkopf 9 ziemlich dicht gelbgrau bestäubt). Auf Blumen (l)esonders Dolden, Cirshim, Sah. ghit.) im Ennsthale und auf den umliegenden Bergen bis in die Voralpenregion häufig; auch um Hieflau, Rottenmann, Trieben, Aussee (leg. Wagner!), Rein bei Graz im Mühlbach- graben, Cilli. Juni bis September. campestris Mg. Schiner 326 u. Sammig.! (Schenkel 5 9 mindestens bis zur Hälfte schwarz, Hinterschenkel [seltener auch die vorderen] bis ^a ; Scluildchen 5 9 dunkelroth bis braun ; Oberkopf 9 sehr dünn und nur stellenweise gelbgrau oder grau bestäubt, daher oft fast einfarbig schwarz). Auf Cirsiuni palusfrc, Salvia gJut., Dolden und anderen Blumen im Ennsthale bis in die Krummholzregion des Kalbhng, Natterriegel etc. noch häu- figer, als vorige; außerdem im Gesäuse, bei Hieflau, Trieben, Hohentauern, Mariahof, am Almsee bei Turrach. Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny). Juni bis August. austriaca Mg. Schiner 326 (fehlt Sammig.). Das 6 li^sst sich von camp. 5 nur durch etwas geringere Größe, glänzend schwarzes Schildchen, schwarze Beine (bloß Basis und Spitze der Schienen gelb) unterscheiden und dürfte wohl nur Var. derselben sein; 9 u^i* glänzendschwarzem Schildchen fand ich niemals. Die von Mik (Hernstein i)ag. ö2S) erwähnte \'ar. der camp, mit schwarzem Schildchen und fast ganz schwarzen Schenkeln gehört wohl auch hieher. Auf Blättern im Veitlgraben, Fichten des Schafferweges, Waldminzen des Dörflstein, Dolden im Mühlauerwalde bei Admont, im Wolfsgraben und Sunk bei Trieben vereinzelt; Wechsel (leg. Pokorny). Juli, August. 183 Volucella Geoffr. bombylans L. Schiner 329 u. Sammig.! a) subspec. bombylans Mg. und b) subspec. mystacea L. Beide auf Laub und Blumen des Ennsthales, Tauernzuges und Murthaies bis in die Alpenregion (Kalbling, Natterriegel, Scheiblegger- hochalpe, Eisenhut bei Turrach etc.) sehr häufig; subsp. h) wurde zuerst von Poda bei Graz gesammelt und als tricolor 1761 publicirt (Schiner 1857 pag. 386), auch Schieferer leg. um Graz! Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny^. Juni bis August. Von beiden Unterarten haben sich wieder Var. heraus- gebildet, und zwar findet sich von a) besonders auf Voralpen und Alpen nicht selten Var. 1, bei der Gesicht, Stirn, Fühler^ und Schildchen ganz schw^arz sind; seltener (Alpenwiesen des Kalbling, Natterriegel) Var. 2, die sich von 1 nur durch die weissgelbe Afterbehaarung unterscheidet. Die mhsp. h) variirt. 1. Auch der 3. Ring mit gelben Seitenmakeln (Admont, selten). 2. Fühler ganz schwarz (= alpicola Rond., nur ist der After nicht rostroth, sondern weissgelb behaart. — Kalkofen bei Admont 1 9)- Zwei andere Var. (V. 3 mit fast ganz gelbzottigem Thorax und V. 4 : Thorax ganz gelb- zottig, 3. Ring mit 2 rothen Flecken) besitze ich aus Lemberg, je 2 9. subspec. c) haemorrhoidalis Zett. Schiner. Auf Blumen im Gesäuse 1. August 1 9- pellucens L. Schiner 329 u. Sammig.! Auf Blumen, blühenden Gesträuchen oder in der Luft rüttelnd im ganzen Gebiete sehr häufig, z. B. Aussee (leg. Wagner!), Enns- und Paltenthal, Gesäuse, St. Michael, Turrach, Frohnleithen; Graz (leg. Schieferer! und Dr. Hoffer Progr. 1889 mit interessanten Beobachtungen über die Beförderung ihrer Eier in Wespen- nester). Juni bis August. zonaria Poda 1761 (als Conops), Schiner 321 u. Samralg! Besonders in wärmeren Theilen des Gebietes: Um Graz häufig (Poda 1. eil. Schiner 1857, pag. 387, Schieferer!, Dr. Hoffer als Schmarotzer bei Wespen gleich ijelluc.)^ Dolden um Frohn- leithen, einmal auch auf Ufergebüsch der Enns bei Admont; brummt wie eine Horniss.- Juh, August. inanis L. Schiner 330 u. Sammig.! Auf großen Dolden, 184 ZwerghoUimder etc. ziemlich häufig; Aussee (leg. Wagner!), Gesäuse, Schaflferweg, Lichtmessherg, Moseralm bei Admont; Rottenmann, Turrach, St. Lambrecht, Brück, Frohnleithen, Kad- kersburg, Mürzhofen (leg. Pokorny). Juli, August. Sericomyia Mg. lappona L. Schiner 331 u. Sammig.! Am Semmering (Schiner 1857 pag. 437); um Obdach (Loew N. Beitr. 1856 pag. 19); auf Blupien und an Baumstämmen des Lichtmess- berges, der Kaiserau, Krummholzwiesen des Kalbling, der Scheibleggerhochalpe bei Admont, im Sunk und von Hohen- tauern zum Bösenstein, im Stiftsgarten von St. Lambrecht ; 'bei Admont sammelte ich auch 1 9 "li* rothen Hinterleibs- binden. Wechsel (leg. Pokorny). Juli, August. borealis Fall. Schiner 331 u. Sammig.! Auf Dolden der Krumau, Fichten des Schafferweges, Krummholzblumen des Kalbling, von Trieben nach Hohentauern vereinzelt. Wechsel, Mürzhofen (leg. Pokorny). Juli, August. Arctopliila Schiner. bombiformis Fall. Schiner 331 u. Sammig.! Auf Vor- alpenblumen (bes. Biiphthalmiim) und Doldenpflanzen des Lichtmessberges bis in die Krummholzregion des Kalbling stellenweise häufig, seltener am Natterriegel, Dürnschöberl, in der Krumau bei Admont, im Gesäuse; Tauernzug: Um Hohen- tauern (leg. Wagner!), von Kahvang auf den Seckauer Zinken. Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny). Juli, August. mussitans Fbr. Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny). Eristalis Ltr. sepuleralis L. Schiner 333 u. Sammig.! Um Gleichen- berg (leg. Wagner!), auf Dolden um Frohnleithen, Radkersburg, Cilli sehr häufig; Mürzhofen (leg. Pokorny). Juli. aeneus Scop. Schiner 333 u. Sammig.! Auf Dolden um Admont, Radkersburg und Cilli vereinzelt. Juli. cryptarum Fbr. Schiner 333. Auf Blumen der Gstadt- mayrvoralpe bei Admont und an Waldwegen unterhalb der Trefneralm bei Johnsbach je 1 9- Wechsel (leg. Pokorny). August. 185 tenax L. Schiner 334 u. Saramlg.! Die Normalform an Mauern, Fenstern, auf Dolden etc. sehr gemein ; steigt bis über 7000' am Pyrgas, Gumpeneck, Eisenhut, Rothkofel, Sirbitz- kogel ; um Aussee (leg. Wagner !), Hohentauern, Graz, Radkers- burg, Steinbrück, Cilli; var. hortorum (Mg. als Art — mit ganz schwarzem Hinterleibe) : Einige 9 um Admont; var. cam- pestris (Mg. als Art — mit größtentheils gelben Hinter- schenkeln): Um Admont und häufig auf Doroniaim scorp. des Scheiblstein bei 6000'; var. alpina m. (Behaarung des Thorax, Schildchens und Hinterleibes rothbraun): Auf Blumen der Scheibleggerhochalpe 1 5- Juni bis September. intricarius L. Schiner 334. Um Graz 1 5 (leg. Schieferer!). Mürzhofen (leg. Pokorny); auf Heracleum im Hoffelde bei Admont, August, 1 5- arbustorum L. Schiner 335 u. Sammig.! Auf Blumen, bes. Dolden, um Admont sehr häufig bis auf die Krummholz- wiesen des Natterriegel etc. ; auch um Aussee (leg. Wagner !), Rottenmann, St. Lambrecht, Frohnleithen, Radkersburg, Lutten- berg — und wohl im ganzen Gebiete. Juni bis August. nemorum L. Schiner 336 u. Sammig.! Auf Berberis, Dolden etc. um Admont bis in die Krummholzregion häufig; auch im Gesäuse, bei Trieben — und wohl überall. Juni bis August. *var. sylvarum (Meig. VE 144 9^ Schiner 337 als Art; fehlt Sammig.). Lässt sich von nem.^ mit dem er das sehr kleine, punktförmige Raudmal gemeinsam hat, nur unterscheiden durch breiter gelbe Basis der Hinterschenkel und auf den Scheitel beschränkte schwarze Behaarung des 9; ^Iso jeden- falls nur Varietät; auch bei nem. 9 sind die Hinterschenkel am Grunde + gelb. Auf Dolden um Admont einige 9; auch um Melk, Seitenstetten, Innsbruck, Görz stets nur 9 gesammelt. pertinax Scop. Schiner 337 u. Sammig.! (Durch ganz gelbe Tarsen der vorderen Beine am sichersten von den ver- wandten Arten zu unterscheiden; Randraal länger, als breit; Hinterschenkel auch beim 9 ganz schwarz, Stirn desselben schwarz mit einem graulichen Bogen vorn.) Auf Blumen im Gesäuse, um Admont und Frohnleithen nicht häufig; um Melk häufiger. Juli, August. 186 pratorum Mg. Schiner 336 u. Sammig.! (Vorder- und Hintertarsen schwarz, Mitteltarsen mit zwei theilweise gelben Basalgliedern, Randmal langgestreckt; Schildchen meist an der Basis schwarz-, dann gelb behaart; fast der ganze Oberkopf 9 schwarzhaarig.) In der Tiefregion um Admont selten; sehr hcäufig aber auf den Alpenwiesen der Scheibleggerhochalpe, des Natterriegel, Kalbling, Bösenstein, Sirbitzkogel bis 7400', oft auf den Steinen der höchsten Spitze. Juli, August. jugorum Egg. Schiner 335 u. Sammig.! Auf der Rax- alpe (leg. Frauenfeld (Schiner 1. cit.); auf Dolden im Frauen- felde, Buphfhahmim, Ceiitaurea j^seiidophrj/ff. am Lichtmessberge und in der Kaiserau, Alpenwiesen des Kalbling und Pyrgas. auf Origanum etc. im Sunk und um Hohentauern nicht selten, aber meist 9- Wechsel (leg. Pokorny). Juli, August. rupium Fbr. Schiner 335 u. Saramlg. ! Auf Dolden, Eupatorium, Senecio, Mentha, Zwerghollunder im Ennsthale und auf den umliegenden Bergen bis 6000' (z. B. Natterriegel, Kalbling, Scheibleggerhochalpe) sehr gemein; sehr häufig auch im Tauernzuge (Wolfsgraben, Sunk, Hohentauern, Bösenstein) und im Murgebiete: Sirbitzkogel, Mariahof, St. Lambrecht, Turrach, Rothkofel, Murau. Juni bis August. Nota. Rückenschild und Schildchen gelbbraun behaart, letzteres an der Basis meist schwarzbehaart. Schenkel 5 schwarz, 9 ^^ ^^r Basis gelbbraun ; Vordertarsen 5 9 schwarz, die zwei ersten Glieder der übrigen Tarsen beim 5 meist theilweise braun bis gelb])raun, beim 9 ^^^>er fast ganz gelb. Hinterleib 9 bisweilen ganz schwarz. alpin US Pz. Schiner 336 u. Saramlg.! An Waldrändern bei Admont, Juli, 1 9- Um Melk und Seitenstetten im Mai, Juni 59- Unterscheidet sich von der sehr ähnlichen rupiiim: 1. Rückenschild 5 9 durchaus weißlich behaart. 2. Hinter- schenkel (5 9 ^^ ^er Basis ausgebreitet gelb, bei einer Var. sogar die Vorderschenkel bis zur Mitte gelb. 3. Hinterleib 9 ganz schwarz, schmäler, verlängert, spitz kegelförmig. 4. Hinter- ferse dicker. 5. Der dunkel kaffeebraune Fleck der FUigel- mitte V noch größer und intensiver, als bei 7^up. 9- 6- Beim 5 9 sind 2V2 Basalglieder der Hinterbeine ganz gelb, die zwei Basalglieder der Vorderbeine wenigstens theilweise licht. 7. Rand- 187 mal 5 9 sehr klein, nicht länger, als breit, bei 7'2ip. fast doppelt so lang, als breit. — Flügel 5 nur mit sehr schmaler, unschein- barer Querbinde. *lucorum Mg. Schiner 337 (fehlt Sammlung). Um Graz 1 5 (log- Schieferer!); ich sammelte ihn mehrmals um Melk und Seitenstetten. Nota. Für lue. halte ich eine Art, die in der Färbung des Thorax und in der Behaarung fast ganz mit alpimis überein- stimmt, a1)er durchaus schwarze Schenkel und längliches Rand- mal besitzt. Bei 59 sind die zwei Basalglieder aller Tarsen rothbraun, oben aber öfters schwärzlich; nur die Ferse der Mittelbeine 9 ist weißgelb mit schwarzer Spitze. Die Stirn 9 ist nur vorn an den Seiten gelblich behaart, mitten und hinten aber schwarzbehaart. Die Flügel 9 sind in der Mitte etwas gelblich getrübt, die des 5 ganz glashell mit nur sehr schwacher gelbhcher Mitteltrübung. Die Behaarung 5 9 vorherrschend gelblichweiß, auf dem Thorax etwas mehr gelbhch. 10 — 12 mm. Eine Abart des alpinus kann sie jedenfalls nicht sein. *vitripennis n. sp. 9- Mit halbgelben Hinterschenkeln und durchaus glänzendem Hinterleibe, wie al2)imis, aber der Rückenschild ist ohne Spur einer Bereifung, nebst Stirn und Scheitel durchaus fuchsroth behaart, die 2Y2 ersten Tarsen- glieder aller Beine gelbhch, die Flügel ganz glashell mit schmaler, kaum bemerkbarer schwärzlicher Mittelbinde, genau wie bei alpin. 5, aher längerem braunem Randmal. Der erste, fünfte und die Vorderhälfte des zweiten Ringes licht-, Hinter- hälfte, ganzer dritter und vierter Ring aber schwarz behaart. 5 stimmt mit 9 g^^^^ genau in Behaarung, Randmal, Färbung der Beine etc., nur ist das dritte Tarsenglied fast ganz dunkel ; von horticola verschieden durch die fast fehlende Mitteltrübung der Flügel, längeres, bloß braunes Randmal, hebte Tarsen etc. Auf Calfha im Sunk 25. Mai 1 9. von Turrach zum Almsee 1 Q, am Schafferweg bei Admont auf Buphthalmum mehrere 5- Juli. horticola Deg. Schiner 336 u. Sammig.! (9- Hinter- tarsen ganz schwarz, die ersten zwei Glieder der Mitteltarsen theilweise licht, Vorderferse fast ganz . dunkel. Schildchen gegen die Basis schwarzbehaart. Randmal schwarz, nicht oder 188 nur wenig länger, als breit. Das Übrige siehe in Sehiner.) Auf Dolden der Krumau, Waldwiesen der Pitz und Kaiserau einige <^, in Holzsehlägen des Lichtmessberges (besonders auf Bnphthahmim) und auf Lindenblüten mehrere 5; ^ueh um Radkersburg. Juli, August. Myiathropa Roiid. (Helophilus Mg. und Schiner p. p.). florea L. Schiner 338 und Sammig.! Auf Blumen und Gesträuch im Ennsthale häufig; auch um Aussee (Sammlung Wagner!), Radkersburg, Cilli und wohl im ganzen Gebiete. Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny). Auf Krummholzwiesen des Natterriegel sammelte ich 1 5 ("^'^r. Schenkel rothgelb, nur mit schwarzer Querbinde). Juni bis August. nigrotarsata Schiner 339. Um Aussee 1 5, 1 9 (Sammlung Wagner!). Helophilus Mg. pendulus L. Scliiner 3i0. Auf Angelica-DoXA^vi in der Krumau bei Admont Ende August 1 5^ Pastinak bei Radkers- burg. Um Melk und Seitenstetten häufig, wohl auch in wärmeren Theilen des Gebietes verbreitet. Mürzhofen, Wechsel (leg. Po- korny). t r i V i 1 1 a t u 8 F b r. Schiner 340 u. Sammig. ! Auf Angelica- Dolden in der Krumau, im Frauenfelde, Gesäuse und um RÖthel- stein bei Admont vereinzelt; um Graz (leg. Schieferer!), sehr häufig auf Pastinak um Radkersburg. Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny). Juni bis August. lunulatus Meig. Bei Eibiswald leg. Letocha (Schiner Z. b. G. 18G5 pag. 990 als lunatus). Merodon Mg. equestris Fbr. Schiner 334 u. Saramlg. ! Auf Blumen des Veitlgraben 1 5, Buphtliahntun des Schafferweges bei Admont 16. 1 9 (9 gleich dem 5 mit gelblichgrau behaartem Hinter- leibe). Juli. albifrons Mg. Mürzhofen (leg. Pokorny). cinereus Fbr. Schiner 346 u. Sammig.! Auf Dolden im Stiftsgarten von St. Lambrecht 1 5? Leotitodon hasiltis bei Hohentauern 1 9- ^^^ili. August. 189 analis Mg. Schiner 347 u. Sammig. ! Auf Voralpenblumen des Schafiferweges und an Buschrändern im Gesäuse, besonders bei der Johnsbachbrücke mehrmals in Menge angetroffen ; selten in der Krumau bei Admont. Juli, August. Außer der Normal- form fand sich nicht selten eine Var. mit ganz schwarzen Beinen, sehr selten auch 5 mit ganz gelbroth behaartem Rücken- schilde oder Rückenschild gelbroth behaart, beiderseits mit einem Büschel schwarzer Haare. aeneus Mg. Schiner 347 u. Sammig.! Um Radkersburg 1 9i ui^ Graz leg. Schieferer 2 5- Juni bis August. * submetallicus Rnd. II 63. Um Frohnleithen 2 5^ ini Gesäuse 1 9 ^iid var. aerarius Rnd. II 60 (Hinterleib ohne Seitenmakel, Schwingerknopf theilweise verdunkelt) 1 5- Sind nach meiner Überzeugung nur Var. von rufus Mg. VII 142, Schin. 347 mit fast ganz dunklen Tarsen. Spilomyia Mg. p. p. saltuum Fbr. Mürzhofen (leg. Pokorny), Temnostoma St. F. (Spilomyia Mg. u. Schiner p. p.) speciosa Rss. Schiner 365 u. Sammig.! In Holzschlägen und Bergschluchten um Seitenstetten ziemlich häufig; gewiss auch im Gebiete; ebenso: bombylans Fbr. Schiner 366 u. Sammig.! In Kärnten (1. Tief!), um Melk und Seitenstetten öfters gesammelt. vespiformis L. Schiner 366 u. Sammig.! Auf Dolden, (bes. Angelica)^ Eupatorium und Holzschlagblumen des Enns- thales, Lichtmessberges, Gesäuses nicht sehr selten; auch um Mariahof und St. Lambrecht. Mürzhofen (leg. Pokorny). Juli, August. fallax L. Schiner 350 u. Sammig.! (als Criorrhina). Auf Dryas und anderen Alpenblumen im Gesäuse (hier auch von Becker i. litt, ges.), Voralpenblumen des Schafferweges, der Kaiserau und des Kalbling nicht selten; schwebt auch gerne um morsche Baumstrünke. Wechsel (leg. Pokorny). Juni bis August. Criorrhina Macq. asilica Fall. Schiner 351 u. Sammig.! Auf Berberis- blüten im Gesäuse 1 5i Juni, Lindenblüthen bei Admont 1 6, Juli. 190 oxyacanthae Mg. Schiner 351 u. Sammig.! Auf Ber- berisblütheii im Gesäuse 1 5, Fichten des Schafferweges. Z.\verg- hollunder- und Lindenblüten des Lichtmessberges i 9- Juni, Juli. berberina Fbr. Schin. 300. Auf Lindenblüten des Oberhoffeldes bei Admont, Mitte Juli, 2 $, !■ Q. Brachypalpus Macq. angustus Egg! Schiner 302. Auf Dolden der Krumau bei Admont 18. Juli 1 9; um Seitenstetten sammelte ich auch die ebenfalls dem Gebirge eigenthümlichen und daher wohl auch in Obersteiermark vorkommenden: chrysites Egg. und Criorrh. pachymera Egg. Xylota Mg. segnis L. Schiner 354 u. Sammig.! In Holzschlägen auf Gesträuch und Baumstrünken, besonders am Lichtmessberge, im Gesäuse und Johnsbachgraben häufig; Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny); Radkersburg; gewiss im ganzen Gebiete. Juni bis August. lenta Mg. Schiner 355 u. Sammig.! Auf Fichten des Schafferweges und Lindenblüthen des Oberhofes bei Admont 2 5, Juli; auch um Melk und Seitenstetten selten. ignava Pz. Schiner 355 u. Sanimlg. ! Auf Gebüsch im Stiftsgarten von St. Lambrecht 1 5- Wechsel (leg. Pokorny). Juli. femorata L. Schiner 355 u. Sammig.! Auf einem Baum- strunke bei Admont 1 5; um Melk und Seitenstetten (Mai, Juni) nicht gerade selten. sylvarum L. Schiner 356 u. Sammig.! Auf Gebüsch und groß})lätterigen Waldpflanzen um den Kalkofen bei Admont, Lindenblüten des Oberhofes, im Schwarzenbachgraben und im Gesäuse, hier auch von Becker gesammelt. Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny). Juni bis August. florum Fbr. Schiner 35G u. Sammig.! (Durch den viel dunkleren, schwarzgrünen Rückenschild und den breiteren gelben Basalring der Hinterschienen am sichersten von nemorinn zu unterscheiden; an den vorderen Tarsen sind die 2 ersten Glieder stets gell)lich, die Hintertarsen immer ganz schwarz. Die Größe wechselt bedeutend, ebenso die Färbung der Hinter- leibsflecke; beim 5 siud sie in der Regel gelb, beim 9 meist 1.91 entweder nur theilweise gell) oder ganz bleigrau; dbiens Mg. Schiner 357 u. Sammig. kann ich nur als eine kleinere Var. mit ganz bleigrauen Hinterleibsflecken betrachten; in Größe und Färbung alle Übergänge zur großen Normalform). Auf Dolden, Quendel, Buphthahnum, Salvia glitt., Adlerfarren und Gesträuch besonders in Waldlichtungen um Admont weitaus die gemeinste Art, vorzüglich am Lichtmessberge und im Gesäuse; steigt häufig bis auf die Krummholzwiesen des Kalb- ling, der Scheibleggerhochalpe etc.; auch um Rottenmann, Hohentauern, Turrach, Mariahof; um Mürzzuschlag leg. Schiner (1857 pag. 422), Steiermark leg. Mann (Schiner 1857 pag. 423). Mürzhofen (leg. Pokorny). var. abiens Mg. Nicht selten mit der Normalform in Holzschlägen, in der Krumau, im Gesäuse, am Dörfelstein, Kalbling, um Hohentauern (!, Becker i. litt., Sammig. Wagner!); „um Mürzzuschlag zugleich mit floritm in beträchtlicher Anzahl" (Schin. 1857, pag. 423). Mürzhofen (leg. Pokorny). Juni bis August. nemorum Fbr. Schiner 356 u. Sammig.! Auf Laub im Gesäuse 1 5, Mürzhofen (leg. Pokorny); um Seitenstetten häufig. triangularis Zett. Schiner 357 u. Sammig.! Auf Blumen bis 6000 nicht selten: Berberis im Gesäuse, Quendel um den Kalkofen, Alpenwiesen der Kaiserau, Scheibleggerhochalpe; auch im Sunk und von Hohentauern zum Bösenstein. Juni bis August. Syritta Fg. et Serv. pipiens L. Schiner 357 u. Saramlg. ! Auf Blumen, bes. Dolden, des Ennsthales sehr häufig ; auch um Turrach, Frohn- leithen, Radkersburg, Cilli, Steinbrück und wohl im ganzen Gebiete. Juni bis August. Myiolepta Newm. ruficornis Whlb. Zett. 847, Schiner 325. Auf Caltha im Sunk 25. Mai 1 5. — Auch luteola Gm. und vara Pz., in Niederösterreich von mir wiederholt gesammelt, kommen- gewiss in Untersteiermark vor. Eumerus Mg. lunulatus Mg. Schiner 362 u. Saramlg.! Auf Angelica- Doldeu in der Krumau bei Admont Ende August 1 5, auf Pastinak in den Murauen von Radkersburg, Juli, 2 5- 192 tricolor Fbr. Schmer 360 u. Sammig.! Um Radkersburg im Grase fliegend, Ende Juli, 1 9 ; um Melk und Seitenstetten nicht selten. flavitarsis Zett. 807, Kowarz pag. 208, elegans Schiner 36 1. Auf Gesträuch und Blumen des Gesäuses 3 5> des Lichtmessberges 1 9- Mürzhofen (leg. Pokorny). Juli, August. Nota. Nach einer ausführlichen Auseinandersetzung Schiner's in Z. b. G. 1857 pag. 430 wäre vlccj. von fiav. durch viele Merkmale verschieden; meine Stücke stimmen jedenfalls genau mit eUg. Schin. u. fiav. Kow. — Auch ovatus Loew, um Melk und Seitenstetten nicht selten gesammelt, kommt gewiß im Gebiete vor und wahrscheinlich noch andere Arten; ebenso dürfte Chrysochlamis Rnd., von der ich 3 Arten aus Niederösterreich besitze, einheimisch sein. Orthoiieura Macq. nobilis Fall. Schiner 272 u. Sammig.! Im Veitlgraben, Hofmoore, in Sumpfwiesen der Kaiserau und um Frohnleithen vereinzelt. Juli, August. elegans Mg. Schiner 272. Wechsel (leg. Pokorny), im Hofmoore bei Admout 1 9- brevicornis Lw'. Mürzhofen (leg. Pokorny). Clirysogaster Mg. (Tabelle Kow. pag. 208). chalybeata Mg. Schiner 270 u. Sammig.! Auf Dolden des Frauenfeldes und Schafferweges bei Admont, um Mariahof, Frohnleithen, Luttenberg, Steinbrück nicht selten. Mürzhofen (leg. Pokorny). Juli. — Rückenschild 9 bald metallischblau, bald kupferroth. * tristis Loew Mg. VHI 229 (von der Saualpe in Kärnten)! Auf Krummholzwiesen des Kalbling bei Admont 3 5- Juli. coemeteriorum L. Schiner 270 u. Sammig. ! Auf Dolden, Lindenblüten der Krumau, des Frauenfeldes etc. bei Admont und im Gesäuse ziemlich häufig; Mürzhofen. Wechsel (leg. Pokorny); Luttenberg; um Mürzzuschlag (Schiner 1857 pag. 314), Juli, August. viduata L. Schiner 268 u. Sammig.! Auf Dolden des Ennsthales bis in die Krummholzregion des Natterriegel etc. zerstreut. Juni bis August. 193 * var. vitripennis m. (Flügel ^ ganz glashell, die des 9 kaum in der Mitte etwas getrübt). Auf Blättern des Wolfs- grabens bei Trieben 1 9, Sumpfwiesen um Hohentauern Ende Mai 4 5, 3 9. metallica Fbr. Mürzhofen (leg. Pokorny). aenea Meig III 270. (Stimmt genau, nur ist die Hinter- leibspitze ebenfalls glänzendgrün, nicht schwärzlich, glanzlos.) virescens Lw. 1854 pag. 17. (Stimmt ebenfalls ganz genau und halte ich beide für identisch.) In sumpfigen Murauen um Rad- kersburg. Ende Juli, 5 9- Um Seitenstetten sammelte ich noch hirtella Loew aerosa Loew, Macquarti Loew, basalis Loew, die wohl auch im Gebiete vorkommen dürften. Pipiza FalL I. Sect. Fühler bedeutend länger, als breit; Vorderast der 1. Längs- ader mündet bedeutend hinter der sehr schiefen kleinen Querader. {= Heringia Rond.). Hieher Heringii Zett. -- Her. Zetterstedtii Rnd. und flavitarsis Mg. = Pipizella bipunctata Strobl Progr. pag. 60; beide um Melk und Seitenstetten, Mai, Juni; im Gebiete bisher nur Heringii: Auf Dolden bei Stein- brück, Juh, 1 9- II. Sect. Fühler wie bei I., aber Vorderast mündet vor oder nur wenig hinter der fast senkrechten kleinen Qiierader (Pipizella Rnd.). virens Fbr. Schiner 260 u. Sammig.! Variirt a) virens Mg. III 254. Flügel ohne deuthch dunkleren Mittelfleck, Tarsen ganz schwarzbraun oder die Mittelferse rothgelb. — b) macu- lipennis Mg. III 254. Flügel mit schwärzlicher Trübung in der Mitte, besonders am Vorderrande; Tarsen schwarzbraun, auch die Mittelferse ganz dunkel oder nur rothgefleckt, c) varipes Mg. III. 254 - Heringii Strobl Progr. 14, non Zett. Flügel wie bei b) ; Mittelferse ganz, Vorderferse theilweise i-oth- gelb. d) annulata Macq., Mg. Schiner 260 u. Sammig.! Außer der Vorder- und Mittelferse sind auch die Schienen in aus- gebreiteter Weise rothgell). Kopf und Hinterleib häufig blau- schwarz bis schwarz, niclit — wie bei a) bis c) — metallisch olivengrün. Flügel bald einfarbig, bald in der Mitte getrübt. Leider sind die Grenzen zwischen diesen 4 Varietäten durch 13 194 Übergänge verwischt, z. B. blauschwarze Gnindfarlie l)ei dunkler 8ehienenfärbung etc. Auf blumigen Wiesen und in Holzschlägen bis 5500' im Enns- und Paltenthale sehr häufig, auch um Hohentauern, Cilli, Radkersburg, Lutten])erg, Frohiileithen und gewiss im ganzen Gebiete; Var. c) weitaus am häutigsten, die übrigen seltener; Mürzhofen (Var. a), Wechsel (Var. d, leg. Pokoi'uy); in Niederösterreich sammelte ich alle 4 in Menge. Juni bis August. * fulvitarsis Macq. Mg. VII 120. Auf Krummholz- wiesen und auf der Spitze des Kalbling (6800') 5 ^, 1 9- Mitte und Ende Juli. Meine Exemplare stimmen genau mit Mcq.und Mg., nur sind beim 5 auch die \^or(lerfersen roth und beim 9 ist außer der hellrothen Mittelferse auch das zweite Glied ziemlich lichtbraun — Differenzen, die bei Fipiza keine Bedeutung haben. Die Art sieht in Färbung, Bau und Geäder der vlrens V. c so täuschend ähnlich, dass man sie — von den Fühlern abgesehen — für damit identisch halten könnte; trotz genauer Vergleichung konnte ich sonst keinen haltbaren Unterschied entdecken; die kleine Querader steht der Mündung der Hilfs- ader gegenüber, die Flügel sind ohne Mittelfleck, die Stirn des 9 ist deutlich breiter. Aber das dritte Fühlerglied 9 ist fast rhombisch, kaum länger, als breit, schwarzbraun, die Wurzel- glieder sind schwarz ; das dritte Glied 5 ist fast schwarz, schmäler, mehr kurz rechteckig oder fast quadratisch mit abgerundeten Ecken. Diese Art bew^eist deutlich, dass Pipizclla und Fipiza keine natürlichen Gattungen, sondern nur (Jmppen sind; denn nach den Fühlern müsste man sie zu Fipiza stellen, obwohl sie der virens am nächsten steht. III. Sect. Pipiza i. sp. (Das dritte Fühlerjjliod kaum oder nicht länger, als breit. — Tabelle Kow. pa^. 24'2). quadrimaculata Pz. Schiner 2G2 u. Sammig.! Kow. 242. Auf Wolfsmilch, CaWia, Dolden etc. bis 0000' nicht selten, z. B. Schafferweg, Kalkofen, Kalbling bei Admont. (Jesäuse, Hieflau, Rottenmann, Sunk bei Hohentauern. Mai bis Juli. Außer der Normalform fand ich am Kalbling und bei Rottenmann auch eine Var. des 9. tue nur am zweiten Ringe 2 kleine rothgelbe Flecke besitzt (auch Kow. erwähnt diese Var.); sie gleicht sonst vollkommen der Normalform; vom 9 195 der notata Mg. 9 = guttata Mg. 5 9 (die nach der Beschrei- bung sj'nonym sind, nach Schiner aber sich durch die Tarsen unterscheiden, notata mit größtentheils schwarzen, guttata mit ganz rothgelben Vordertarsen — ich besitze beide Formen, die sonst durchaus identisch sind — ) unterscheidet sich diese Var. durch die nicht ziemlich lange weißliche, sondern äußerst kurze schwarze Behaarung des Oberkopfes und Hinterleibes, die deutlich und gleichmäßig bräunlichen Flügel etc.; nach Zett. 6028 kommt sogar eine Var. mit ganz ungeflecktem Hinterleibe vor. festiva Mg. Schiner 262 u. Sammig.! Kow. 242. Auf Dolden im Stiftsgarten von St. Lambrecht 1 9- Um Melk und Seitenstetten, April bis Juni, häufig, wohl auch im Gebiete. noctiluca L. Schiner 262 u. Sammig.! Kow. 242. Auf Dolden, Farnkräutern und Voralpenblumen bis 5000' um Admont nicht selten, z. B. Krumau, Schafferweg, Gesäuse, Kalbling. Wechsel (leg. Pokorny). Juli, August. austriaca Mg. Kow. 243, non Schin., Inguhris Schiner 263 u. Sammig.! non Fbr. Auf Dolden der Krumau, Farn- blättern des Kematenwaldes und Krummholzwiesen des Kalbling im Juli und August vereinzelt; im Frühjahre wahrscheinlich häufiger. funebris Mg. Mürzhofen (leg. Pokorny). Nota. Auch die von mir um Melk und Seitenstetten gesammelten fasciata Mg., notata Mg., sign ata Mg. und lugubris Fbr. sind gewiss einheimisch. Cneiuodon Egg. Z. b. G. 1865 pag. 573 (Pipiza Mg., Zett., Schiner p. p. — Eine Tabelle Kow. pag. 24.3 1. cit.) * vitripennis Mg. HI 254 5 (stimmt ganz genau!). Schiner 264 u. Sammig.! latitarsis Egg. 1. cit. 5 (9 hat Egg. nicht beschrieben), Kow. 243 5, anthracina Sammlung Schiner's! (stimmt vollkommen mit vitrij)., aber die BeschreibungSchiner's 264 ist ungenau). Meine Exemplare aus Steiermark, Tyrol und Unter- österreich stimmen genau mit der Beschreibung Egger's, nur ist der Hinterleib nicht ganz fahl-, sondern größtentheils schwarz behaart, anthracina Mg. HI 253 5^ durch glashelle Flügel und weiße Schwinger von rußcornis Mg. unterschieden, 13* 196 scheint ebenfalls - vitrip.; ebenso stimmt anthracina Zett. genau mit vitrip. und ruficmmis Zett. 838, non Mg., von der sie sich durch glashelle Flügel und weißliche Tarsen unter- scheidet, ist gewiss nur das 9 zu seiner (inthracina ^ vitrip. Mg. Auf Blumen der kScheibleggerhochaljie bei Admont 1 5i auf yl«(/e?/m-Dolden, Wolfsmilch, Berberis im Gesimse und im Waaggiaben bei Hieflau mehrmals 5 9- Um Melk und Seiten- stetten ziemlich häufig. Mai bis Juli. * fulvimanus Zett. 838 5^ Kow. 243 5- Auf Caltha im Sunk bei Hohentaueru 25. Mai 2 9 (V. a). um Seitenstetten beide Geschlechtei- und Formen ziemlich häufig. Die "^ haben die vorderen Kniee breit rothgelb, die vor- deren Taisen entweder ganz i'othgelb (Var. a) oder wenigstens theilweise rothgelb (var. b), die Flügel ganz glashell. * ruficornis Mg. III 252 9 (stimmt sehr gut mit dem 9 der mor. und ist als älterer Name vorauszusetzen), morionella Zett. 837 5, Kow. 243 5. — Das 6 ist durch die dunklen Schwinger und ziemlich stark schwärzlich tingirten Flügel kenntlich; das ^ unterscheidet sich vom 9 ioi)Iirocerus Zett. scutellatus Mcq. und flavicornis Zett. Beide um Melk, erster'e auch um Seitenstetten öfters gesammelt; daher gewiss auch im Gebiete. Pipuiiciiliis Ltr. I. Gruppe. (Nach Thonis. und Kow.) Thorax und Hinterleib auffallend hcliaart. CcphalopK Fall. pilosus Zett. 967 5 9, Thoms. Xr. 24, Kow. 147 6, moäestus S. 246 V, non Hai. — 5 9 ausgezeichnet dui'ch einen deutlichen kleinen Höcker auf der Unterseite der 4 voi-deren Schenkel. Im (Jesäuse (leg. Becker, Juni 1S91); von mir nur um Melk und Seitenstetten gesammelt. au c tu s Fall. Zett. ^.lo, S. 240, Thoms. Nr. 2;}!, Kow. 147. Im Stiftsgarten von Admont Mitte Juli 19; 6 um Melk einige- male gesammelt. JI. Gruppe. Körper, wie bei den t'olfienden Giuppen, uicht auffallend behaart. Axigen o zu.saninieii.stulJend ; Kandinal deutlich, kleine Querader weit vor der Mitte der Diskuidalzello. a. Hinterleib A jranz matt oder nur sehr sehwach grlänzend, nicht schwarz, soiulern giaubraun oder schwarzbraun, mit grauen Scitentlecken oder Binden. Das ;». Fühlerglied meist lang zugespitzt. furcatus Egg. z. B. Ges. 1S60, pag. 347 (S. 246 gibt irri"- sich selbst. Thoms. Xr. 22 "ibt Brauer als Autor an; fehlt in Kow.) Äußerst ähnlich dem termmalis Thoms., der sieh aber leicht durch den mangelnden Aderanhang, die im vordersten Drittel der Diskoidalzelle stehende Querader, die kürzere Lege- röhre 9 unterscheidet. Sammelte ich bisher nur um Melk. terminalis Thoms. Nr. 11, Kow. IV.)\, pruforum Fall. pr. p. (nach Zett. eine Mischart), Meig. IV, 22!, Zett. 951 (?, nennt die Fühler eiförmig, sonst stimmt die Beschreibung), S. 247, non Thoms. (denn Zett. sagt nichts von metallischen Binden des Hinterleibes), noii Koir. (der = campestris ist). Das 5 unterscheidet sich von camp, durch die entweder punktförmige oder ganz fehlende Hypop. -spalte, viel geringere Größe (circa 3— 3'5wj?»), durch den nicht glänzend schwarzen, sondern schwarzbraunen, nur mäßig fettartig glänzenden Hinterleib, durch das scharf zugespitzte 3. Fühlerglied. Die Schienen sind bald grölitentheils schwarz, bald fast ganz gelb, die Schwinger gell> braun oder der Knopf mit einem dunklen Fleck an der Spitze, die grauen Hinterleibsl)inden meist nur an der Seite deutlieh; das Geäder fast identisch mit campesiris. Auf Steinen am Ennsufer im Gesäuse anfangs August 1 5. auch von Becker im Juni hier gesammelt (als term.), aufwiesen um Hohentauern 1 5; Mürzhofen (leg. Pokornj^ als ^/ra;^.). fascipes Zett. 964 5, Thoms. Nr. 14 5, fehlt Kow. und S. Bei meinen 3 um Melk gesammelten, 4 mm großen 9 ^st die Legeröhre ebenfalls sehr kurz und gerade, der 3. Abschnitt der Randader el)enfalls länger, als der 4., wie Thoms. von ferm. angibt; die Färl)ung der Schulterecken, Schwinger und Beine jedoch stimmt genau mit seiner Beschreibung der i'aseipe.^\ ob nicht beide Arten zusammenfallen? Die Nervatur ist ganz wie bei fascipjes Zett., das Randmal bald so lang, bakl länger, als der 4. Abschnitt; das 3. Fühlerglied ist sehr lang zugespitzt, ganz gelb ; die Ringe eines 9 niit röthlichen Seitenflecken, wie auch Zett. bei 1 Ex. angibt; die übrigen Angaben Zett. stimmen genau. Der äußerst ähnliche und gleich große farccdus, von dem ich ebenfalls nur 9 besitze, unterscheidet sich durch den Adei'anhang, das nicht so lang ausgezogene 3. Fühlerglied, die fast in die Mitte der Diskoidalzelle gerückte Querader und deutlich gebänderte Schienen. 1* *fuscipes Zett. 953 59!, S. 247, Tlioms. Nr. 18. Kow. 147 9^ 6 P- P-'J^ — Schultersehwiele giößtentheils gelbroth bis gelbweiß; der schwarzbraune Hinterleib ganz matt mit grauen, in der Mitte bloß verschmälerten, nicht oder nur theilweise unterbrochenen Binden; Hypopygium- spalte mäßig gi'oß; Seidenen fast ganz gelb oder in der Mitte deutlich gebändert, auch die Tarsen theilweise gelb ; die Schwinger bi-aun. Hinterleib 9 ebenfalls ganz matt und grau gebändert. — Ich glaube, dass Kow. das o des nivalis fiir das des fitscipes gehalten oder wenigstens nicht davon unterschieden habe, weil er von niral. nur 9 kennt. Fühler und Flügel des ni?: 5 sind ganz wie bei fuscqjcs, auch der Thorax ist ganz gleich (ganz matt, bi-aunschwarz, vorne mit 2 großen w'eißschimmernden Flecken), al)er die Schulter- schwielen sind ganz schwarz; der schwarzbraune Hintei-leib ist etwas glänzend, besitzt entweder nur kleine graue Seiten- tiecke oder auch ganz undeutliche, feine graue Hintersäume der Ringe und das glänzende Hypopygium hat eine ganz auf- fallend große, rundliche Spalte. Die Beine sind größtentheils schwarz, nur die Schienenbasis ziemlich breit, öfters auch die ersten Tarsenglieder rothgelb. Schwinger schwarz. Ist also von fusc'ip. schon durch den nicht ganz matten Hinterleib, die viel größere Hypop. -spalte, die Form der Kingtiecke und die schwarzen Schultern sicher unterscheidbar. Von zonat. ist rnral. 5 durch geringe Größe, noch länger und feiner zugespitzte Fühler, durch die ausgebreiteter gelbe Basis der Schienen (und oft auch der Tarsen), durch den schwarzbraunen, wenigstens etwas glänzenden Hinterleib, die undeutlichen, sehr breit unterbrochenen, mir als Seitentlecke erkennbaren grauen Binden und die viel größere Hyp. -spalte ebenfalls leicht unterscheiilbar ; von dem höchst ähnlichen fo-min. ebenfalls durch die Spalte, durch die größten- theils schwarzen Schienen und Tarsen, die schwarzen Schwinger und den mattei'en Hintei-leib. Das 9 besitzt einen sehr lebhaft schwarzglänzenden Hinterleib, gelbbraune Schwinger und lässt sich von afer 9 schwer unterscheiden ; am besten noch durch kürzeres Kandmal, dünnere, mattere Schenkel und dunklere Beine, mr. l)ildet jedenfalls, wie auch fcnnin., ein Mittelglied zwischen der (ili-upj)e a und b. Auf Schilfwiesen um Admont und Bergvviesen um Stein- brück 5 9 nicht selten. Juni — August. ruralis Meig. IV 22 59!, SS. 247!, Kow. 1489; fehlt Tlioms. — Die mir un])ekannte unicolor Zdt. ist nach Zett. und Thoms. durch die Stellung der Querader und die Hyp. -spalte verschieden. — Auf Wiesen der Krumau hei Admont Ende Juli 3 5; Mürzhofen (leg. Pokorny); um Melk und Seitenstetten vom Mai an gleich fuscipes sehr häufig. zonatus Zett. 3206, 4688 59, Thoms. Nr. 12, Kow. 147, elegans Egg. z. b. Ges. 1860, pag. 347, S. 246 (ist der Be- schreibung nach = iCDiat., aber die 4 Ex. der SS. hatten gelbe Schenkelringe und Schenkel wurzeln, gehörten also zu camjwsfris 9)- Den zwei vorausgehenden Arten zunächst verwandt, aber be- deutend größer (4 — 5 mm), Beine fast ganz schwarz, nur mit ziemlich breit gelben Knieen ; Thoraxrücken vorn ausgebreiteter weißgrau oder bläulichgrau; die bläulichgrauen Binden der Hinterleibsringe sind seitlich sehr breit, reiner und schärfer, in der Mitte vei'schmälert, entweder grau oder bräunlich, aber wenig oder gar nicht unterbrochen. Schwinger schwarz. Hypo- pygium klein, die feine Legeröhre wenigstens zweimal so lang. Das 5 stimmt in Flügeln, Fühlern, Schwingern, Beinen und Hinterleib genau mit dem 9, "i^"" sind die bläulichgrauen Binden schmäler, der Hinterleib glänzt etwas fettartig braun; die Hyp. -spalte ist groß. Auf Möhrendolden bei Cilli, Mitte Juli, 1 9. Um Seiten- stetten schon im Mai und Juni 5 9 nicht selten. 11 b. Hinterleib ^ gröLUentlieii« schwarz und wenigstens stellenweise stark glänzend. Fühler nur wenig spitz. campe St ris Ltr. SS. 247!, Meig. IV li) (die größeren Pariser Ex.), Zett. 952, Thoms. Nr. 21, pratonnn Kon: 148 9, elegans ScJi/n. Samlg., nun Fauna. — 4'5 — <6 mm. Fühler nur stumpfspitzig. Schenkelringe, Basis und Spitze der Schenkel gewöhnlich gelb, selten die Schenkelringe theilweise oder die Schenkelwurzel ganz schwarz. Mittelschenkel 5 rückwärts mit ziemlich dichter und langer, doch nicht auffallender wimper- artiger Haarleiste, die bei termm. fehlt. Hinterleib 5 9 niit Aus- nahme des fast ganz grauen 1. Ringes auf der ganzen Rücken- Seite «».liinzend, zieiulicli grob iiiul gedrängt i)iinktirt, beim 5 glänzender, als ))eiin 9; Legeröhre bedeutend länger bis doppelt so lang, als das Hypopygium. Schwinger gell). Schienen oft nur mit schwarzem Ringe. Auf Laub um Adniont selten; im Gesäuse (leg. Becker, als prat. L litt.), Müizliofen (leg. Pokorny als camp.); um Melk und Seitenstetten im Juni häufig, wolil auch im (jlebiete. *varipes Mg. IV 21, 5, S. 247, Kow. 1. cit. 5, fehlt Thums. — Das 9 ist mit camp, fast in allen Merkmalen identisch ; aber der Rückenschild ist nur am Seitenrande und Vorderrande — hier jedoch in der Mitte sehr schwach — deutlich grau be- stäubt, sonst durchaus glänzend schwarz; die Legeröhre ist nur wenig länger, als das Hypopygium und die Fühler besitzen eine etwas deutlichere Spitze. Auf \\'aldblättern des Kalkofen und an Bachrändern der Scheibleggerhochalpe bei Admont je 1 9- Juh. *seraifumosus Kow. 147 u. 149. {haUeratus M(j. MI 14G?) Von dieser Art besitze ich 2 verschiedene Formen: die eine ist möglicherweise = halt. Mg., obwohl Mg. die Stirn silber- weiß, den Hinterleib einfach schwarz nennt (also nicht erwähnt, dass die 3 ersten Ringe ganz matt, die folgenden ganz glänzend sind) und auch über die Stellung der Querader schweigt; allein unter allen vorhandenen Beschreibungen passt seine am besten. Sie ist äußerst ähnlich dem normalen semifum.; aber die Stirn schimmert nur wenig weiß, die kleine Querader steht nur ganz wenig vor der Mitte der Diskoidalzelle und liegt zwischen der Hilfs- und 1. Längsader; die Schenkel sind fast ganz schwarz, nur an Basis und Spitze gelb; auch die Schienen bi-eit sclnvarz- gebändert und die Tarsen größtentheils verdunkelt. Die Schenkel sind nicht eigentlich gedörnelt, sondern nur mit feinen kurzen \Vimi)ern vor der Spitze besetzt; die Schwinger nicht gelb, sondern braun. (Die übrigen Merkmale stimmen mit .svtnif.: Thoraxrücken und Schildchen dunkelbraun bereift, Hinterleib schwarz, matt, die 2 letzten Ringe a))er durchaus glänzend; der 1. Ring etwas grau. Randmal braun. Fühler schwarz, das letzte Glied stumpf, etwas lichter schinunernd; Untergesicht weißschimraernd.) Trotz der scheinbar zahlreichen Unterschiede ist also die Übereinstimmung mit dem normalen semif. so groß, dass dieses 5 ^vohl nur eine Var. desselben ist ; denn auch bei meinem .9rwi//". schimmert die Stirn nur wenig weiß. Die schwarzen Hinge der Schenlcel sind breit, die Mittelschenkel sind zwar deutlich gedörnelt, die Hinterschenkel aber eigentlich auch nur fein gewimpert; die Querader steht nicht genau auf dem ersten Drittel, sondei'n etwas hintei* demselben ; die Schwinger sind ebenfalls melir braun. Es dürfte sich also, da Geäder und Färbung bei r/pinie. manchen \^ariationen unterworfen ist, wohl mir um eine lichtere und dunklere Varietät handeln; der Name semif. ist als der sichere jedenfalls vorzuziehen, piilchrijjes Thonib-. ist nach der Beschreibung verschieden durch deutlicher geschnäbeltes 3. Fühlerglied, den Glanz sämmtlicher Schenkel, die theilweise grauen 3 vorderen Hinterleibsringe. Den ächten scinif. sammelte ich auf Blättern im Sunk bei Hohentauern, Ende Juli, 15 (u. um Seiteustetten ) ; den fragl. Jialt. nur um Melk. *pulchripes Thoms. 117, 9: Kow. 149, 5- Auf der Tauernstraße bei Trieben Ende Mai 1 5- *Braueri Strobl, Programm 13. Zunächst verwandt mit favipes Mg. Die Angabe S. 247, dass das 3. Fühlerglied des p.av. zugespitzt sei, ist allerdings falsch, denn jiav. besitzt nach der Beschreibung und Abbildung Meig. Taf. 33, Fig. 16, ein stumpfes Fühlei'glied, ganz wie bei Brauer i; dieser von mir auf die Autorität Schiner's angegebene Unterschied fällt also weg. Trotzdem kann ich meine Art nicht für ff,av. halten; denn diese ist nur T" groß und nach Kow. ist das Randmal kaum länger, als der folgende Abschnitt der Randader, während Braue ri constant fast ^ mm groß ist und das Randmal ge- wöhnlich lV2mal länger ist, als der folgende Abschnitt; ferner hat //ar., wenn Thoms. Nr. 17 die richtige Art beschreibt, den Quernerv bald hinter dem 1. Drittel der Diskoidalzelle, Br. aber noch vor dem Ende des 1 . Drittels ; das 1 . Segment des flar. ist ganz, das 2. und 3. fast ganz sammtschwarz ; hei Br. aber ist das 1. Segment grau, die übrigen sind erzglänzend, nur ein schmaler mittlerer Basalfleck des 2. und 3. Ringes, der weder bis zum Seiten-, noch ))is zum Hinterrande reicht, ist sammtschwarz; die Schenkel des fiav. besitzen meist einen braunen Mittelfleck, die des Br. sind ganz rothgelb; auch die Öcluilterdeekeii sind gelb, wühlend sie bei meinem flar. schwarz sind. Um Mellv nnd 8eitenstetten mehieie5Vi wahrscheinlich auch im Geljiete. *flavii)es Mg. IV 21, Zett. üc.l, Kow. 147, ^,S. 247. Auf Gesträuch l)ei SteinhrUck, Juli, 1 9- *ater Mg. IV 23, 6, Zett. 953 o 9, H. 247, Thoms. Nr. 19, Kow. 148, 5- Das 5 variirt sehr in der Größe (3— ö'ömm), ferner im Verhältniss des Randmales zum folgenden Abschnitte der Handader (1:1 bis 2:1), in der Färbung der Schwinger und Hüften (gelb bis schwarz). Constant ist al)er die Färbung des Hinterleibes: Die 3 mittleren Ringe matt sammtschwarz mit schmalen — , der 5. aber mit breitem — , fast metallisch glän- zenden Hinterrandssäumen, die auffallende Dicke der unterseits deutlich gedürnelten Schenkel, die dichte, weißliche, lange Haarlinie auf der Hinterseite der Mittelschenkel (auch die \'order- und Hinterschenkel mit ähnlicher, aber weniger auffallender Haarleiste), das sehr kurzspitzige 3. Fiihlerglied , die dicken, kielförmigen Seitenränder der oben ))reiteren Hypopygium-spalte, die braune mehlartige Bestäubung des Thoraxrücken und der Stirne. Das 9 besitzt ebenfalls sehr dicke Schenkel, ebenfalls eine, aber weniger auffallende Haarleiste der Mittelschenkel, deutlicher zugespitzte Fühler, meist ganz gelbbraune Schwinger und immer lichter gefärbte Beine — genau wie bei der als Wolfil von Kowarz beschriebenen Varietät — , bald eine fast ganz weißgraue, bald hinten glänzend schwarze Stirne. \"on (■((mpcstrifi 9 unterscheidet es sich durch die spitzeren Fühler, meist durch geringere Größe, ferner durch die Legeröhre, welclie kaum länger ist, als das glänzend schwarze oder braune Hypo])Vgium, den glänzendei'en. feiner punktierten Hintei'leil), die deutlichere Haarleiste der Mittelschenkel. Der Hinterleib ist glänzend schwarz, sehr fein und zei'streut punktirt, mit grauem 1. Ring und grauen dreieckigen Seitentlecken. Schenkel- ringe, Basis und Spitze der Schenkel gell); Schienen gelb, in der Spitzenhälfte — wenigstens auf der Innenseite — deutlich gebräunt oder stellenweise sogar schwarzbraun. Von pi-atorum 9 durch viel dickere Schenkel, weniger zugespitzte Fühler, die Haarleiste etc. leicht uiiterscheidbar. — pratorum Tliomb-. Nr. 20 non Zett.) hingegen ist nach der Beschreibung nur eine licht- beinige, größere Form von atcr und = WoJfii Koir. 152 $9, wie sich aus der Vergleichung ihrer Beschreibungen ergibt. Ich besitze 5 von 3T) 7nm, die genau mit Wolfii und ebenso 5-5 mm große 5, die genau auf ater passen. Kow. sagt, afcr besitze fast gauz schwarze Schwinger, während Meig. und Zett. die Schwinger bi-aungelb, die des 9 gelb nennen. Es fallen also die Unterschiede der Größe und Schwingerfarbe weg und bleiben nur die geringen, variablen Färbungsdifferenzen der Beine. Die 9 besitzen durchaus die lichtere Färbung der Wolfii, daher Kow. von af('r keine 9 kennt. Auf Waldblätteru und Waldblumen des Stiftsgartens, Sehafferweges, Kematenwaldes, Veitlgrabens, Gesäuses etc. um Admont sowohl die Normalform, als auch die Größen- und Färbungs- Varietäten häufig; auch auf Bergwiesen um Stein- brück. Um Melk und Seitenstetten gemein. Juni— August. III. Giuppe. Wie 11, aber Augen ^^ nicht zusammenstoßend, Randmal fehlt. Kleine Querader weit vor der Mitte der Disc.-Zelle. rufipes Meig. IV 21 6, SS. 247!, Zett. 959, Thoms. 110, Nr. :i, Kow. 15-1 59- Die Schienen sind bei einem 5 wim großen c^; ganz gelb, die Tarsen ebenfalls fast ganz. Bei einer kleineren Form (var. b. Thoms.) sind die Schienen deutlich schwarz ge- ])ändert. Ein 4 mm großes 5 i'oit ziemlich deutlich gebänderten Schienen, ebenfalls ohne Hyp.-spaLte, besitzt eine weit jenseits der kleinen Querader (nicht derselben gegenüber) mündende Hilfsader, stimmt aber sonst ganz mit der Normalform. Die 9 besitzen einen besonders an der Innenseite deutlichen schwarzen Schienenring etwas unterhall) der Mitte. B]in 9 besitzt ganz gelbe Schienen, Tarsen und 3. Fühlerglied. Der Thorax $9 ist nur fettartig glänzend, schwarz, aber ziemlich dicht mehl- artig braunbehaart. Im Wolfsgraben bei Triel)en ein Pärchen in copiild, auf Sumpfwiesen um Hohentauern 2 9, im Gesäuse unter Fichten 1 5, hier auch von Becker gesammelt (i. litt.). Mai, Juni. Um Seitenstetten 5 9 nicht selten. 10 *x:in t liuocrus Kow. 153 ,* 9- Das 9 besitzt riiekwiirts auf der Mitte der Hinterseliienen 2 ziemlieh lange gelbe Borsten- haare, (He (lern 9 tles rafipes und liaon. fehlen. Kow. erwähnt dieses Merkmal nicht, sonst stimmt seine Beschreibung ganz genau. Auf Erlen des Schafferweges. Kalkofens und des Mühl- auerwaldes bei Admont 9, \ 6'- '»»"^'b im ('lesäuse von mir w\\i\ Beckei' gesammelt. Juni — September. *haemorrhoidalis Zett. 960, 9, Thoms. Xi-. <>, (dhitarsis Zctf. *f. pumilaMeig. form. 1. In den Schlachten um Admont bis 4000' häutig, auch um i^ottenmann und Steinbrück ver- einzelt. form. 2. Wie vorige; um Admont noch häutiger: auch am Damischbachthurm, um Hohentauern und. Steinbrück. form. 3 nigripes Strobl. Auf Krummholzvviesen der Scheibleggerhochalpe, der Hallermauein, des Natterriegel und Bösenstein einige 59- Juni— September. * pusilla Meig. Auf Waldpflanzen der Keniaten ])ei Admont, August. 2*. 17 *xanthozona Strobl. Auf Waldpflanzen am Ennsufer im Gesäuge 2 5^ '^^^^ Wiesen der Krumau und Eichelau bei Admont 3 5, 19- Juli, August. Trineura Meig. aterrima Fbr. SS. 347! Auf Dolden und Gesträuch wohl im ganzen Gebiete; im Ennsthale und auf den umliegenden Bergen bis in die Krummholzregion des Natterriegel etc. sehr häutig; auch im Gesäuse, um Johnsbach, Trieben, Hohentauern. Juni— August. stictica Meig. Auf Farren und Waldblättern der Pitz, Mühlau, des Schafferweges bei Admont mehrere $ ; ein 5 niit braunen Flügeln in copnla mit einem 9 niit glashellen Flügeln (=r aterrima), daher w^ohl nur ^^ar. der vorigen. August, Sep- tember. Gymnophora Macq. arcuata Mg. SS. 34G! Auf Wiesen und Gesträuch des Ennsthales bis auf die Kaiserauer Voralpen nicht selten, l)e- sonders häufig im Stiftsgarten von Admont. Juli, August. II. Section. Schizophora. 18. Farn. Oestridae. Von dieser Familie sind bisher nur wenige Arten aus Steiermark nachgewiesen; auch in den zahlreichen Abhand- lungen Brauer' s, des Monographen dieser Familie, traf ich nur 2 steirische Fundorte. Cepheiiomyia Ltr. stimulator Gl., Br. zool. bot. Ges. 1858, pag. 453, 18G0 pag. 047 etc. S. 395. Das 5 schwärmt auf hohen Bergspitzen und setzt sich gerne auf die Steine der Triangulierungspyra- miden oder auf die daselbst aufgeschichteten Steinhaufen. Ich ti-af es häufig auf dem Kalbling, Sparerfeld, Natterriegel bei Admont, Gumpeneck bei Öblarn, Hochschwung bei Rottenmann. Juli, August. Nach Brauer's Untersuchungen lebt die Larve in Rehen. Hypodenua Cl. bovis L. S. 307. „In Steiermark" (Brauer zool. bot. G. 1890, pag. 513); ich fand bei 4500' Ende August am Pyrgas 2 18 eine Puppe, die ich nach Brauer\s analytischer Tabelle (Wien, ent. Z. 1H87, pag. 4. und IHUO) als bovis bestiiniute. Oestromyia Br. Satyr US Br. „Am Hochschwab bei Seewiesen von Pr. Zeller gesammelt und Herrn Pr. Loew mitgetheilt" (Brauer z. b. Ges. ISÖH, pag. 4()2. S. 89H). 19. Fain. Muscidae. A. Calypterae. Das wichtigste neuere Werk erschien in den Denkschriften der Wiener Akademie der Wissenschaften, von Brauer und V. Bergenstamm: „\'orai'beiten zu einer .Monograj)hie der Mascariaschicometopa fexcl. Anthomyidae)'' ; I. 188!), pag. 09 — 180, mit 11 Tafeln, H. 1891, pag. 305—447. Leider ist es nur theil- weise analytisch bearbeitet, daher die Orientierung in der Un- zahl neuer (Jruppen und Gattungen eine sehr schwierige; die Zersplitterung in Gattungen, die sich oft nur durch 1^2 Merk- male von untergeordneter Bedeutung unterscheiden, geht noch weit über Kondani hinaus: der 2. Theil gibt eine neue, vom ersten vielfach abweichende Anordnung. Ich folge in der An- ordnung größtentheils diesem jedenfalls sehr verdienstlichen Werke, kann mich aber nicht entschließen, alle (jruppen und Gattungen anzunehmen. Sämmtliche Arten l)estunmte ich außer- dem nach Schiner und Rondani. Als Abkürzung nehme ich BBI und BB n. Die von H. Pokorny gesammelten Tacliinimni sind fast siimmtlich von Pr. Brauer selbst l)estimmt. I. Gruppe. Meigeniinae. BBI 8(;, II ;uo. Meigeiiia (R. D.) Schinor (Spylusia Rd. III., 111). bisignata Mg. SS. 472! BB. II .HO, Rnd. li;}. — a. f. f/(miiina (Hinterleib mit 1 Pleckenpaare). Auf Dolden (besonders Angdiea, Lascrpitiiim lafif.) um Admont häutig, auch auf den umliegenden Bergen und im (Jesäuse: Taueriizug: um Hohen- tauern und am Hochschuung bis (looo'. meist 5- Mürzhofen. Wechsel (leg. Pokorny). 19 var. (luadrima eil lata Mac((. (Hinterleib mit 2 (leutlichen Fleckenpaaren). Mit der Normalform auf Dolden und Holz- sehlagblumen 5 häufig, 9 sehr selten ; auch im Sunk 1 5- var. Immaculata R. D. (Hinterleib ganz ungefleckt). Auf Salv'ta f/hitmosa im Kematenwalde 1 Pärchen, Alpenwiesen der Scheibleggerhochalpe, des Kalbling, des Gumpeneck bis 7400' zusammen 7 5i 2 9; <^iie Ex. meist auffallend groß (7 — 8mm). Juni —August. floralis Meig. SS. 472! Rnd. 114, BB 811. Auf Dolden um Admont, im Gesäuse, Voralpenwiesen um den Schwarzen- see bei Kleinsölk ziemlich selten. Juli, August. Um Seitenstetten im Juni sehr häufig. egens Egg. BB. 810, S. 4sis)/r()i)ii anr/nsfa BB. 345 (nach BB. selbst vielleicht damit identisch). Um Melk nicht selten, gewiss auch im Ciebiete. excisa Fall. S. 462, BB. 345 {ah Sisyrojya), Farcx. dnhin BB. 322 (nach BB. selbst vielleicht damit identisch); auch flaricans Macq., Rnd. III 118, von BB. als eigene Art aufgeführt, kann ich nur für Si/noni/m halten. Auf Dolden um Admont und Steinbrück, Juli, vereinzelt. Um Melk, Innsbruck, Fiume etc. nebst der var. e.rcarata Zeit. Schin. 4G2 nicht selten. *glirina Rnd. HI 120 (1 9), BB. 323. (Das dritte Fühler- glied nur zweimal so lang, als das zweite; bei der höchst ähnlichen und wohl nicht s])ecifisch verschiedenen (/rossa BB. 323 2'y2raal so lang; lofn J\Ff/., auf die man in Schiner kommt, soll nach BB. durch kammfoi-mig gewimj)ei'te Hinterschienen und seitwärts rothgetleckten 1. — 3. Ring verschieden sein; ist viel- leicht doch nur eine Form, analog wie bei den 3 vorausgehenden Arten). Auf Dolden und Erlen im (lesäuse. um St. Michael, Schönstein, Admont mehrere $9; ^'i''- //'w*'« BB. um Rotten- mann 1 5- JiilJ^ August. 23 *stulta Zett. 1109, 9, fehlt BB.i var. Weicht von der Be- schreibung Zett. nur ab durch ganz schwarzes 2. Fiihlerglied, goklgelb schimmernde Stirn und fast ganz schwarzes 4. Segment; sonst stimmt es genau; fast 10 mm \ Hinterschienen ganz un- gleich beborstet; von der äußerst ähnlichen, ebenfalls lang- gestreckten JHcunda Mg. Schin., die ebenfalls in BB. fehlt, von der icli nur ein !) mm großes 5 wm Melk sammelte, durch theil- weise rothes Schildchen, fast rechtwinklig entspringende, deut- lich gebogene Spitzenquerader und dichter behaarte Augen verschieden. — Auf Dolden im Gesäuse, Mitte Juli, 1 9- {C.MyxexoristaBB.)libatrix Pz.,Rnd. III 131, SS. 463! BB. 333 (machen daraus 3 Arten, die sich nur durch etwas verschiedene Fühlerlänge und Stirnbreite unterscheiden und zu denen sie die genannten Autoren stets pp. citiren). Mürzhofen (leg. Pokorny) ; besitze sie aus Innsbruck, Villach, Melk. FaunaMeig.9,8.464(deestincoIl.),Rnd. III 117, BB. 331, rapida Mg. IV 320 (eine Var. mit fast goldgelber Stirn und gelblichgrauer Thoraxbestäubung). Auf Dolden im Gesäuse, um Jaring, Luttenbei-g und Radkersburg 1 9^ ^ 5; um Seiten- stetten o9 »ebst der v. rap. nicht selten. Juni — August. *barbatula Rnd. BB. 331. Auf Dolden bei Jaring, August, 2 5- Hemimasicera BB. ferruginea Mg. Rnd. IV 19, S. 484, BB. 327. — Augen meist deutlich-, aber spai'sam behaart; der 3. Ring bald mit, bald ohne Diskalmacrochaeten ; der 2. und gewöhnlich auch der 3. des 5 seitlich roth gefleckt ; Taster bald fast ganz roth, bald nur an der Spitzenhälfte. Ich sammelte bisher nur die var. mit schwarzen Schienen {Exor. properauf^ Bnd. III 117). Auf Dolden im Gesäuse 3 $, um Steinbrück 1 öi - 9; Mürzhofen (leg. Pokorny). Juli, August. *gyrovaga Rnd. IV 17, BB. 328. Auf Dolden bei CilH Ende Juli, 1 5. 1 Prof. Biauor. dem ich mein Kx. zur Ansicht sandte, orlclärte es als eine Var. von chu:ellarine BB. II 32G mit 2 Orbitalborsten mid je 5—6 Diskalmacrocliaeten am 2.-3. Ringe {elav. besitzt nur 1 Orb.-B. und je 2 Disk.-M.). 24 Hh'pliaridea Rnd. I t'>7. BB. I hh. vulp;aris Fall. Kiid. 111 140. SS. 458! BB. II ;i;is. Auf Dolden etc. um Adniout. Hottenmann, St. Michael, Radkersburg. Jaring-. Cilli. Steinbriick; sogar noch auf Alpenwiesen des Natterriegel. Auch var. sfridcns E///r//rY/ und IlcnuL, in ganz Steiermark verbreitet und ziemlich häutig: Admont, Gesäuge, Rottenmann, Mariahof, St. Lambrecht, Frohnleithen, Schönstein, Hadkersburg. Juli, August. Aiiipliicliaota BB. I 91. *bicincta Mg. W ;381. Auf Blättern, Quendelblüten. Sdria (/Inf. im (iesäuse, Johnsbachgraben, Kematenwalde bei Admont, um K'ottenmann vereinzelt, 59- Ju^b August. Macliaira Knd. BB. I 91. concinnata Mg. S. 489, scrrire7itris Rnd. III l')9! (Jraz, von Schieferer aus Arnwj/cfa AIvi und Vanessa Prorsa gezogen, 3 6 19; identisch mit 1 Ex. Brrf/ijoisfannn's aus N.-Öst. Doria Kiid. nigripaljtis K'nd. 111 17 1. BB. 1 9.{. Auf Laub l)ei Admont, Septem l)er, 1 5- 27 Tritochaeta BB. 92. *polleniella Rnd. p-oso2;o/f/p,s' BB. 165 und F'ig. 35! Auf Haselnusslaub bei Admont, Mitte Juli, 1 $. Phorocera R. D. s. str., BB. I 93. cilipeda Rnd. III 167, SS. 492, BB. II 338. Auf Dolden und Gebüsch um Admont, besonders an den Ennsufern, mehrere (5 9- Juli, August. puniicata Mg. SS. 492!, Rnd. III 166, BB. 388. Auf Dolden bei Rottenniann 1 5- Bothria Rnd. BB. I 94. frontosa Mg. S. 491, pascuonim Rnd. III 168, SS. 491 (als Phoroc). Auf Blättern im Veitlgraben bei Admont 1 5 (var. alle 3 Queradern dick braun gesäumt; 1 Q derselben Var. sammelte ich um Seitenstetten), Setigeiia ßiid. emeiid., BB. I 94. {Pliofoccra Scliin. p.p.) caesifrons Mcq. SS. 490!, BB. II 339, assimilis Rnd. III. 177. Unter Gesträuch und auf Dolden im ersten Frühjahre häufig; um Melk und Seitenstetten äußerst gemein. \''ariirt nicht selten mit geschlossener Hinterrandszelle, ferner H. geschlossen und außerdem die Spitzenquerader knieförmig eingebogen ; endlich gibt es häufig Übergangsfoi'men zu ass., welche die Färbung der caes. (bes. schwarzes Schildchen) mit der Größe der ass. vereinen. assimilis Fall. SS. 491!, ass. var. grandh Rnd. III 178, BB. 339. Gleich caes. im ersten Frühjahre um Admont (und Seitenstetten) häufig; wohl im ganzen Gebiete. (B. Parasetigena BB. II 339) segregata Rnd. III 181, S. 491. Auf Linden im Stiftsgarten von Admont 2 5 ; um Melk und Seitenstetten, Mai — Juli, nicht selten. Lecaiiipus Rnd. BB. *patelliferus Rnd. III 158!, BB. I 95 u. Fig. 49. Im Ge- säuse, Juni, 1 5; auch um Melk selten. ?]ggeria fasciata Egg, Campylochaeta schistacea Rnd. und Stomatomyia filipalpis Rnd., alle um Melk etc. gesammelt, fehlen wohl auch im Gebiete nicht. _28 IV. Gruppe. Eutachininae BH. I dh. Eutacliina J{li. Tiirhiiia My. p. p., Schin., Kiid. III. (A. Eiitaehina BB. Maerochaeten nur marginal) larva- rum L. SS. 474!, Knd. lOS. Auf Dolden um Admont, im Ge- säuse und um Cilli einige 5. Mürzhofen (leg. Pokorny). Juli, August. Um Melk etc. ziemlich häufig. viduaMg. S. 474, fehlt Knd. Auf Dolden um St. Michael, Juli, 1 5. mimula Mg. S. 47:3. Auf Dolden um Admont, Juli, 1 5. erucarum Rnd. III 201, SS. 474!, Microfachina er. Mik. Wien. ent. Z. ISiil, pag. 116. Auf Dolden, Erlen, Compositen um Admont sehr häufig; auch auf Voralpenwiesen der Kaiserau und des Natterriegel; ferner im Gesäuse, um Trieben. Hohen- tauern, Ki-aubath, Radkersburg und wohl im ganzen Gebiete. Juni — August. * nympharum Knd. III 202, Microfach. Mik loc. cit. Auf Dolden um Luttenberg p]nde Juli 1 9. Um Fiume 59 häufig; nach meiner Überzeugung nur eine Var. von eruc, denn die Zahl der mittleren Randmacrochaeten des 2. Ringes wechselt von 2 — 3, bei cnie. von 3 — 5; die Hinterleibsseiten sind bald rothgefleckt, bald einfarbig schwarz. (B. Chaetotachina BB. Maerochaeten auch diakah rustica Mg. SS. 475!, Rnd. 200. Auf Dolden bis in die Alpen- region die gemeinste Art ; im Ennsthale bes. nnf HcracJeu in und Angelica in Menge, ferner am Nattei-i-iegel, Sir])itzkogel, um Hohen- tauern, Mariahof, Frohnleithen, Radkersburg, Luttenberg, Jaring, Schönstein, Sulzbach. Mürzhofen (leg. Pokorny). Juni- August. nigricans Egg. SS. 475. Um Admont auf Dolden des Stiftsgartens und an Fenstern 1 6 1 9. Juli, August. Auch um Melk etc. selten. V. Gruppe. Goniina BB. Ooiiia 3Ig. (Eine trefflichu Boarbeitung lieferte Kowarz in Wien. ont. Z. 1888, pag. 1 etc.") fasciata Mg. S. 442, Kow. c. Auf Dolden bei Mariahof. Juli. I ,5. capitata Mg. Kow. 10!, frifaria Zell. S. 443. Auf Com- positen bei Frohnleithen, Juli, 1 9. 29 Foersteri Mg. 8. 442, Kow. 5! Auf Dolden an Eisen- bahndämnien im Gesimse, Mitte August, 2 9- VI. Gruppe. Pachystylinae BB. Pachystylum Mcq. BB. 101. *areuatum Mik z. b. G. 1S63 pag. 1240 u. Wien. ent. Z. 1801 pag. 207. Auf Sumpfwiesen der Kaiserau, August, 2 9^ um Hohentauern Ende Mai 1 $, bei 7000' am Bösenstein, Mitte August, 1 9. (B. Pseudopachystylura Uik) Wachtlii Mik Wien, ent. Z. 1891 pag. ,208, Bremü S. 440, non Mcq. Auf Krumm- holzdolden des Natterriegel bei Admont, Ende August, 1 9; um Melk im Juni 3 5. (rugosum Mik 1863, Brachymera r. BB. 116, sammelte ich nur bei Görz.) Vil. Gruppe. Polideinae BB. Polidea Macq. *aenea Mg. (Nach der Auffassung Rnd. III 92, nicht S. und BB.; von der in Größe und Färbung äußerst ähnlichen Somol. sicher verschieden durch fehlende Diskalmacrochaeten, die nur zweiborstige 3. Längsader, das noch dickere, plumpere 3. Fühlerglied, das noch längere 2. Borstenglied [fast halb so lang, als das dritte]. Augen zerstreut behaart. Kopf äußerst ähnhch dem einer Tryptocera BB. Fig. 84, aber auch bei So?noL fast identisch ; die offene Hinterrandzelle mündet genau an der Flügelspitze, bei Somol. etwas vor derselben. — Vorder- tarsen ?) In der Kematenbachschlucht bei Admont, 18. August, 1 9- Somoleja Rnd. BB. I 131. rebaptizata Rnd. III 92 (als Hmrisia), Polidea aenea Mg. p. p., SS. 526! Auf Dolden der Krumau bei Admont leg. Pr. Wagner 1 9 (Vordertarsen stark erweitert !) ; auf Sumpfwiesen der Kaiserau 1 5. Auch um Seitenstetten 2 5. Juni— August. Micronychia BB. I 131. ruficauda Zett. S. 464 (als Exorisfa), BB. II 382, punctum Wied. i. litt., BB. 131. Auf Erien des Schafferweges und Dolden des Frauenfeldes bei Admont, Juli, 2 9 ; Mürzhofen (leg. Pokorny). 30 Aporomyia Kiul. 111 uo. HU. 1 d;j. (liihia Fall. Zett. 1111. Hnd.. S. 460 (als Kxorista). Auf Laub im Sunk bei Hohentauem. 2."). Mai. 1 V: auch öfters um Seitenstetten gesammelt. VIII. Gruppe. Pseudodexiinae BB. I 127. reta^'iiia Rnd. III 23, Bß. 12<). * subpetiolata Knd. S. 527. Im Veitlgraben bei Admont, 20. September. 1 9 (var. Spitzenquerader bogenförmig ab- zweigend) ; auf Laul) bei Seitenstetten ein normales 9- Acemyia Dsv. BB. I 128. (Anq/locera Mcq. Schill. öoS). *grisea Zett. IV 1261 (als Xysta), Kow. z. b. G. 1868, pag. 221 (als Anc). Auf Dolden bei Cilli, Ende Juli, 1 9. Stimmt genau mit Kow., nur sind die Taster dunkel rothgelb, bloß an der äußersten Spitze schwarz; auch die höchst älui- liche cinerea Mik (2 O aus Melk) variirt mit rothen und schwarzen Tastern. *8ubrotunda Rnd. IV 81. Mürzhofen (leg. Pokorny). Melania Mg. {Melanota lind. V 17-2, BB. 1 l'ü»). vülvulus Fbr. SS. 555!, Knd., BB. Auf Dolden, groß- blätti'igen Waldpflanzen (bes. Fctasifes, Salvia (jlut.), Fichten, Erlen etc. im Gesäuse und Ennsthale bis 5000' (Kall)liiig. Scheiblstein, Natterriegel) ziemlich gemein; auch um Johns- bach, in der Strechen bei Hottenmann und im Sunk bei Hohen- tauern. -luni .\iigust. Mac(iuartia K. 1). Rnd. III 8'}. (A. Macq. s. str. BB. I 12!0 lucida Mg. SS. 525)! Um Obdach (Loew, Neue Beitr. 1856, pag. 19 und S. 52!)). Mürzhofen (leg. Pokorny); Krumau bei Admont. Wolfsgraben bei Trieben, Wiesen um Hohentauern selten. var. ß flavida Mg. I\' ;}(;;) (als Tnjplwra: die 1. Hinter- randzelle geschlossen und kurz gestielt). Auf Blumen und Blättern im Gesäuse 59 mehrmals gesammelt; auch um Rotten- mann und im Sunk bei Hohentauern vereinzelt. Juli. August. 31 dispar Fall. S. 530. Mürzhofen (leg. Pokorny). flavipes Mg. S. 530. Bei Obdach (Loew, Neue Beitr. 185G, pag. 19). chaleonota Mg. S. 530. Rnd. 86. Auf Dolden (AngeJica, Laseijnt. latif.) und Waldblättern in der Krumau, Mühlau, im Keniatenwaide bei Admont 59 selten; auch noch auf Krummholzwiesen des Kalbling. Variirt mit geschlossener Hinterrandzelle. Juli, August. major S. 531. Auf Buphthahnum um Gstatterboden, 20. Juli 1 5 mit schwarzbraunen Tastern; die Normalform bisher nur um Seitenstetten. tenebricosa Mg. ÖS. 531 ! Auf Angelica-Dolden in der Krumau bei Admont 1 9; Wechsel (leg. Pokorny). Um Melk, Mai— Juli, 69. affinis SS. 531! Auf Dolden der Krumau und an Enns- ufern mehrmals, auf Karren des Lichtmessberges und Dolden um Luttenberg vereinzelt, stets 9- Hinterleib etwas grau bereift, bei ten. aber ganz schwarz. Juli, August. grisea Fall. SS. 531 !, Auf Holzblöcken der Tauernstraße bei Trieben und im Kematenwalde bei Admont 4 5 ; bei 5000' am Griesstein 1 9- Mürzhofen (leg. Pokorny). Auch um Melk und Seitenstetten, Mai— August. var.? 9- Taster dicker, ganz rothgelb, Mündung der Hinter- randzelle etwas weiter vor der Flügelspitze. Randdorn sehr deutlich; lOnwi. Auf Dolden um Radkersburg," Ende Juli, 1 9- *unibrosa Zett. 0122 (ausgezeichnet durch die sehmale Stirn 5 und die behaarten Wangen; occJusa Rnd. HI 85, 5' ist wegen der deutlich behaarten Wangen etc. jedenfalls damit identisch). Auf Alpenwiesen des Kalbling, Ende Juli, 1 5- nitida Zett. SS. 532!, Rnd. 88. Auf Sah. ghit., Quendel, Dolden, Alpenblumen und Laub bis 5000' ziemlich häufig: Gesäuse (! u. Sammig. Becker!), Johnsbachgraben, Krumau, Mühlau, Pyrgas und Kematenwald bei Admont, Sunk bei Hohen- tauern, St. Lamb recht, Sirbitzkogel. Mai— August. (B. Ptilops Rnd. V 105, BB. I 130) chalybeata Mg. S. 532, Rnd. 107. Auf Dolden im F'rauenfelde etc. bei Admont 3 9; "11^ Melk und Seitenstetten vom Mai an ziemlich häufig. nigrita Fall. SS. 532! An Bachrändern der Scheiblegger- 32 hochalpe. 22. August, 1 5 [1 mm. a))t'r Augen zusainmenstolAend) ; die kleinei-e Xonnalforni sammelte ich um Admont und besitze sie aus Melk und Wien. Moriiiia Dsv. HB. I 110. inelanoptera Fall. SS. r)5l!, Anilirdcomiim m. RndY 1 1(5. An Bachrändem der Scheil)leggerhoL'hali)e {')()()0\ P]nde August) und auf Dolden um Kadkersburg (Ende Juli) je 1 9- Mürz- hofen, Wechsel (leg. Pokoi'ny). Um Seitenstetten vom Mai an ziemlich selten. nana Mg. SS. 551!. MrJanomyia n. Rnd. V 14U. Auf Dolden, Wiesen und Waldblättern bis 5000' sehr häufig: Im Ennsthale und auf den umliegenden Bergen überall; auch im Ge- säuse, am Bösenstein, um Mariahof. Steinbrück. Juni— August. Variirt sehr in der Stellung der hinteren Querader (oft genau in der Mitte), in der Stirnbreite des 5 (meist äußerst schmal, bisweilen ziemlich breit); ferner sind die Wangen nicht selten mit einer feinen Haarreihe versehen. (B. Medoria Mg. p. p.) *funje8ta Mg. IV 340. Ist, wie Mg. selbst vermuthet, jedenfalls 5 zu qJabra Mg. VII 203, 9. Meine 9 stimmen vollkommen mit Mg., nur tragen die Hinterleibsringe vom 2. an deutliche, lange, feine Kandmacrochaeten, wähi'end gl. und fun. keine besitzen sollen (vielleicht waren sie ab- gebrochen oder können, weil fein, auch wirklich fehlen). Der Beschreibung 9 wäre hinzuzufügen: Fiihlerborste deutlich-, aber kurz befiedert. Kanddorn sehr deutlich. Kand- und Unter- randzelle besonders gegen die Spitze hin schwärzlich oder bräunlich getrübt, hintere Querader gerade, steil, fast genau auf der Mitte zwischen Beugung und vorderer Querader. Schwinger schwarz. — Stirn 5 schmal, aber Augen sehr deutlich getrennt. Hypopygium ziemlich stark entwickelt, auf der Baucliseite deutlich vorragend. -- Von der äußerst ähn- lichen mnin ist ,^9 verschieden durch kürzer befiederte Fühler- borste, den lebhaften Seidenglanz des Gesichtes und der Stirn, den glänzendschwarzen Scheitel, den größeren Glanz des ganz unbestäubten Thorax und Hinterleibes, die mehr elliptische Gestalt des Hinterleibes, durch das Fehlen von kürzeren Mittelborsten zwischen den 2 langen Kandborsten des 33 Scliildehens (nur feine, kurze Haare daselbst); 5 durch das viel größere Hypopygium und meist breiter getrennte Augen. Hinterrandzelle offen, bisweilen geschlossen oder sogar kurz gestielt. Auf Angelica-Dolden und Sumpfwiesen der Krumau 4 9, 5 5, im Hofmoore bei Admont 1 5, auf Teichwiesen bei Hohen- tauern 1 9- Auch um Seitenstetten mehrere 5 9- J^mi — August. *acerba Mg. VH 204. Auf Sumpfwiesen der Krumau, 18. Juli, 2 5 (identisch mit einem von Pr. Mik aus Asch in Böhmen erhaltenen 5)- Nota. Bei ac. und fun. sind die Macrochaeten nur mar- ginal, bei der von BB. als Type angenommenen digramma Mg. auch diskal ; meine Arten stehen jedenfalls besser bei Mor'mia, wenn man überhaupt die l)eiden Gattungen trennen darf. (C. Rhinomorinia BB. I 123.) sarcophagina SS. 552! Um Melk und Seitenstetten gemein; im Gebiete sammelte ich die Normalform nur einigemale um Admont; außerdem: var. minor mihi. Nur 2 •5'" = 6 mm groß, sonst mit sarc. identisch: Auf Laub im Sunk bei Hohentauern, 25. Mai, 1 5, 1 9, auf Krummholzwiesen des Kalbling, Mitte Juli, 1 9- *corvina Mg. VH 205, 9 (als Medorid). Mein 9 gehört wegen der kurz- aber deutlich befiederten Borste und der fehlenden Diskalborsten jedenfalls auch zu Morinia, und zwar neben mrc, von der es sich aber durch nur 5'5 mm Größe, die sehr deutlich winkelige Spitzenquerader, die fehlenden weißen Querbinden der Ringe etc. (vide Mg.) sicher unterscheidet; in der Kopfbildung, den Fühlern, der theihveisen Behaarung der Wangen, dem Geäder (mit obiger Ausnahme) stimmt es ganz mit ,s«rc'. ; Wangen und Backen sehr breit; Stirn weit vorstehend, braunschwarz bestäubt, die schwarze Strieme so breit, als die Seiten; Rückenschild schwarz, etwas braun bestäubt, nur an den Schultern deutlich grau ; Hinterleib schwarz, nur auf den letzten 2 Ringen stellenweise grau bestäubt. Hintere Querader geschwungen, am Ende des 2. Drittels, also der Beugung sehr nahe; Spitzenquerader gerade, etwas vor der Flügelspitze mündend. Auf Blumen der Scheiplalm am Bösenstein, 26. Mai, 1 9- (D. EngyopsRnd. V 152, BB. 1 124.) *Pecchioli Rnd. \M78 var. alpicola mihi. Früher von mir für Moi: anthracina 3 34 Mg. Schin. gelullten, seheint mir aber jetzt verschieden zu sein Stimmt sonst genau mit Rnd., aber der Hinterleib ist ziemlieh deutlieh grau bestäubt; die Hügel sind ziemlieh intensiv grau getrübt, an der Basis und am \'orderi"ande intensiver schwarz- grau und bräunliehgelb; auch die Adern, besonders beim 9, dunkler gesäumt ; die hintere Querader etwas näher der Beugung, als der kleinen Querader. Das 5 zeigt zwar sehr genäherte, aber doch deutlieh getrennte Augen. Größe, wie Rnd. angibt, 7 — 8 mm. Da die Beschreibung Rnd. sehr kui-z und die Type mir nicht zugänglich ist, betrachte ich sie einstweilen als Varietät. Prof. Dr. Brauer, dem ich Ex. einsandte, kennt die Type Rd.'s zwar ebenfalls nicht, hält aber die Artbestimmung für richtig. — Auf Dolden im Gesäuse 1 9, Krummholz wiesen des Kalbling. Natterriegel, der Seheibleggerhoehalpe ;J 5i '^ 9- Juli, August. Miiitho R. I). BB. 137. praeceps Scop. S. 556, non Rnd., laccra Rnd. IV 135. An Fenstern bei Admont. Trieben im August 9^ 6- Auch aus Melk, ülmütz etc. Degeeria Mg. (u. Hi/postena S. p.p.. Amcfloria BB. I loß). medorina S. 538, BB. II 35G (wo Amedoria eingezogen u. zu Deg. gestellt wird). Auf Dolden des Ennsufers, der Krumau und Gesträuch des Liehtmessberges bei Admont nicht selten. Mürzhofen (leg. Pokorny). Um Melk und Seitenstetten vom Mai an häutig. Trigonospila Pock. *pieta Poek. BB. I 20<). Am Wechsel (leg. Pokorny). Hyria R. I). BB. I 12H. tibialis Fall. S. 477 (als Tachina). Auf Gesträuch um Admont. Juni, 1 5. Wechsel (leg. Pokorny). Um Melk u. Seiten- stetten vom April an nicht selten. Thelaira R. D. BB. I 110. nigripes Fbr. Rnd. V 176, leucozona Fbr. S. 555. Rnd. unterscheidet nigr. von leuc.\ letztere hat nur wenig Roth am Hinterlei})e und auf der Mitte der Ringe nur 2 Macrochaeten; 35 allein die Zahl derselben wechselt bei nigr. von 2—4; oft hat der 2. King 2, der folgende 3 oder 4 etc.; also nur seltene Färbungsvarietät; Rnd. kannte nur 1 5- Auf Gesträuch und Dolden im Gesäuse, um Adniont etc. die Normalforni häutig, Mai— August; von var. leucozona Rnd. 176 auf Holzschlagblumen des Lichtmessberges ein nur 8 wi/H großes 5; Mürzhofen (leg. Pokorny); um Jaring beide Formen. IX. Gruppe. Pyrrhosiinae BB. I 133. Deinoticus Macq. plebejus Fall. SS. 433! Rnd. IV 50. Auf Dolden im Gesäuse (!, Sammig. Becker!), um Frauenberg und Miihlau bei Admont, St. Michael und wohl im ganzen Gebiete. Auf Alpen- wiesen des Natterriegel sammelte ich 1 5r 2 9; bei den 9 waren Fühler, Stirnstrieme, Beine und Hinterleib ganz schwarz, also form, melanochroitira. Juni — August. (B. HystrichoneuraBB. 1 135) frontatus Zett. SS. 434! Auf Dolden im Fi'auenfelde bei Admont und um Schönstein 3 5; Mürzhofen (leg. Pokorny). Auch um Innsbruck, Melk etc. (Aphria longirostris Mg., um Melk!, dürfte auch ein- heimisch sein). Chrysosoma R. D., BB. I. 134. auratum Fall., Gymnochacfa a. S. 431, Rnd. III 80. Auf Dolden im Gesäuse und um Schönstein 4 9- Ji-il', August. Rhinotachiiia BB. I 135. sybarita Mg. = demofica Egg. Tachina d. S. 475. Auf Compositen bei Brück, Juli, 1 9- Um Melk im Juni mehrere 9- NB. *aequa Mg., um Melk 1 5, vielleicht auch im Gebiete. Leskia R. D. BB. 135, Pyrrhosia Rnd. p. p. aurea Fall. SS. 513!, Rnd. IV (54. Auf Dolden um St. Michael 1 5, Juli. Auch um Bozen, Melk etc. Myiobia R. 1)., BB. I 135. (A. Pyrrhosia Rnd. p. p.) longipes Mg. S. 515, Rnd. IV 68. Auf NeracJi'iim in der Eichelau bei Admont, Ende Juli, 1 §. 3* 36 fenestratii Mg. S. 514 p. |).. scf/n-f/afa Rnd. (15. Au Sumpfriiiidei'u der Krumau bei Admont 1 $, 2 9^ August. Um Melk und Seitenstetten auf Dolden vom Mai an nicht selten. inanis Fall., Rnd. 67, S. öl5. Variirt a Xormalfonn (Vorderschenkel ganz roth); \i (Vordei'schenkel mit schwarzei- Wurzel und Rückenstrieme, Hinterleibsstrieme breiter, aber Seiten des 3. Ringes ebenfalls roth. ^^ foipsfr. S. ]). p.: von der ächten foi. verschieden durch bedeutendere (iröße. den nicht ganz grauen 3. Ring, das an der Spitze deutlich rothe Schildchen). — Normale 5: Dolden um Frohnleithen; Mürzhofen (leg. Pokorny): 5 der var. bisher nur um Innsbruck und Seitenstetten. pacificaMg. SS. 515 p.p.? Auf Dolden um Admont und Krummholzwiesen des Natterriegel einige 9- Hinterleib zwar ganz grau, aber vielleicht doch nur 9 zu in(mi.'<. Juli, August. (B. Micromyiobia BB. H 385) * diaphana Rnd. I\' 66, monimia Schln. i. Uff. (aus Gmunden, nach BB. 385). Durch ürbitalborsten und kurze Klauen 5 von inanis verschieden. Auf Dolden um Jaring, St. Michael, im (lesäuse und Johnsbach- graben je 1 5- Juli, August. Khjnchista' Rnd. *prolixa Mg. Rnd. V 164, S. 532 (Macquartia). Mürz- hofen (leg. Pokorny); ich traf sie nui- um Melk im Mai. Zopliomyia Macii. temula Scop. SS. 436!, Rnd. HI 85 (als Aveniia). Auf Dolden. Cy pressen -Wolfsmilch und Wiesenl)lunien bis 5000', wohl überall; Wechsel (leg. Pokorny), Kalhling, Hohentauei-n, Frohnleithen, Cilli, Steinbrück. Mai— Juli. X. Gruppe. Pseudominthoinae BB. I 136. Olivima K. 1). lateralis Fbr. SS. 435!, BB., mfomaculufa Deg. Und. IV 120. Auf Dolden. Wolfsmilch und \'oralj)enblumen im ganzen Gebiete häutig, z. B. Admont, Johnsbach, Rottenmann, Hohen- tauern, Frohnleithen, Schönstein, Sulzbach; Mürzhofen (leg. Pokorny). Unter einem Bachsteine des Hochschwung (c. 5000') 37 sammelte ich eine form, melanocliroitiea (9: Thorax glänzend schwarz , nur schwach bereift; Hinterleibsfärbung normal). Mai — August. XI. Gruppe. Ocypterinae BB. 1 139. Oe.vptera Ltr. BB. excisa Loew. SS. 415! Auf blumigen Waldrändern um Luttenberg, Ende Juli, 2 ,5. brassicariae Fbr. 8. 410, Knd. IV 124! Auf Quendel- blüten der Kaiserau (c. 4000') und Dolden um Schönstein ver- einzelt, August. Um Melk häufig. cylindrica Fbr. SS. 417!, Rnd. 127. Auf Dolden um Admont und Stadl bei Murau einige 5. Juli. Höchst wahrscheinlich kommen auch die um Melk nicht seltenen xjlotina Egg., intermedia Mg., interrupta Mg. und Ocypterula pusilla Mg. im Gebiete vor. XII. Gruppe. Micropalpinae BB. I 133. Micropalpus Mcq. Knd. III. vulpinus Fall, Zett., SS. 428!, Rnd. 6G. Auf Erlen und Dolden um Admont ziemlich häufig, bes. am Schafferwege, um Miihlau, Hall und im Gesäuse; steigt bis auf die Alpenwiesen der Kaiserau und des Scheiblstein ; auch um Cilli und Mürz- hofen (leg. Pokorny). Juli, August. comptus (Fall.) Rnd., fidgens S. 428. Wechsel (leg. Pokorny). Besitze ihn nur aus U.-Öst. haemorrhoidalis Mg. SS. 429! non Fall., impudims Rnd 68 !, BB. II 383. Auf Dolden um Frohnleithen, Cilli und Jaring vereinzelt, 59- Mürzhofen, Wechsel (leg. Pokorny). Juli. *pudicusKnd. 69. Auf Dolden um Cilli, Ende Juli, 15. — Um Seitenstetten 35, 19- pictus Mg. SS. 429!, hamiorrh. Fll., Rnd. 69. Auf Dolden um Mariahof, Frohnleithen, Radkei-sburg, Luttenberg und Schön- stein vereinzelt, 59- J^ü- *frater Rnd. III 67! Auf Dolden bei Luttenberg und Schönstein Ende Juli, 5 $. Identisch mit einem Ex. aus Italien (leg. Erber). 3R Erigoiie K. ü. BB. 1 1:]:5. (Xfinnrdi'ti Schi)}, p. ]). Fldff/ihirtt Und. III;*.;*.) strtMuia Mg. SS. 400 !. Rnd. 75! Auf Erlen und Dolden um Adinont, am Liehtmessberge und im (lesiiuse nicht häufig: im (Jesäuse auch eine Var. mit ganz rothgelben Fühlern. Auch um Melk. Seitenstetten etc. vom Mai an nicht selten. (vagans Mg. Bisher nur um Melk selten). vivida Zett. SS. 4öl! Auf Dolden, Eupatorium und Gesträuch um Mariahof, Tiüeben. Admont, im Gesäuse und Johnsbachgraben nicht selten; steigt ))is auf die Krummholz- wiesen des Kalbling. Juli, August. rudis Fall. SS. 451! Auf Dolden in der Krumau bei Admont, um Mariahof und St. Lambrecht vereinzelt. Juli, August. Auch um Innsbruck, Melk etc. nicht selten. radicum Fbr. SS. 452!, Rnd. 76. Das 5 ist durch die fast doppelt so breite Stirn von caes. 5 leicht unterscheid bar, aber auch beim 9 ist sie breiter, als bei cae.s. 9 mid mehr goldgell); der 4. Ring ist bei §9 f'^st unbestäubt, bei mrvs. 59 fast ganz tleckenartig weißschimmernd. — Auf Dolden, Compo- siten und Mentha um St. Lambrecht, Scheifling, Rottenmann, Admont und im Gesäuse ziemlich häutig, ^'ariirt mit ganz schwarzem Schildchen und an der Spitze gelblichen Tastern. Juli, August. caesia Fall. S. 452. Auf Dolden und großblätterigen Waldpflanzen des Ennsthales und seiner ^'orberge bis 5000' ziemlich häufig, besonders im Gesäuse; auch in der Voralpen- region des Hochschwung, um Rottenmann, Jaring. *longicornis mihi. 9- Äußerst ähnlich der )w//r. und caciia; el)enfalls mit schwarzen oder nui' an der äußersten Spitze etwas röthlichen Tastern. Thorax el)enfalls grau bestäubt mit 4 gleich weit entfernten schwarzen Striemen; Hinterleib — wie bei rars. — mit fleckenartigen Schillerbinden auf den Ji letzten Ringen. Geäder ganz wie bei radic, el)enfalls mit ziemlich spitzwinkeliger Beugung der 4. Längsader. Unterscheidet sich aber von beiden \. durch das verlängerte zweite und das deutlich küizere. aber bedeutend ])reitere, plumpere ;5. Hihler- glied; 2. durch 4 (nicht 2) starke Diskalmacrochaeten des 2. und 3. Ringes; 3. durch die große Zahl (12—14) der starken 39 Randmaerochaeten des 3. Ringes und den viel reichlicher be- borsteten 4. Ring. Prof. Brauer erklärte diese Art als die echte caesia Fall. Zett. lllö, dessen Beschreibung der Fühler aller- dings stimmt; dann miisste aber meine caesia neu benannt werden. Auf Möhrendolden bei CiUi 2 9, '"luf Dolden am Ennsufer und an Zimmerfenstern von Admont 2 9- Juli, August. XIII. Gruppe. Tachininae BB. I 132. Tachina Mg. BB. Ecliinomyia Dum., S., Rnd. III. (In BB. worden die 4 Sectionen als Gattungen betrachtet.) (A. Fabricia R. D.) ferox Pz. SS. 424!, Rnd. 58. Auf Quendelblüten im Kematenwalde l)ei Admont, im Wolfsgraben bei Trieben und in der Waldregion des Sirbitzkogel ver- einzelt. Juli. (B. Peleteria R. D.) tessellata Fbr. SS. 424!, Rnd. 58. An Eisenbahndämmen im Gesäuse 1 $, Dolden bei Cilli 1 9; Aussee (Sammig. Wagner!, 1 5); um Melk 'gemein, auch in Tirol etc. häufig, gewiss auch im Gebiete. *jugorum mihi. Simillima ferinae; differf antennis totis nif/rls, scutello hninneo, viffa ahdomhiis non interrupta, in tertio segmento versus apicem dilafata et segmentum quartiim totuni vel fere totum occupante. 13 7nm. Stimmt mit keiner Art Zett. , Bnd. , Mcq. : von tesseU. weicht sie sciion viel mehr ab durch den fast durchaus glänzend schwarzen, kaum etwas bestäubten Thoraxrückeu, ebenso durch den sehr lebhaft rothen und schwarzen, glänzenden Hinterleib, der keine Spur von weißschimmernden Vorderrandsbinden zeigt. Das 2. Segment hat in der Mitte des Endrandes 2, 3 oder 4 Macrochaeten. Die Beine sind bei 2 Ex. ganz schwarz, bei 3 Ex. aber sind wenigstens die Hinterschienen deutlich pechbraun. Auf der Höhe des Kalbling (6800'), auf kleine Steine sich setzend, am 25. Juli issi 4 $, auf Blumen der Scheiblegger- hochalpe (5500'), Ende August 1802 1 9. (ferina Ztt. besitze ich nur aus Fiume und Calabrien). (C. Tachina BB. i. sp.) grossa L. SS. 425!, Rnd. 51. Auf Angelica-Dolden im Gesäuse und in der Krumau bei Admont 40 ziemlich hiiutij;-: seiton im .lolmsbachgrabeii, am Liehtmess- berge, um Rotteiimann. Kchönstein: Aussee (Sammlg. Wagner!) .Juli, AuRust. Marklini Zett. SvS. 42ö!, rrfialis Und. 50 (stimmt j^enau.) Auf Anf;elica, Eupatorium, Gestiüuch und Alpenblumen bis f).')!«)' sehr verbreitet, aber meist vereinzelt: Am Schaffer- wege des Tjiehtmessberges 4 9, i'^ *>. Um Seitenstetten 5 9 d^r Xornial- form, ferner aus Lemberg mehrere 59 ^^^ var. pallipes Fall. Zett. 1055 5, tue sich von der Normalform fast nur durch das Vorhandensein der Spitzenijuerader unterscheidet; schon Rnd. erwähnt, dass jmllip. bald mit, l)ald ohne Spitzencpierader vor- kommt; Pr. Mik. erklärte meine Ex. ebenfalls als eine \'ar. der utif.: diese F]x. stimmen aber auch vollkommen mit VrophtjUa (BB. I 104) IcptotricJiopa BB. I KJü. nur bilden sie eine Var. mit ganz gell)en Schenkeln und Schienen; BB. gibt im II. Bande selbst zu, dass sich pallip. nur „ihirch ganz gelbe Beine und 45 meist bedornte 3. Liingsader'' davon unterscheide. Auch Hype- rectehm metophia Sch'm. 587 (Villach. leg. Tief) steht besser bei Boesdia. Blepharomyia BB. I 105, Fig. 98 ! *amplicornis Zett. 1152, 5- In der Voralpenregion der Strechen bei Rottenmann Ende Juli 1 9- Nota. 9 stimmt vollkommen mit der Beschreibung des 5; die bleigraue Stirn hat ungefähr die Breite eines Auges; die Fiihlerbasis ist nicht bräunlich, wie beim 5? sondern stark rothgelb. In Schiner's Schlüssel kommt man auf Frivaldslda, von der ich leider keine Art kenne und daher ungewiss bin, ob BJcph. generisch verschieden ist. Von Tryphera, wohin Schin. die ihm unbekannte Art stellt, unterscheidet sie sich durch das der ganzen Länge nach mit ungefähr 9 starken, von der Stirn herabsteigenden Borsten besetzte Gesicht. Hypostena Mg. BB. I 105. procera Mg. S. 537, Rnd. IV 84. Auf Gesträuch und Dolden der Hofmooswiese bei Admont 3 5^ iim Radkersburg ein Pärchen, Steinbrück 1 5- J^^ü- Uiii Melk etc. schon vom Mai an. Phorichaeta Rnd. IT, BB. I 106. (Scopolia B. D., Schill.) cunctans Mg. S. 540. Die 3. Längsader ist bald nur bis zur kleinen Querader bedornt (= jjnmaria Rnd. 100), bald über dieselbe hinaus (= fuliginaria Rnd. 100). Um Melk im Juni beide Formen, im Gebiete bisher auf Wolfsmilch bei Brück, Juli, nur 1 5 der 2. Form. (carhonaria Mg. und succincta Mg. [Seitenstetten] dürften auch vorkommen), (B. Anachaetopsis BB. 106) ocypterina Zett. S. 539. Auf Dolden bei Luttenberg, Ende Juli, 1 9- XVI. Gruppe. Gymnosominae Schin. Gymnosoma Mg. BB. I 142. rotundatum L. SS. 410! u. costafum Pz. SS. 411! (eine Varietät). Auf Dolden etc. im ganzen Gebiete häufig, z. B. Gesäuse, Admont, Rottenmann, Scheifling, Mariahof, Frohn- leithen, Jaring, Cilli; die Var. um Luttenberg. Juli, August. 46 (B. Stylogymiiomyia HB. II 387) nitensMg. SS. 410!, Hiul. \' 2'.). Auf Blumen der Wanneisdorfer Kegel bei Frohii- leitlien. .luli. -J -, ; um Melk und in Siidö: